Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 41 (14.10.1863)
- Date
- 1863-10-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2542917-2542918-2542960--3334-2547202- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
766 766 »robrn, die all sehr gelungen bezeichnet werden müssen. Slo kiazelueu Stellen hat koaae t>»r christliche Uebersetzer den hebräischen Autor bcffer »erstanden, al« der südische. So gleich ,m Anfänge: fTVHO De» kitzsch: der Buhlin schamlose Augen. Willheimer liest עיני und läßt da» darauf folgende Wort unüberletzt! Unrichtig dagegen ist dir Hebers,tznog D.'». ,Ich danke dir, Herr Le« Weltall», daß da gegen da« Unter« Pfand mühevoller Arbeit mir süßen Schlummer gnädigst spen« drst.* Wistheimer übersetzt riibiig, nur hätte er die Quelle der An» schaunug Nachweisen müssen, nach welcher die Seele, so lange der Mensch schläft, von Gott gleichsam aufbewahrt wird sDrrach 5, «t. S. Abudri» Ham cd. Prag 10, c.) Uedrigen» wird e» keinem Uebersetzer gelingen, dir zahlreichen Alliterationen de» Gedichte«, welche i» sprachlicher Beziehung dessen Würze find, in irgend einer Sprache wiederzugeben. 9. Hebräische Sprachlehre für Neligionsschüler der Volks« und Nealschule. Zum Gebrauche für Schulen von I. Redlich, In- Haber eiurr Hauptschule für israelitische Knabrii in Wien- Wien 1863. Verlag der Deek'schel! NniverfitälS.Buchhandlung. Rolhcnlhurmstr. Nr. 15. 8. 54- Preis: 40 kr. ö. W. Schon an« dem Titel de« vorlirgenden Büchlein« erhellt. da« dasselbe für die männliche Schuljugend solcher Gcmcintcu dcstimnit ist, welche, wie dies in Wien der Fall ist. keine jüdische Volksschule besitzt. Die in den jütischen Religion»schulen dem Hebräischen gewitineic Stundenzahl dringt es mit sich, daß der hier gebotene Lchistoff tec Volks- und Nealschule genügt. Solchen Schulen mag auch diese Sprachlehre genügen. Jüdische Volksschulen werden sich mit dem hier Gebotencii kanni zilsriedcii stellen- In sirsen Schulen bringt es nämlich bei nur emigermaßen zweckmäßig eingerichlctem Lehrgänge die vierte Klaffr zur Ferligkcit in der Konjugation aller hebräischen Zeilwörier. In der der vorliegenden Grammatik angesüglcu KonjugatiouStabellc sind aber die aus die vollständigen Zeilwörier solgendcn Paratigme» so kurz gegeben, taß sie dem praktischen Vedürsniffe der Jugend kanni entsprechen. Für die Wnrz.l שמר sollte der Herr Verfasser bei einer zweiten Auflage seines WcikchenS eine andere Wurzel wählen, da שמר bekannt-!ich ,»> Hiihpael eine Abweichung von der Regel erleidet. Zn den Uebungen sollten Sätze aus der Thora grwählt werden. lo.,ססר צוואת משד• Das Testament R. Moses Soser's hinzngesügt ist: ספר גער עברי Sendschrcibeu au cii’ Rabbi»«» und die Bachurim. Wien Druck von A. della Torre. 1863 8. 44. Leider befinden wir uns nicht in der angenehmen Lage, unseren Lesern die Quelle zu bezeichnen, au« welcher das vorliegende, köstliche Werkchen bezogen werden kann. Dasselbe wird nur an sehr verläßliche Personen abgegeben, und wird den Abnehmer» die Geheimhaltung de« TraktätleinS sehr au'S Herz gelegt. Warum? Man will das größere Publikum nicht wissen lassen, welch «ine weile Kluft die neuorthodore Romantik von der echten und rechten Orlkodorie trennt. In der Thal werden die vrthodoren Rabdineo schon in der Vorrede aufgefordert, mit den au« Deutschland ringewaliderten ueuorthodorea Romantikern nicht mehr gemeinsame Sache zu machen, indem kiese Romantiker, den Ein« gedungen der verschmitzten Schlange! folgend, riete von den Kindern Israels auf Irrwege führen (4. a). Weiter erzählt der Verfasser, man habe einst R. Wolf Hamburger in Fürth von der Frömmigkeit einiger Doltoren-Nabdinen erzählt. ,Wundert euch nicht", sagte R. Wolf, ,daß e« dem Satan gelingt, einen Zaddik und Ehaßlv zu machen, uw da» durch Tausende und Tausende von Seelen zu verführen." Indem fich der Verfasser diesem Urtbeile auschließt. erlaubt er sich einen Ausfall auf den Dr. Hüdesheimer, ohne jedoch denselben au«drücklich zu nenne», hinzusügeut, daß di» Niederlegung de« Doktortitel« von der Buße un» zerlrennlich fei (6, d). Der Verfasser kennt auch solche, di, ,« iw Alter bereuen, Prediger geworden zu sein, den« die Predigten al« solche find — ganz abgesehen von deren Inhalte — דרשות של רוסי! Noch viel entschiedener spricht der Verfasser gegen da« Ende seiner Sbhandlung. wo er die Schale seine« Zorn« über die Rabbinen ausschültet. welche, ohne sich gerade mit der erternen Literatur zu beschäfttgen. ihre Vorträge in reinerer Sprache zu halten beflissen find. Diese, nieitit er. berechtigen erst die Gemeinden. zu sagen: Wenn schon in reinerer Sprache gepredigt werden soll. warum wählen wir un« nicht einen Rabbiner, der de« korrckten Ausdruckes vollkommen mächtig ist (20, b)? Summa: Dr. Lehmann in Mainz, der den Doktortitel nicht ablegt, ein Blatt in denlslber Schrift und Sprache rctigirt, und fich mit nicktjüdischer Literalur beschäftigt, ist ein 1« ,19) עבריין ומומר נגד רת של תורת: Und dennoch geriet fich Dr. L.. al« wäre er ortbodor. 11. Die Eingangs frier de« V ersöhnungStage«. Ein abgcdriiligeneS Wort dir Belehrung und Beruhigung an seine RrligionSgciiieiiikc. Von Dr. Josef A u b. Großhcrzogl. Hessischem erstem Rah. diner. Mainz 1863. Verlag von Mori» Jourtan. 8. 22. Die Keckheit, mit welcher Dr. Lehmann, ans die Ignoranz und Bornirtheit feine« Publikums rechnend, gegen jede noch so gemäßigte Verbtsserung de« Kultus ausirilt, geht so weit, daß er im vergangenen Jahre in allem Ernste die These zu vcrtheidigcu wagte: ״Mit dem Aufhebe» de« Kol Nldre ist der Jom Kippur verstümmelt!" Gegen diese naget» neue Doktrin ist nun die vorliegende mit Geist, Sachkenniniß und ML« sngiing gelchricdene Brochüre des Herrn Dr«. And gerichtet. Der Herr Verfasser fuhrt die Autoritäten au» wilchc sich bekanntlich gegen die Kol Nitre-Fcrmcl ausgesprochen habe» (S- 16 — 18). Leider waren ihm die Ausschlüsse unbekaunt. welche Herr Lalomon Stern über die fragliche Formel gegeben (Kebuzat Ebachamin 99-103) Wir werden in einem andern Zusammenhänge hieraus zurncklommen. Wenn Herr Dr. Lei,mann seinen Fehler gm uiache» will, so beeile er fich, Stern'» Bemerlungen zu übersetzen, und seinen Lesern zu erklären, daß die übliche Kol N i d r e - F c r in c l ans argen Mißverständnissen beruht. sW e rden f or tgesetzt.) Berichtigung. Ew. Ehrwürdeii! Im Interesse der Wahrheit und der Gerechtigkeit, der״! Diener und Lehrer Sir sind. werden Sie der Berichtigung des Berichtes in Ihrem geschätzten Blatte Nr. 38. S. «02 die Aiiluahme nicht versagen. Es betrifft die Einweihung ter Synagoge inJgla». bei welcher der Berichterstatter etwas Ipäl gekommen lein muss. lenst hätte er auch die schöne und gediegene Rede de« Dr. I. I. Nnzer gehört, dem nach dem gedruckten Programm dir erste Fiinkiion, da« Anznud.u le» גריית lliiv die erste Rede angewitscu war. Ich würde Ihne» cincu Auszug bitter Rrte sende». Doch da sie nächstens im Drucke erscheint. so werden Sie selbst über den Werth derseldcu urlheilen. Abcr auch bei dem animirieu Bankett lchrint Herr Berichterstatter nicht gewesen zu sein, tonst haue er doch gewiß t»s Toastes Erwähnuiig gelhau. den Herr Gymnasial-Dirclior aus Dr. Nngcr mit allgrniklner Akklamation auSdrachic. Genehmige» Sie die Versicherung mci« ner Hochachtung. Jamnitz. 4. Oktober 1863. Salomo« FuchS. Oberlehrer. Berichtigung. Einer löbl. Redaktion de« ,B. Eh." io Szegetia. Bitte um Bcrichiiguug folgenden unverständlichen Paffu« und Druckfehlers in Nr. 40. S. 737, Zeile 6 von oben anstatt: wohin fr immer bei semem Leben u s. w. lies: ,wohin er immcr vor lfioew Beten״ u. s. w. Achtungsvoll Straffer. Bemerkung. Herren L. und R. tu Pest In den oichüeu Nummern. Szegedio, J Leipzig, StlbSattlaj irr Srlaktl«*. ftoamlfftoa»-9ttlag ,0» ira«! v«>>rr Druck von Sigmund Burger in Szegedi».