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Ben Chananja · 1863-08-12 · 33 (12.8.1863) · page 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
33 (12.8.1863)
Date
1863-08-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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577 578 lhode de« hebe. Unterrichte« in jüdischen DolkSschuleu von E. Schütz, nach noch die Geschichte der Präparaudie. deren innere Orga» nisatiou, dir Deriheilung und die Zahl der UaterrichtSgegenstinde. eia religiöse« Lied und einen Aufruf zur Gründung einer Löw Schwab» stiftuug für arme israelitische Präparandea. Außerdem verbindet e« einen wohlthätigen Zweck, indem der Reinertrag au« dem Erlös, des» selben zur Gründung eines Stivendienfoude« bestimmt ist. Abgesehen vom astgemeinen Nutzen. den die oben aufgezählten Aufsätze gewähren, würden wir schon im Iniereffe der armen Lehramts, zöglinge eine recht weite Verbreitung wünschen, damit daS Loos derer, die fich durch Lektionen nur kümmerlich fortbringeu und fich dadurch in der Erlüllung ihrer Pflichten gehindert sehen. einigermaßen erleichtert werde. Wir empfehlen daher diese« Programm allen Lehrern und Schul׳ freunden aufs wärmste, weil wir überzeugt find, daß e« Niemand unbrfriedigt aus der Hand legen wird, indem rS alles das bietet. wa- Schriften dieser Art zu bieten im Stande find. M. Schwarz. IIobre>v («ramnr willi Kxerclscs. by M. M. Kalisch PH. Dr. Part. kl. >c. ,e. London bei Longman ic. Komp. 1863. Besprochen von Dr. Jemand..שקע אורו של נדול נחסרסם אורו של קטן ״Ist da« Licht des Großen untcrgegangen, hat das de« Kleinen bekannt zu werden angrfangen." Peßiktha Atschn. 16. (Fortsetzung')- Zu dem vorliegenden Buche ist die Neigung vorherrschend, zur Ai,nähme vc» grammailschcii Wuczeln. die eigentlich keine Wurzeln haben. Der hebräisch-kundige Leser dürfic vielleicht dieses nicht billigen, und cvielleicht sogar als verwirrend betrachten. So z B. wem, (S. 200) eine Wurzel ודע et« (S- 26t) eine Wurzel ארש gegeben wird. Es ist weder eine innere Noihwrndigseit dazu vorhanden, »och trägt ei crcgctisch etwas zur Erklärung bei. Kimchi hat über beide Worte das Richtige bemerkt DaS ראם (Nebenform von רם von der Wurzel רום) als eigene Form zu betrachten, wie dieses hier (S 261) geschieht, dazu ist ebenfall« teilt eigentlicher Grund vorhanden ’). Das einmal vorkommende .וראטר (Zech. 14, 10) ist cigcnilich nur eine orthographische Verschiedcnheil. um eine breitere Aussprache zu bezeichnet,. In seiner einzeln dastehenden orthographischen Eigenlhümlichkeit haben die Mafforelen es bereits angrmerkt. Die uachsolgrnden Grammatiker haben r« auch in dieser Qualität eingetragen, und in dieser Qualität allein ist e« auch jetzt noch anzusührea. 6« begegnet uns eine Wurzel שרש (S. 151). welche gänzlich unbekannt ist, und auch nicht die geringste Wahrscheinlichkeit für sich hat. Zu sagen 260 .3) יצב) stehe für נצב ist genau genommeu auch nicht ganz richtig. Denn diese« sind wirklich zwei selbstständige Forme». Daß טור und יטר eins find (S. 261). ist auch nicht zu begründen. Da« יתיטת (Jes. 61, 6) kommt nur einmal vor nud läßt mebrere Auslegungen zu *). Wenn (S. 184) טוא als Wurzel von 23 .14 -30) טאטא) angegebeu wird, so ist diese« auch richtig, e« hätte aber auch — wie r« Kimchi auch thut — ,טאר angegeben werde״ sollen, da diese« Wort selten vorkommt. und da ferner weder טוא noch טאט vorkommt *). Wen» von einer Form אהבהבו (S- 183) die Rede ist. so möchte dir« ') G Nr. 32. viekea Lesen! überflüssig und gewagt vorkommeu. Die vermeintliche Gr« kläruug der Worte אהבו הבו (Hos. 4, 18) macht drei Schwierigkeiten au« riuer einzigen. Wenu di, zwei Worte ursprünglich אהבהבו gelautet haben sollen. so wäre nicht zu erklären. warum e« nicht 12N heißt, daß ') iu אהבו (welche« doch ia der gewöhnliche» ErkkL» rung richtig ist) würde jetzt auch seine Schwierigkeiten machen. Ma» sieht fich gcnöthig». zu KimchiS Erklärung zneückzukehren. Die folgende Bemerkung mag sich daran anschließen. Der hier gebrauchte Ausdruck ״Schande geben" findet auch seinen Gegensatz ״Schande nehme»"'), welche Ausdrücke sich beiderseitig ergänze», Di, Sprachen find eigensinnig. Wie in anderen Sprachen ge» wisse Wörter fich nur iu bestimmten Formen finde», oft nur im Ei»» gular, oft nur in, Plural, so auch im Hebräischen. Eins davon ist da« Wort 1) □מרים M. 9, 11) dessen Etymologie übrigen« nicht klar iß; es hat gar keinen Zusammenhang mit einem andern Worte. Wenn in dem vorliegenden Buche (S. 118) der Siugular נור□ angeführt ist. so ist dieses überflüssig. Es hätten ia dies« Richtung hi, manche Beispiele angeführt werden können. Was nicht in den Akten ist — so hat man gesagt — eristirt nicht für teil Richter. Was nicht in der Bibel ist — so könnte man sagen — eri» stirt nicht für den Grammatiker. Nur die wirklich fich findenden Wörter haben das Recht, angeführt zu werden. Daß von קיטנו (Job 22. 20) die Wurzel קום ist. ist richtig, daß aber das angeführte ״ קיפלנוunser Feind" übersetzt wird, ist gegen die Analogie nud »״richtig. Sowie בן der Verständige heißt, und בבין der Dcrstand. so ist קם der Stehende (ein Wort, welche« in vielen Eon» struklionen vorkömmt, und d!e Bedeutung Feind ist erst die zweite anci» gcnlliche) »nd ים? (welches nur hier atlcin vorlömn») heißt dasjenige, welches stehet. Ml! andern Worten, es ist ein Hauptwort wie בין u. s. s. (für das errgetische dieser Stelle, welche durch diese neue Hebers,tzung dieses Wortes mehr verloren als gewonnen hat, vergl. Kimchi). Partikeln bilden euicn großen Bestandtheil der Sprache. Da« Logische aller Rede liegt eiiizig und allein in ihnen. Wie gewisse kleine Insekten ־- so erzählt die Naturgeschichte — die größten Thier, beherrschen ‘), so die Partikeln die Rede. Daß in dem vorliegenden Buche rin Kapitel den Partikeln gewidmet ist, verstehet fich von selbst. eS bat aber bei weitem nicht tiejeitige literarische Vollständigkeit, deren ci fähig ist. und welche man von einer historisch ausführlichen Gram« matik — aus welchen Titel die vorliegende Anspruch macht,—zu erwarte» berechtigt ist. Die Zusammciihänge des thalmudlschen Sprachschatzes mit dem biblischen find — wie bekannt — sehr viel verzweigtד). Die vielen Ge» legenheiten. welche sich in diesem Buche dargeboten haben, um daraus hinzuweisen, hat der Berfaffcr und,nützt gelassen. Bei den Partikeln zeigt sich dies in interessanter Weise. Manche thalniudische Phrase kann auf eine biblische Licht werfe». Das was (S. 269) über da« Wort אין in seiner Zusamme»- setzung mit HilsSbuchstaben zu Anfänge, gesagt ist, ist — um da« geli»- beste zn sagen — vieler Berichtigungen fähig. In den meiste» dieser Zusammensktznngku — diese« mag hier tm Allgemeinen bemerkt werde» — ist da« Elliptische vorherrschend. Ja dem Worte לאי( אונים fehlt באין תהומות «3 -איש f*4u טאין«י זמן. weiche« au«מן entstehet, fehlt דבר, welche« Ursache bedeutet. Rach thalmudische» Sprachgebrauch würde טתוך oder טטעם gebraucht werd.u. Wa« (S. 267) über da« יהריו gesagt ist, könnte de» Leser z» glauben verleiten. al« wäre in diesem Wort, eine Spur von eine« Fürwort, welche« nicht der Fall ist. יהריו ist nur so viel al« »in׳ ,in Partikel'). E« stehet in seinem Begriffe dem א1זר selbst sehr nahe.

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