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Ben Chananja · 1863-11-25 · 47 (25.11.1863) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
47 (25.11.1863)
Date
1863-11-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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857 858 wir rin nagelneue«. im beste» Magzid-Deutsch gehaltene«, mit jüdischdrulschrn Leitern gedruckte«, 4'/, Druckbogen starke-, aber nur in 3000 Sremplaren aufgelegtechaßidäische« Werk vermutheteo? Da« Wcrk Hai rinrn Kamps auf drn Tod gegen danichtchaßidäische Judrnlhum zum Ziele, und hat zum Verfasser fcinrn Geringeren, al« drn . . . doch halt! Ehe ich dir. mciu lirbrr Leser, drn ״Macher" Lirsc« ״Skandals״ veerathe, will ick einige Stcllrn a»S drmsklbrn uiilthrilru: ״. Leider spüren wir schon sehr stark drn Luftzug, was מדינת אשבני bat מהריב gewesen. so daß kS dort i» maiichcin מדינות so wkit gekommrn ist, bis rndlich apikurfische רבנים LandcSrabbiner sind geworden, und von dcr Regierung sich dir Macht verschaff, haben, zu zwinge» den Inden. sich zu fügen nach ihrem aviknrsischrn Willen, vclbieten, dic Kiudrr Thora zu lernen, verbieten selbst in Schul zu stehen mit Talith n»d Tesillin, der was da sagt Schema und Kctuscha mit dem Kantor s^hrr Lhasa») wird abgeschafft. wer kann alles daschildern, was die teuischc Aprikorßim haben מהריב gewesen?.Man muß dazu sekrn. Rettung zu schaffen, damit nicht die Fortraffung louimc» soll... Äcii» wir jetzt iinthälig sind, so brauchen nur »och einige Jahre z» verstreichrn. haben wir die ganze deutsche Nabbinerherrschast, wie in AsibkenaS, man wird »nscrc Kinder mit Trabanten in den Reform, trinpcl treiben. .Nur die הברא ב!לל עברים, in Sikbcnbürgeu und Unreruiigarn rntstandrn, sind e-, dir scsi siebe», zu erhaltcu den Weg, teil sie von ihren Väter» gesehen haben, und diese הבי־א soll auch Scl'ntzmancr sei», nnlrr welcher sich der בת הסירים viele hundert Jahre »nerschülterlich erhalten hat. GS wird daher vorläufig gebaut eine Lvnagoge nach srsardische», Minhag unter Aussicht eines chaßitälsche» NabbincrS und eine wieder nach teulschrln Minhag für die, welche zu den Lhaßidim gehören, aber sich sührcu nach dem Minhag AschlcuaS .... יבסע ישרי heißt cs S. I I, Ibut jtt dieser Sache und helfet מציל fei«, die alte reine jüdische Gmnna jetzt, sonst ist cs zu spät!!" Höre» wir nun, was der Verfassermit seiner הברא מהוירי עטרה יישנה so — heißt auch vorläufig das Werk — eigentlich will. .Die Lhcvra ist bcstiinmt. ״Maehsik" :» sei», tcnii ״Daß" (רת) und die jüdischr Partei zn trennen von die, was eine neue Niehlung einschlagen und abwcichen von die Führnng von nnscre Väter unk Lehrer. (Zs ist höchst nothwrntig. daß sich Inden lheiteil müssen in zwei Lager, wie es Jakob unser Ltaminvalcr geilian hat. Diese Lhevra i!l also bcstimini, dem überblcibende» Lager Kraft und Unlerslntzung zu gebe», laß sic sich erhalten können, nach dcr Führung dcr Väter." Nun folgt aber die Hauptsache. 5)״s hat jeder, der dieser Lhevra bcilrctcu will, jährlich an התהייבות zu zahlen: ein Familienvater 10 fl., eiu lediger ü fl. — Die .,Mitglieder bekomme» von dem Parnaß — den Ausweis." War nun unsere Neugier, nachdem wir von der lZristcnz diese- Werkes erfuhren, »ngcrcchlsrrtigt? Gewiß nicht! lind ahnst du, freundlichcr Leser, Len Autor? IS« ist Hillcl Szikßü! Und dieser Maun wird von dcr hiesigen Hcchcrthodoric unterstützt, bat alle RcbbeS auf seiner Sette-, denn Hillel ist ja auch gegen de» deutschen Maggid hier, deu er einen Saken Mamrr nennt, der durch sein brutsch — und darin hat Hillel Rech» — dem Judenlhume schadet. Waren nun die hiesigen Lomdii» vom Anfang Gegner des Maggid, obwohl im Stillen, so machen sie jetzt ihrem gepreßte» Herzen Lust, da ihnen ,in Hillel Schutz bietet, ein Hillel, dem hier Groß und Klein, Hoch und Niedrig. Fopper »»d Gefoppte, die Hand küßten! Und da hast du wieder, freund» licher Leser, ein Bild unserer Zustande! Die kleine Schaar der Fort« -schrittSuiänner eröffnet eine zeitgemäße, entsprechend ,iiigerichiete Syuagoge, welche sehr gut, d. i. von einem achtbaren Theile der Bevölkcrung besucht wird, und flehe da! auch da- Kohol entschließt flch eine »Schul" zu bauen, freilich darf da- Oberlicht nur von einer Seite de« Dache« eiofasten, damit nicht etwa später »ine Trauung i» der »Schul' stattflnde and wird der Ehazao in ,inen Winkel gestellt, so daß er um sehr schlecht gehör« wird; doch man hat eine ueue »Schul", in welcher dir alten Messingleuchtcr mit dem jahr,alten Schimmel angebracht wer« den und wehe dem. der sichbeikommen ließe, unzufrieden zu sei», ein sich gegeu dir Verwalter auSzusprechen! Der dürfte dort nicht auszerufeii werden! Die kleine Schaar der Fortschritt-Männer schreibt einen Konkurl für einen Prediger an«. Schnell setzt man aste Hebel in Bewegung, die« zu vereiteln, man gibt sich bei Kohol den Anschein, alwolle ma» dort einen zeitgemäße» Lehrer und Verkünder de« göttücheo Worte« anstcllen, man schickt Sendboten nach Lisenflad«, man unterhandelt »nd — dcr gegenwärtige Maggid kommt nach Preßburg. sagt, sieg« und wird aufgenoniuieii zum Acrgcr degrößten Theile« der Gemeinte, zum Aergcr aller RebbcS! Aber man wollte nur der deutschen Partei monientan ein Paroli bieten, und der Maggid mußte deutsch reden. Um aber auch das wieder zu vcrnichlcn. läßt ma» die Bcrschwöruug gedeihcn und von der Spitze anein Werk in die Welt zu seilten, um de» Maggid zu bewege» — jüdisch zu sagen, oder zn geben. Dcnu diese armcu NcbbeS würden nicht wage» , sich 1»!olchcr Angelegenheit um die Fahne eines Hillcl zn schaarcn, l'äilcn sic nicht Aussicht, Absolution z» erhalten! Doch getrost, »icine srenndlichen Leser! Und auch tu, mein Preß- > bürg, sei ruhig! HillelS Werk wurde hier durch die Leo sur verboten, und wird in Ofen bei dcr l. ung. Statthallerei, welche die Herecu Nabbiner z» Pest und Ose» zu Lenscren') beries, auch nicht tnrchlouinien; der hiesige Maggid wird sich also behaupten, trotz dcr RebbrSverschwörnng; die Trauungc» werden nach wie vor bei Ne« gen und Schnee aus dcr Gasse stallfiiidcn; da» Fraiienbad wird fort »nd fort ein Sumpf bleiben-, dir alte Ordnung wird auch ferner beste« hcn -, die Schulen werden immer Sticskindcr bleiben, nicht so sehr was Beaus« sichrigiing und Behandlung von Seite der Lehrer, als wa« lu Verbesserung tir Stellung derselben betrifft־. ma» wird nach wie vor Henchlrr erzie« he» und die besten Kräfte vergeuden und das Alles zur Lhre Gottes! Man -beruft sich hier in Preßburg immer aus dru ״Gebrauch" doch gibt eS hier manchen Brauch, den mehr dcr Bruch, als die Bcsol« guug ebren würde, und möchten wir Lies vorzüglich aus die bevorstrhen« den Neuwahlen angcwendct wissen-, und zwar sollte man von dem alten WahlmctnS völlig abgehen, weil nur aus dies; Weise, d. i. wenn die Vertreter sörmlich kandidiren müssen, etwa« zu hoffen ist. Hiermit sei aber ehrlicher und redlicher Wille verbunden und dürsten auch um Männer von Lharalier kandidiren, Männer, die Beweise gegeben, daß sie nicht ehr- und hcrrschsüchtig, nicht rachgierig, nicht eigennützig, vor allem aber nicht von Vorurtheilen besangen find! Wir sprechen nächsten« von einem andern jüdisch-deutschen Werke da« im Lause dieser-Tage hier bekannt geworden. I! Miskolc;, 18. November. Der H. Hillel in Szikßü hat nicht nur gegen die Neuerungen und die Neuerer, sondern auch für sciiie Tasche gepredigt. Wer nicht von ihm Tesillin kauft, meint er. müsse wegen seiner k-nsligen Seligkeit in trostloser Unruhe sein: 5 fl. ö. W. für eiu Paar solcher Tesillin sei daher eiu Cpottprei«. Der Herr Hillel soll auch mit Tcflillin, Ziziih und chaßidäischen Traklätleia bril« laute Geschäste gemacht haben. Die Gebildeten in unserer Gegend neu« neu ihn geradezu deu jüdischen Tetzel. Am empörendste« ist die Wuth. mit welcher der unwürdige Träger eine« ehrwürdigen Naweu« — Hillel — gegeu uuseru Oberrabbiner Fischmann. einem frommen Treis von 70 Jahren lo-zuzieheu sich nicht entblödete: gegeu eine, Rabbiner, dem doch gewiß Niemand Neologie vorwerfea wird. Die brutale. Aus» ') Da« Werk liegt seit ach, Tagen io Ose,. r

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