Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 45 (11.11.1863)
- Date
- 1863-11-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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835 au« ihrer Mille ha« fich Heuer auf Anregung de« Prof. Stöffel noch erweitert und auf «ine «igenlhumlichr. wohl nachahmung-würdige Weist ,ine NnterstüAungsbliothef für arme Sludirende geschaffen. Gewöhnlich geschieht es, daß die Cludirendeo beim Aufsteigen iu eine höhere Klaffe die für fit nicht mehr nölhigen Schulbücher der absolvirtea Klaffe für uneo Spotiprei« verkaufen und nach dem Erlöse sich ein bono anthun. Heer Professor stellir aber seinen Schülern vor. daß r« besser und wür׳- kiger wäre, wenu die deniittelten Sludirendrn alte, für sie nicht mehr nöihigr Büchrr bei ihm teponiren und hiermit eine Unterstützung«, diblioihek für arme Schüler anlegen möchten, und der Vorschlag fand ״i der Jugend so lebhaflen Anklang, daß bereit« eine ziemliche Biblisihek deisauime» ist, »nd mehrere Schüler schon die uölhigrn Schulbücher für da« ganze Studienjahr geliehen bekäme». Nach Jahren dürften wir eine hübsche Schulbibliothek beisammen haben, von der alte armen Schüler uul len nöthigcn Büchern versehen werden können. Wir halten die Idee für sehr glücklich und au allen Orlen, wo eine ziemliche Anzahl isr. Studirenden verbanden ist, nicht nur für leicht ausführbar sondern für auch höchst nachahmciiSwerlh. L. Gr. Llanijfa, Ans. November. Die Frequenz unserer Schule niinuik Gottlob von Jahr zu Jahr zu: je 70-80 Kinder in einer Klaffe. Die Gcsammtzahl der Schüler und Schülerinnen: 60V. Im Jalire 1813 belief sich dir Gcsammtzahl auf 300. Gottes Segen ruhe auch fortan auf unserer Gemeinde bl. Iankovncz» Auf. Nov. Unsere Schule hat sich zu einem neuen Leben aui'gcrafft. wa« zumeist dem Eifer unsere« wackcrn Rabbiners. Herrn Ehrlich, zuzuschreibc» ist. Möge deren Lebensdauer diesmi'l leine so lurze sein, wie sic c« in der ersten Schulepochr war! A. Von der Vakony, Ende Lltobkk. Es scheint zwar etwa« arrogant, sich alsResrikNikN auswcrscn zu wollet»; jedoch במקום שאין איש wage ich es. diese« Terrain zu betreten; zumal Ihnen keine Be. richte an« tiefer Gegend zukouiuieu. — Bon Beßprim, einer der bedeuicnrste» Gcuieintc» der Bakoiingegcnd kann so manches Erfreuliche bc. richtet werden. Der neue Tempel ist seiner Doslenrunz nahe. Ec ist bis auf \\t umere Einrichiunz säst fertig. Jetzt werden schon Thüren und Feml.r eingesetzt. Da« Gebäude ist imposant und vom berühmte» Pester Archiicltcn Zitterbart ausgeführt; und ist dessen Znstaudekoinnicu nebst ler großen Opfer, welche von Seite der Gemeinde gebracht worden, ter Energie de« Borsteber«. Herrn Aleiander Napoch, zu verdanken. Von den Geineiudezustäliden können wir für jetzt nicht« berichten, weil wir von ihnen — nicht« wiffeu. Wie wir jedoch hörten, bekommt die Leßprimcr הברא קרישא neue Statuten, welche vou einem hierzu besonder« gewählten intelligeiiten Komilü. unter dem Präsidium de« Herrn Lokalrabdiner« Abraham Hochmnlh, auSgearbeilct werden. E« dabc» scheu eiuigc Berathnngen hierüber stattgesundeu. Daß Liese Slatuten dem Zcitgeistc und der Tendenz de« Vereine« entsprechen werden, bürgt schon der Name de« Präfidenlen. — Auch hat sich Heer Nab. bitter Hochmuth hcrbeigelaffeu, jeden Sabbathnachmiitag für Freunde de« HcbraiSmu« u,., der Wiffeuschast Gratis-Vorträge über רש״י »nd andere Kommentare zu halten. Er hielt derlei Vorträge schon im Sem- »1er 18G1; dieselben wurdcujaber. wahrscheinlich durch besondere Gründe und Umstände, im H rbst de«selbeu Jahre« unterbrochen. — Wenn wir einem on dit Glauben schenken türsco, sosi mit nächstem Frühlinze eine nichtfreiwillige, bedeutende Lehrerwa ude ruu g iu Beßprim staltfindcn; Warum? — Etwa, weil die Sommergäste ein», so müffru dir Lrhrrr au «wandern? Erinnern wir uu« doch, vor gar «ich« langer Zeit im ״Magyar Izraelila“ Lobende« von den Leistungen de« dortige» Lehrerpersonal« gelesen zu haben. Warum also ein Lehrerwechsels — תיקו! Für jetzt Schluß. Mit Ihrer Genehmigung, Herr Redakteur, will ich mit Nächstem wird» bei Ihnen anklopfea. (Nur zu k Red.) 8. Dtbreczin, Auf. November. Endlich beginnt die Kultur und der Fortschritt fich auch unter den Inden der hieflgea Gegend ernst, lich und tbatkräftig zu regen. Ein Verein zur Förderung der Handwerke und de« Ackerbane« ist bereit« im Entstehen. Mit der Au-aibeitnng der Statuten sind folgende tüchtige Männer betrau«: Dr. Popper, Dr. Holländer, Dr. Löwenstein, Sichermann. A. Bleuer, M. Rei-mann. Der Verein wird seine Wirksamkeit auch auf dir Komitate Bihar, Märmaro«, Szabolk- und Bcregh-Ugocr'a ausdehnen. Man gibt fich hier der Hoff, tiung hin, daß der Verein von Pest aukräftige Unterstützung erfahre» wird. Die Korrespcudenz au» der Märmaro« iu Nr. 37 d. Bl., die zwar llrberireidnngen enthält, hat sehr wvhlthäiig ge >irk«, und der Gründung de« Handwerker- und Ackerbau.Vereine« Vorschub geleistet. Wichtig für Gelehrte und Freunde der jüd. Wissenschaft. Herr S. G. Stern, der rübmlichst bekannte Herausgeber de« Parchou und des Kcbnzalh Ehachamii». macht eine Reise nach Parma, nm daselbst wichtige hebräische Handschriften z»i kopiren uud dann zu ctirrn. Er üdccniniiiit gcgrn ri» ihm zu rnlrichtrntr«, eiitsprrchendr« Honorar auch für antcre Gclrhrik bas Geschäft de« Kopiren«, wozu er Kenntnisse. Einsichten und Erfahrungen im reichstrir Maße brsitzt. Seine Airrsse: Wie». Leopoltstadt. FerdinandSstraßc Nr. lg. 2. Sticgr. 4. Stock. Thür 19. Inserate. Konkurs. 3־־י In drr Szrgrdiner isr. Hauptschule ist mit Beginn de« 2. ErmcsterS 1864 die Stelle eine» Haiipischiillehecr« zu besetzen. mit welchcr ein JahreSgehalt von 600 fl. ö. W. verbundeu ist. Geprüfte Hauptschullehrer, welchr sich um tiejc Stelle bewerben, haben ihre mit de» erforderliche» Zcugiiiffeu und ihre bisherige Vcr- Wendung, sowie über unladelhajlen moraltschr» und rrligiöscn Leben«- Wandel belegtc» Gesuche mit Angabe de« Alters und Staudc« bi« längstens 20. ^cbrtlar >864 an drn gescrligtrii Vorstand einznsenden. Szrgrdi». im November 1864. Der Ljtgediiicr isr. Littltllg-Grmrilidcvorstand. Konkurs. Für dir. au der mit der hirsigro k. isr. Mustrrhauptschule vrrbundrnen Mädchrnschule neu krcirte Stelle einer zweite» Lehrerin, mit welcher eia Jahre-gebalt vou 400 fl. ö. W. au« dem ung. isr. Lande«-' schulfoubr und 100 fl. Quartiergrld au« der Kuliü-grmrindekaffr vrrbuudeo ist. ist drr Konkurs an-grschrieben. Die au den h. t. uug. Statt» halterrirath gerichteten Gesuche müssen mit Belegen über Alter, Stand. Lchrbrsähigung, Besähigung über drn Unterricht in den weiblichen Handarbeiten bi« zum 20. November I. I. bei Sr. Hoch», dem Herrn Joh. Hrior. Kümmtr. k. Rath uub Studienobrrdlrcktor in Gr. Wardein eingrbracht werden. Trmrsvar, 6. November 1863. Der isr. Äultus-EtMtindtvorstan-. Szegedin, Leipzig, Stllflsctlaj drr ßtiakllo». Lollvlsfious Vrrlavo, Franz Wa,,rr. Druck von ^u.munb Burger in Szrgedi».