Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 7 (1864)
- Issue
- 1 (3.1.1864)
- Date
- 1864-01-03
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Siebenter Anhrgnng. M 1 Szegedi», Den 3. Jänner lM. Jeden Mittwoch erscheint ein Bogen. Pklinumerationgprcts: Ganzjährig 7 fl.. Kalbs. 3 fl. 50 kr., viertel!. 2 fl. öst. W. Einzelne Nummern 15 kr. Man abonnirt bei allen Postämtern u. Buchhandlungendes In- und Auslandes. en CliMmchr. Wochenblatt für jüdische Theologie. Herausgeber und Redakteur: JLEOPOL» Oberrabbiner zu Szegedin. Inserate find and. Redaktion in Szegedin oder an Hrn. /ranz Wagner in Leipzig zu senden. Die Lspaltige Petitzeile wird mit 10 Nkr.--S Sgr. berechnet. Redaktion: 3 Kronen-Gasse, Politzer'sches Haus. Inhalt. Bemerkung, die Erueueruug des Abonnements betreffend. Einladung zur Pränumeration auf den siebenten Jahrgang des ״Ben Chananja." — Gin Blick rückwärts und ein Blick vorwärts v. Herausgeber. — Drei Preisfragen v. Herausgeber. — Das KreiSrabbinat in Böhmen. Die hebe. Traditionen bei Hieronymus von Nabb. Dr. Rahmer. — Ein Ausdruck im Schurr Koma v. DukeS. — Ankündiaullg neuer wiffensch. Werke v. Herzka und Neifmaun. — Geogr. u. Geschichtl. über kal. v. HerauSg. Korrespondenz. Ausland. Amerika (Wiser in Cincinnati). Paris (Die Gr. Dattyrlnyi an Zipser.) Paris (Wieder ein Jude Mitgl d. Akad.) AugSb. (Hirschfeld.) Franks. (Die Wiener Orthodorie.) Tholey (Synagogenweihe.) Trier (Kahn um Schwaab.) Inland. Pest (Eine Aguen-Frage:) Pest (Schulfeier die Takkifim.) Szegedin (jüd. Ausschnstmitgl. im landw. V. (Gr.-Kanizsa Wohlthättgkcit.) Losonz (Schmiedl.) Losonz (Ung. Pred. Vorstand. Die Akad. in d. Ujhelyer Schule.) Kuttenplan (Historisches.) Tarnopol (Wohlthätigkeit.) Aus Mähren (d. Nabb. in Brünn.) Chrudim (Prozeß.) Lit. Kolbo (Ethnologisches) v. Wiener. Anfrage. — Konkurs. — Ar- Chorin. — Anzeige. — Pränum. Eiul. — Bemerkungen. Die noch nicht als Abonnenten vorgemerkten Herren Empfänger dieser Nummer, welche dieselbe nicht bis zum 20. Jänner zurücksenden, werden als Abonnenten auf sechs Monate eingetragen. Die nächste Nummer des ״B. CH." erscheint am 13. d. M. Die folgenden Nummern werden regelmäßig jeden Mittwoch versendet. MtailMg zur ]Miuimcraüon auf -en s i e beuten Jahrgang -es Den HkanMM. Die Pränumerationö-Bedingnisse bleiben unverändert. Man pränumerirt bei allen Postämtern und bei allen soliden Buchhandlungen (in Leipzig bei Franz Wagner): Ganzjährig mit 7 fl. —kr. 0. W. Halbjährig ״ ״ ״ 50 ״ 3 ״ Vierteljährig ״ ״ ״ — ״ 2 ״ Die PränumerationSgelder werden franko eingesendet. Wer bis Ende Jäner ganzjährig abonnirt, erhält einen der ersten drei Jahrgänge des ״Ben Chananja" gratis. Sammler erhalten auf sechs Eremplare ein Freiexemplar. Briefe und Paquete wolle man gefälligst adressiren an die Redaktion des ״Sen Chananja" in Szegedin. Ein Mck cüdunärts und ein MdL «onnärfs. Mit der vorliegenden Nummer tritt ״Ben Chananja" das siebente Jahr seiner Pilgerschaft an. Nach Philo, dem berühmten jüdischen Religionsfilosofen in Alexandrien, ist die Sieben eine Zahl des Friedens!*) Ist sie dies in der That? Darüber mögen die freundlichen Leser sich selber ein Urtheil bilden. Ben Chananja gestattet sich jedenfalls ihnen beim Beginne seines siebenten Wanderjahres einen herzlichen Friedensgruß zu bringen: ״Friede, Friede dem Fernen und dem Nahen!" (Jesaj. 57, 19.) Seinen Freunden und Gesinnungsgenossen bringt er mit dem Friedensgruße auch seinen wärmsten und aufrichtigsten Dank für die wolwollende Mitwirkung und Unterstützung, die sie ihm fortwährend angedeihen lassen. Das Werk ihrer Sympathie ist die ehrenvolle Stellung, welche Ben Chananja Gottlob in der jüdischen Tagespresse einnimmt. Ihre edle Bereitwilligkeit, ihm auch fortan kräftig unter die Arme greifen zu wollen, ist-die sicherste Bürgschaft, daß er einer immer gedeihlichem Zukunft entgegengeht. In -cm abgelaufeuen Jahre haben die Abonnenten des Len Chananja ungefähr um zehn Druckbogen mehr erhalten, als sie im Zinne des Programmes erwarten durften. Wir werden auch in der Folge keine Opfer scheuen, um den Aufgaben der jüdisch-theologischen Wissenschaft und den Forderungen populärer Gemeinnützigkeit in gleicher Weise gerecht zu werden. In vorderster Reihe steht für uns natürlich die E m a n z ipationS frage mit all den Verhältnissen, die in unmittelbarer oder mittelbarer Beziehung zu derselben stehen. Denkende und gebildete Juden haben in dieser Rücksicht nicht nur ihre eigene bürgerliche und soziale Stellung im Auge; sie widmen dem Geschicke aller ihrer Brüder, so weit dieselben auf dem Erdenrunde zerstreut sind, Theilnahme und Aufmerksamkeit. Ben Chananja war stets beflissen, alles hierauf Bezügliche sorgfältig zu sammeln und zu registriren, für das gute Recht der Juden mit Nachdruck in die Schranken zu treten, und Vorurtheile mit den Waffen zu widerlegen, welche Vernunft, Geschichte und Erfahrung an die Hand ’) De conf. lingu. p. 353. de opif. mundi p. 23.