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Ben Chananja · 1863-08-12 · 33 (12.8.1863) · page 12

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
33 (12.8.1863)
Date
1863-08-12
Page
– (sequence 12)
Language
German
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587 588 wiedersieheu köunrn, und somit entschloß sich selbe folgerlchlig, für eine, den ״Anforderungen deS Zeitgeistes der Gegenwart entsprechende Besetzung" deS befragten Amtes — Die Unkenntniß der ungarischen Sprache rechnete man zwar nicht, — wie Herr Lichtenstein sagt, — zum Verbrechen; allein, unsere vaterländischen und localen Verhältnisse erfordern die Krnntniß dieser Nationalsprache als unabweisbare Bedingniß nicht minder, als, — bei Voraussetzung der sonstigen wissenschaftlichen Ausbildung, eine gründliche Keuntniß der deuschen Sprache; — denn wir meinen: ״Der Rabbi habe uns als Führer in Vielen vorauözugehen, — unS in Vielfachem zn unterrichten!" Unterrichten aber ist: ״b e l e h r e n ü b e r d a S, w a S m a n w e i ß!" Wissen ist aber: ״gut wissen; — denn schlecht wissen, ist: ״nicht wissen," — ist schlimmer, als nicht wissen; denu Unwissenheit verwirrt nicht, schlecht wissen aber verwirrt! — Und verwirrt wollen wir nicht werden! demnach wünschen wir mit vollem Recht die Autonomie, welche in vorliegendem Falle weder ״Willkübr," noch ״Parteilaun c" — wie sich hier Herr Lichtenstein auSzndrücken beliebte, bedeuten kann, — einen, — mit gründlicheren Kenntnißcn und Wissenschastcn ausgerüsteten Rabbi! — Diese Anstrebnng verließ den Schoß unserer biedern Gemeinde nich!, — und allgemeine Entrüstung erfüllte die Gemüthcr, als die Äußerung, nicht unserer redlich vorgehenden Gemeinde, sondern einer böswilligen unbernsenen Stimme in Ihrem geachteten Blatte Aufnahme fand, welche sich in Ertravaganzen einließ, die wir, — auS menschenfreundlicher Absicht, — zu paralysiren nicht unterließen; was jedoch, — leider, — durch unsere nur in mangeihaslem AuSzuge, erschienene Äußerung nicht nur nicht erreicht; sondern durch Herrn Lichtenstein als Waffe mißbraucht wurde. Sollte dies den ״moralischen Sarg" deS kampflustigen Herrn Rabbi zur Folge haben; möge er cS jener ,!upaffcn« den Anmaßung zuschreiben, — zufolge deren er sich in die Parallele deö Königs Wilhelm III. (von England) zu stellen und auSzurufen nicht entblödct, ״Nicht Waffen werden diesen Handel schlichten, sondern Advokaten!" — denn wir setzen seinem illovalen Streben nichts anderevorderhand entgegen, als: Hier werden keine Advokaten׳ a n g e n o m m e n; — wer bei und noch ferner Rabbi »ein »vill, — muß mit gründlicher, vielseitiger Ausbildung ausgerüstet selbst kommen!! SzarvaS, den 9-ten August 1863. Heinrich Äranykövy. Incorate. Konkurs. 2-3 An der Araber isr. Haupt,. Nnter-Rral» und Mädchenschul-Anstalr ist mit Beginn de» Schuljahre« 186'/« die Stelle eine« Real-Lehrer» zu btscheu, mit welcher ein Jahresgrhalt voo 800 fl. S. W. verbunden ist. Bewerber um diese Stelle haben ihre mit den erforderlichen Zeugnissen und Nachweisen über erlangte, allgemein vorgeschriebeae Befähigung, über die Kennlniß der hebräischen Sprache, über ihre bis» her,ge erfolgreiche Bcrircndung im kehrfache, sowie über untadelhaften moralischen und religiösen kcbrnswaiidel belegten Gesuche, in welchen auch Alter. Stand fob ledig oder verheiraldet. im jletztrrc» Falle auch die Zahl der Kinder) an.,,,geben ist. längsten» bi« 25. August l. I. porlcsrei einzusenden. Diejenigen, die der ungarischen Sprache in dem Trade mächtig find, um einige Lehrzegenstänt, in derselben vortragen zu können, erkalten bei sonst entsprechender Qualifikation den Borzug. Anstellungen a» dieser Schulanstalt geschehen in der Regel auf 3 Probe« jakrr, nach deren Verlaus bei erprobte Tüchtigkeit und Beruf-treue die definitive Anstellung erfolgt. Arad, im August 1863. Der Vorstand der ^radcr isr. Lnltnsgkmcindr. Konkurs. 3—3 A» der hiesigen Schule ist die Stelle eine» geprüften Haupt» schullehrer» zu besetzen, wobei vorzüglich aus die gründliche Kenntuiß der hebräischen nnd ungarischen Sprache Rücksicht grnonimen wird. Midiesen» Posten ist ein Jahresgrhalt von 500 st. ö. W. verbunden. jene' welche da» Notariat versehen, erhalten eine aiigeuiessene Erhöhung de» Gehalte». Zugleich ist die Stelle einer Industriallckrcrin mit dem jährliche» Gehalte von 400 fl. ö. W. erledigt. Gesuche und Belege über Befähigung und Leistungen find bi» Mitte August, einzusenden. Gr. Bccekerek. 21. Juli 1863. Der israelitische EuIliiS-Borstand Leopold Mangold. Anzeige. '~3 . Die P. T. Herren Abonnenten de» von mir hcrauSgegebtuen ש״ס־בבלי. welche bereit» den Baud .2רביר in Händen haben, mache ich hiermit ausuicrksam. daß sie nunmehr auch מס3ח ערובין bei e>- »em sür die k. k. österreichischen Staaten eruannien Agenten Herrn Moriz Kohlt in Wien, untere Donanstraße Nr. LS beziehen können. Diese Thalmudau-gabc ist nicht nur wegen der schönen Au»stattung, in Hinficht de» Drucke» und de» Papiere», sowie der mannigfal» tigen, dem Terte beigegebeuen 21 Koniuientarr eine gefällige und Werthvolle Erscheinung, sondern auch darum, weil ne im Lerikou-Format den Urterl רף על רף treu wiedergcbend, zur Ansstkllung in einer jeden Bibliothek geeignet ist. Da die früher beabfichtigle Ausgabe in 18 Bäu« den fich al» unzulässig heran-gestellt bat. so erfolgt dieselbe nunmehr in ll Bänden, ohne daß drswegeu irgend eine Preiserhöhung eintritt, nur daß statt wie früher 1 st. 20 kr nunmehr 1 fl. L7lr. Pr. Band dezaklt wird, und sich somit da» Gesamnitwerl auch nur auf 30 st. 60 kr. bezifferte. Diejenigen, welche fich mit AboniiementS-Samnilniigen befassen wollen, sowie r-u gn>* Käufer. wellen fich gefälligst an den ebenerwähnten Herrn Mori; Üohn, mündlich oder driefllich wendeu, der ihnen dann den für sie bemessenen Nabba, zulommea lassen wird. A. Saloni 011 au« Tilsit in Preußen. Druck von Sigmund Burger i» Szegedia.

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