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Ben Chananja · 1863-10-01 · 39 (1.10.1863) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
39 (1.10.1863)
Date
1863-10-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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.•K 3».?zcgkdin, fi ca I. MM 1863. •Swljflct gahrgmig. Jeden Mittwoch erscheint ei» Pränomkrelioosprel,: Ganzjährig 7 fl., balbj.3 fl. 50 kr.. Viertels. 2 fl. oft. W. Man abvnnirt bei allen Post» mtrrn n. Buchhandlungen de» Zu» und Auslandes. He» CIl!m!l1yi1. UTocOcnöfn(( für jüdische Theofogie. Herausgeber und Redakteur: lkopoi.» *L.&yi'w. Lbcrrabbinrr zu Szrgedin. nnd an d. Redaktion in Szezedi» oder an Hrn. Xran! Vagtier in triszig zu senden. Die Lsvaltigr Petit,eile wird mit 10 Nkr. -- 2 Sgr. berechnet, vkdalitlon: ZKroncii-Gassr. Poliper'sche» Inhalt. An die Leser. Dom HcrauSg. — Der Vorhang. Don Leopold D»keS. — Die Namen der Mütter biblischer Personen. Don L^berrabb. Dr. Zivier. — üpitanum des AschlrnaS ben Grmrr. Mitgetbeilt von Dr. Mielziner. — Jost« Brief au Duschak. — Zur gnc-b. Bibelübersepung. Don Pros. Stöffel. — Korrespondenz. Inland. Pest (Replik). Preßburgcr Briefe (SynagogtNkiuweihung). Makü (Prüfungen). Dtbrrczin (Stern« Predigten). Inhalt -er Beilage. Kurze lilerärische Nachrichten (Rosensklts Rede. Zur Erinnerung an Dr. Darasch. l.'öpoezno du rapprochement. Raaber Jahresbericht. Krcchmal«!עו"!) Ang. vom Herau-g. An die Leser. I Tie Freunde und Gönner des ״Ben Ehananja" haben tu dem lausenden Jahre bis zur Stunde um > sieben D rn ck b o g en mehr erhalten, als ihnen die Redaktion nach ihrem Programme zu liefern verpflichtet war. Schon dieser Umstand beweist, daß die Redaktion kein Opfer scheut, um die Aufgabe, die sie sich gestellt hat, nach Kräften zu lösen. Es liegt in der Natur eines zeitschriftlichen! Organs, daß dasselbe denjenigen Fragen die Prio-! rität einränmt, welche von der Zeit an die Tages- ' ordnung gebracht werden. Doch werden die unter- . brorhenen Abhandlungen fortgesetzt werden. Die Fortsetzung der eherechtlichcn Studien, welche Fach- ן kenner in Deutschland und Galizien auf eine mir ן so schmeichelhafte Weise dringend verlangen, wird noch in diesem Jahre erscheinen. Neuen literarischen Erscheinungen, welche uns;«gesendet werden, wird in der Folge in der kürzesten Zeit eine unparteiische Besprechung zu Thcil > werden, und gestatten wir uns, Freunde der Lite-! ratur aus die in vorliegender Nummer eröfsnctc Rubrik: ״Kurze lilerärische Nachrichten" aufmerksam zu machen. Die verehrten Herren Mitarbeiter, deren Beiträge öfters längere Zeit auf die Berössentlichung warten muffen, mögen die Verspätung mit wohlwollender Nachsicht bcurtheilcn. Als Freunden ״Ben I Chananja'S" dürfte ihnen die Wahrnehmung Hof- | fentlich nicht unwillkommen sein, daß der noch vor seiner Geburt angcfcindete und seit einem Jahre zu wiederholten Malen dcnunzirte ״Ben Chanauja" trotz der öfters gegebenen Beilagen nicht immer im Stande ist, seines vorhandenen Stoffes Meister zn werden. Die Tendenz ״Ben Ehananja's" bleibt ebenso unverändert, wie dcffcn Unabhängigkeit. Er hält sich aber zu der Hoffnung berechtigt, daß ihm die Sympathie seiner edlen Mitarbeiter nnd Freunde auch in Zukunft in die Lage setzen wird, seiner Fahne mit immer erneuter Lust zn folgen. Zer Vorhang.')׳ Eine kulturhistorische Miszelle. Do» Leopold Duke«. ..Du glaubst zu schieben und Lu wirst geschoben." (Faust.') Die Seele — so ist die uralte Anschauung — ist im Körper gefangen ״und zahlt — wie ein alter Weiser geistreich sagte — dem Körper schwere HauSmie the." 3) Die Gedanken — so könnte man sagen — sind in den Worten gefangen. Auch sie — könnte man hinzu» fügen — zahlen schwere Miethe den Worten. Die Seele kann ohne den Körper — in diesem עולש השסל wenigstens — nicht eriftiren. Die Gedanken können ohne Worte auch nicht bestehen. Sie muffen sich nun beide so gut miteinander behelfen, als sie können. Die uneigentlichen Ausdrücke sind die eigeatli» chen Gefängnisse der Gedanken. Verständige Betrachtung kann die Gefangenen befreien.

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