Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 33 (12.8.1863)
- Date
- 1863-08-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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573 574 frtae Zeit Bezug haben; merkwürdig bleibt aber, daß er in der Disposition nur drei Punkte ״nicht mehr und nicht weviger* zuläßt. MargaliothS Schriften wurden zwar gerne gelesen, waren aber doch nicht im Stande, die Derascha aus ihrer Einförmigkeit nnd ihrer Geschmacklosigkeit herauszuheben; diese eilt ihrem Verfalle zn, und macht seil dem zweiten Zahrzehent dieses Jahrhunderts seit dem Auftreten Mann» heimerS und SalomonS immer mehr der Predigt Platz, die bei ihrem ersten Auftreten sich an nichtjüdische Muster hält, allmälig aber sich vom fremden Einfluffe zu emanzipiren und eine selbstständige Richtnng einzuschlagen strebt. Die rhetorische Literatur erhält höchstens in dem fruchtbaren, leider zu früh der Wissenschaft abgestorbenen Salomon Löwysohn einen Vertreter, dessen ״Melizath Jeschurum" als Lehrbuch der bib» lischen Tropik mehr daö Verstäudniß der klassischen hcbräi« schen Sprache fördert, als die Erlangung eines beredten StyleS anleitet. Anmerkungen. ') Mos. CSfjaj.?nzzatlo?׳schon?imndini ed. Mantua 1727 S. 2. — ') vrgl. Alma»;, Bioarasie de« Mos. 15haj.?»;;ato iu K>rem Ehrmrd Ad. 3. S. 113. - J) il». — ') ib. S. 129. — l)?'schon -j,1,״dm, S. 2. ־* ״) .Her. (M)eni. Ad. 3. S. 11. — ’)?׳sch.?im. S 2. - '1 ib. בי כי זה ידבר בהיך קהל וערד, ורבדיו י^אנענ־ו הלא יבזוהו וימאסוהו אף יעזבוהו וילכו תהת שינס לרצונן - »1.17ו׳«ז 1.1 .״!!. Ad. 6 9. — ׳?) דיfdj.?im. 3. 18) כי לא נבנה 3 (" — הלשון על הדקדוק כי הדקדוק על הלשון-- beba׳״ mir vor. wenn mir CTcll da-?eben schnitt, rinfl in einer a»«sührl׳chen Monotirofu diese Periode darz,,stellen. - ") Da« bezeichne, er mir d׳n uuni,11 ין Worten: דן בירי להם הל כי אש קרש (ביח כרוח** 1ורע עלי כנהג הנלטיילים בכל עם והסוהרים -׳׳ - ט״ו ע״א שעונהם יטייל בשבחוח ומועדים שאינם ביהרים להם חבר העיר ישמוע איזר\ דבר תורה ויראה כפיו דרך הלוכו אבי יבקשו להם ע״ה כמותם ואישים פועלי און אשר יאלף עונו פיהם להפאות דברים האסורים לשומעם ודברי תועה על אנשי עירם ויתנו דופי?משפחות ולגברים הבזה יום קרושה ומנוחה יבהרהו ה־?ויותר היה טוב ר־יעםוק ביום זה בדברי מו״ה יענינים אחרים שיעשוהו כמעשה 1חול ובטמאה שפתים יהיו נזהרים <טל אורותסג ע״א - '•) '.15) זןbיn 15. 2. -- 'י) Das. 19. 1. - '״) Tal Oroih 70. 2. — ") Das. 72. 1. — ") Das. — ") «je Gtrn (5, 2. — ’•) Das 16, 2. - יי) Dcmnach u׳ärc R. Iehuva Lcb Margaliolh der erüe Rabbine in 'Dolen, der da« Streben tre B'rlincr Schuir nicht unterschätzte und deren Gedeih.» nach .17,ästen zu fördern suchte. — ") Bei der (Srfläruiiti de« Vlu«tnufe« »״משומד übersiebt er, daß dieser schon im Midrasch sRabb. S'beiiiolh e. 19) i» der brtaniite» Bedeutung vor« kömmt — ואשר רגילים הדרשנים לשאול דקדוקים במקראית די כרי?־־*רבדיה אמות פירושם כוונתם בזה לומר שעם היות הסי* הפשוט אמת לא להנם הניחה ההבמה העליונה ורות סדר וכי _ _עצי עדן נג ע״א) ) Korrespondenz. Ausland 11■ Berlin, iui August. Der Bau des Tempel« ist im besten Fortschreileu begriffen, düesle aber bi® zur 'Vollendung noch ein volle« Jahr in Anspruch nehmen. Die Einrichtung und Ausstattung de« %*m* pel« verspricht da« denkbarste von Pracht und Kunst, und soll alle die neueren berühmt gewordenen Delhäuser. wie in Pest. Köln. Stuttgart, weit übertreffen. Die Orgelfrage ist so wett entschieden, danun eine Orgel bestellt ist. die an 10.000 Thaler kostet: ob fie aber am Sabbath und Feiertagen den Gottesdienst verherrlichen soll. darüber giebt e« leid» in der Gemeindeeepräsentanz noch stürmische Debatten. D» Vorstand, da« Dedürfniß erkrnneiid. ist Willen«, in dem neuen Tempel eine vo» konservativ jüdischen Standpunkte znläffige Reform einzuführen; e« sollen die hebräischen Gebete beibehalten, aber auch einige deutsche Gesänge mit Orgelbegleitung ausgenommen werden, also ungefähr wie in Pest. Im Zusammenhänge mit diesem Vorhaben de« Vorstände« gewinnt das hier zirkulirende Gerücht an Glaubwürdigkeit, daß der rühmlich bekannte Oberkantor Friedmann au« Pest für den neuen Tempel engagirt werde. Zu seiner Zeit werde ich nicht ermangeln. ,B. 15h." die völlige Entschei» düng über die Orgelsrage, ans die man hier sehr gespannt ist, mitzn- Inland. 0-r. Pest, 9 August. In den hiesigen Tage«-, sowie auch in diesen Blättern wird über die Maugelhastigkeit de« Unterrichte« in d» »iig. Sprache, den die isr.?ehrerbildung-anstall den?ehramtSkandidaten augeleihen läßt, geklagt. Indem die Korrespoudenten durch diese Klage da- Institut i» Mißkredit zu bringe» streben: bedenken fie nicht» daß sie die Forderungen an diese, nur vier Jahre bestehende Anstalt zu hoch stellen und daß der Unterricht der ungarischen Sprache an der Präparandie mit vielen und mannigsachen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Sie bedenken nicht, daß die Präparandie, die einzige derartige in der Monarchie, von Zöglingen auallen Tbeile» dieselben besucht wird, daher auch von solchen, die nie ungarisch gehört, vielweniger gesprochen habe». Wenn wir hierzu »och!» Bei,acht ziehen. daß der Zeitranm, welche der Anstalt zur (5rreich»»g ihre« Ziele« bestimmt ist, in Anbr» trach! de« große», »öthige»?ebrstoffe«, ei» sehr kurzer ist: so werden wir die Klage der Journale für nur ungerechte finden. Wir wolle» die Mängel der Anstalt nicht verteck.ii, aber auch da« Gute derselben nicht übersehen, (5ist unsere Psticht. ihr mit Rath und Thal beiznsteheu nnd ihr znr Erreich,mg ihre« schönen Ziele« zu verhelfen. A. Pest, 9. August. Herr Präparanden-Direltor?׳derer hat dem hiesige» (5»lt»«vorsla»de eine» Bericht unierdreiiel. mit der Bitte, da« InSlkdeiureten der Präparaudenstistung moralisch und materiell zn niiterstützen. Zn Folge dessen hat der löbl. Vorstand in seiner heute ab» gehaltenen Generalsitznug die Gründung euies Präparauden.Stipendien» solide« 01« nothwendig und zwelkmäßig anerkannt und die in dieser Be» ziehung linirrbreiieten Vorschläge de« H. Direktor«?׳derer, nämlich Ausnahme in die Reihe der im Tempel »amenilich angeführten Wohl» ihäligkeit-anstalten. tliilleiliing einer Sndskription bei den hiesigen wohlthätigen Grmeindemiiglirderu und anderseilige moralische und ma» terielle Uiilerstütznug im Prinzip׳ einstimmig augeiiommen. die Angele» genheit zu seiner Sache gemacht und die An«sührung dem löbl. Schul» koniilö übergeben. Run ist Aussicht vorhanden, daß sich die Idee rea» lisiren, daß in Pest eine?öw Schioah'sche Slistiing in« Leben treten werde. und ist «ur zu wünicheu. daß auch andere Gemeinden diesem edlen Beispiele folgen. t Ose», 10. August. Der?ehrer Natban Fischer in Raab, welcher »ach dem Berichte in Rr. 32 d. Bl. in Füuskirchen präterirt wurde, ist von dem k. Slaltbaltereiratbe befragt worden, ob er die an der Musterbauplschule zu Snlor-Alja-U,helv erledigte Lehrerstellr anzn» nehmen gewillt sei. ß Prag» 5. August. Obne Zweifel hat fle Ihr ordentlicher Korrespondent von hier bereit« mit den Spezialitäten der llinwrihnng der Meiielsvnagoge delaunt gemacht sz» innigem Bedauern ist dir»