Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 51 (23.12.1863)
- Date
- 1863-12-23
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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947 948 verdankt, aufzuzähleo, bir Resultat, seiner rastlcseu Bemühungen uw tat Gedeihen unserer Schule, um die Ausrechthaltung des Gemeinde» sriedeu« namhaft macheu. hieße seiner Bescheidenheit. diesem Juwel in dem Sbrenkranze seiner Tilgenden nahe treten. — Möge dalohneude Bewußlseio der tiefgefühlten Anerkennung und Würdigung seiner Grmeindr dieselte seinem edlen Herzen so lieb und werth machen, wir ,lim alle Herzen *in seinem Wirkungskreise vertrauen-- und hochach» 1ung«voll entgegenschlagen. Ik-r. Make», 17. Dezember Am 14. d. M. fand im israe- I,tischen Geuikintebausc eine Sitzung zur Unterstützung der Nothleiden« den statt. In kurzer Zeit waren rirca 200 st. ö. W. von den Anweseuden zusamuirngeschossen, wobei sich der gelehrte Herr Dr. AbelcS, der mlltthäilge Herr Schnabel, der täglich unter ander» auch 12 arme (?drifte״, die ihn, auf sei:, Verlange» vom Sluhlrichteramle zugeschickt werden, speist; der verdienstvolle Herr Sandor Dauer, der wackere Herr Skciuhardt. der nie zurückdlcidt. wo es zu rathen und zu helfen gibt, der für dir armen Schulkinder wie ein Vater sorgt, indem mehrere fast läglich an seinem Tische essen; Herr Grancr. Reiner, Stern ». a. in. aiiszeichneien. — LcbcnSwerlhc Grwähnuug vcrt'.rut auch die biedere Frau Fr. S.die mit wahrhaft edlem weiblichem Zartgefühl die stille vlrboigenc Aruiuth »,׳lerftützi. In PuvaroS. einem Dorfe unweit Male), wohnt ein jüdischer Fleischhauer. Herr Geiringcr. dieser ließ in der Kirche vernieldci: . daß die Armen daselbst von ihm zu Weih- 1,achten nncnigelilich Fleisch erdalken. damit sse auch Heuer sühleii, daß ssc Feicriage haben. Ist danicht brav gemeiiit, brav gehandelt? Mögen solche BeNPirlc. die »ich! vereinzelt dastcbcu. viele Nachahmer sinteii, tan» werden unsere Annen geduldig ihr Geschick ertrageo und getrost mit gläubigen, Vertrauen einer besser» Zukunft entgegen sehen. A Ncchliitz, 15. Dezember. Ter allgemein verehrte Nestor uiiierer Gemeindc. der durch seine» Scharfblick, ,eine Biederkeit und ,eine Wchlihäligkeil gleich an-grzeickncie oieljährize Gemeindevorsteher, Herr Aro» Pick, feiert an, 30. d. M. seine» 80. Geburtstag. Möge «« dem edlen Grelle noch eine lange Re.Ke von Jahren gegönnt sein, woklthälig z» wirken, nud »ichl nur unterer Gemeinde. sondern dem ganzen ungariicht» Israel znr Zierte zu gereichen.') Unser verehrter Herr Oberrabbiner, Dr. Zipfer, widmet dem Jubilar eine von ihm ver« faßte Geschichte der hiesige» Gemeingt.'*) Ij. Aus Mähren. Das schreckliche Komitü zur Emschei» liing der RabbinalS-Frage in Brünn ist dennoch beisammen. Der Nu» innih der Gemeindeglirder mach, sich durch Witze Pult, aber zur euer» gischen Tkat.;um kräsiigrn Proteste gegen die in vielfacher Beziehung aiizuscchleilde Wahl dezur Beraihung dieser wichtigen Frage ganz uugeeigneten Dezeuiviren fehlt rS an Muih oder am rechten tZiser. Der Vorstand scheint also nicht vor den ihm erwünschten Namen erschrocken zu sein, sondern nur vor der Uini'vrachr einiger VorftandSmitglleder. welche mit Recht die Vornahme tiefe# Akteerst« dem künslige.i Vor« stände überlassen wisse» wollten-, diese molivirlen »änilich ihre Ansicht damit, daß »ach dem Ausnahm-alte de- Rabbiner« erst eint» Monat vor Ablauf de« TrienninmS eni KomitL einberusen werden soll, da nun da« Trit»»i»n> erst am 18. Februar 1861 zu (Jude geht, der Vorstand aber am 31. Derember 18(53 au-scheideu müsse: so gehöre dieser Akt ») Amen! — Und diese« Amen klingt in den Heizen Aller wir« der. die den verchruiig-würdigeo Greis kennea. L »') Diese Geschichte wird in diesen Blättern erscheinen. Red. offeubar nicht in die Kompetenz dejetzigen Vorstandes Doch die Mn» joritäl de» jetzigeu Vorstände» ließ sich von der Wahrheit und dt» Rechte nur auf einen Moment rinschüchtern, nicht aber gänzlich von seinem Vorhaben abhalten. Nun tritt aber eine andere Verlegenheit eiu Dem Rabbiner sollen im AnsteNungsfalle Instruktionen gegeben werden. Kann aber da« so und so zu Stande gebrachte KomitS mit der Au», arbeitung von AmiS-Jnstrultionea betraut werden? Wa» lieg» so mau» chem Herr» im KomitS daran, ob der Rabbiner Leu täglichen Gotte»« dienst überwacht und selbstverständlich bei jedem Gottesdienste zugegen ist, oder nicht? Was sie betrifft, braucht es außer den hohen Feierta» gen jund vielleicht außer am ,ח״ und יי כ keinen Gottesdienst zu geben. Wakümmern sich solche Herren darum, ob jeden zweiten Sab« dath oder alle sechs Wochen eine Predigt gehalten, oder wie die Predigt beichaffen sein soll; sse höre» fit ja ohnehin nicht und wissen nicht» da, von. Was intercssirl e» Liese Herren, ob der Rabbiner den Talmudnn. terrichl und dir höhere Wiffenlchast fördert, ober nicht. Herreu, für die doch daS Liddur eine len-;» incognita ist? Wir sind sehr begierig, wir der Vorstand sich da lieraushelsen werde. Vielleicht überläßt er diese Frage schon teiuem Nachfolger im Amt,. Wichtig für Tatmndisten. Bon A. Salomo NS prachivoller TalmndauSgabe in Oktav sind wieder zwei kirferuiige» erschienen; 1. Peßachim, 2. Beza, Ehagiga und Mrgilla. Adresse: A. Salomo» in Tilsit oder Berlin Pr. Abra» Ham Lehmann und Mohr. Inserate. Musste. 3ur leichteren Anschaffung von PappeuheimS rflD'3 ארכע bat, ich den Preis ans flO fr. ermäßigt; bei Abnahme einer Partie von 25 Gremplaren gewähre ich noch 15"/, Nachlaß. Aufträge, denen der rnlsprrcheiide Betrag beigelegt, werden prompt effektuirt. Jona» Millieimer, Oberlehrer in Göding in Mähren. Bemerkungen. Herrn Leopold Duke« in London. Ich danke recht herzlich. Die merkwürdige Sntd.ckung erscheint Nr 1 denächsten Jahrgang,«. Im Jäner werde ich die 6kr, haben. Ihnen ausführlich zu schreiben. Herrn Rabb. F. Ich bitte, nicht erst m ine Aufforderung abzuwarten. Herrn Rabb Dr. R.r in Th ... . Ihren Wünschen wird ,n jeder Rücksicht Kenüae geleistet werden. Da« Manuspript wollen Sie mir gefälligst durch Franz Wagner« Buchhandlung in Leipzig zukommeo lassen. CC7* Nummer 1 des ״Ben Chananja" erscheint am S. Jänner. Berichtigung. Am Schluffe de« Artikel- ״Lydta" ist Konfuadirung statt Kontundatioa zu lese». Szegekin, Srldllvrrla, brr Nrbabtl«» Leipzig, Lommlllioui-Vrrlag von Fram tPagatt. Druck von Sigmund Burger in Lzegrdia. Hierzu dreiviertel Bogen Beilage.