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Ben Chananja · 1863-08-05 · 32 (5.8.1863) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
32 (5.8.1863)
Date
1863-08-05
Page
– (sequence 10)
Language
German
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] נ 559 Dean (S. 267) gesagt wild, daß die Sylbe kV soviel wie sei, so ist der innere Zusammenhang durchs»« ohne Begründung. Wa« sollte in einer Phrase wir 3) למו חרבeb 27, 12) da« HD bedeuten? Da« לכן scheint übrigen« eine Abkürzung von למול zu sein ל• Ille Welt kennt Lateinisch, Griechisch und Arabisch. <S« ist bitfts gewiß sehr schön. Dielleicht wäre r« noch schöner, wenn alle Welt auch wüßte, Gebrauch von den Sprachen zu machen. Dir Kennt» niß von dem Gebrauche einer Sache schließt auch den Nich»gebrauch derselben in sich. Zu dem sehr unschuldigen Worte מוני: sind«» sich (S. 150) ein arabisch,« Beispiel. Mao vermißt die Bemerlung, daß מוני: au« מו אני: abgelürjt ist ‘). Diese Bemerkung hätte dem Leser nützlich sein können. Zu dem Worte ריח:)/ ist lS. 268) rin griechisches Bei» spiel gegeben. Wa« hier eigentlich hätte bemerkt werden sollen. ist. daß da« השון hier zu ergänzen ist. Man sagt ja im Deutschen auch, er ver«! stehet hebräisch, d. h. die hebräische Sprache. Daß e« Phrasen im Hebräischen giebt, wie i ״fahren wir au« diesem Werke (S. 2S4) als eine grainmatischc Thali sachc, ohne irgend eine Nachweis״,ig. ״Im lustigen Tanze der Heren"! spielen griechische »iid lateinische Beispiele in der Note um den j tffcr lierum. Der sremlsprachlichc LurnS. mit welchem der Leier beschenkt wurde, hat denselben de« Nützlichen beraubt. j Die angeführten Worte אהב אהבה sucht ein Leier vergeblich > in der Eoncord anz. Da« 2) יאסשו א2בהcs. 24. 22) hätte besser jf« Beispiel gepaßt. Der Leser kann vielleicht so glücklich sein, sich der | Worte zu erinnern 1) אהבח נסשו אהבו Sam. 2, 17). Er liebte ihn! wie sich selbst ל", welche auch wirklich dem moderne» Gramm a-! liker vorschwcbten. Die Belrachlniig dieser lind ähnlicher Stellen zeigen aber, daß größlcnlheiis ein Adjektiv damit verbunden ist'), wenn auch ן zuweilen dasselbe nicht klar grammatisch ausgedrückt ist. Solche Stellen j hebräisch zu geben, hätte inaiichcr Leser für nützlicher gehalten, at« die lateinischen Parallelen'). I Man hat die Meinung ausgestellt, daß sich Spure» de« arabischeu Artikels ״Al" auch im Hebräische» sintcu solle». Man hat das אלקים (Prov. 30, 30) auch als Beweis dafür angesühri. und hat das ganze Wort als arabisch betrachtet, und mit Volk übersetz». Der moderne Grammatiker Kat dieses als etwa- 11nb> streitbares und »nbcstritteneS gegeben. Der Leser glaubt. es sei dies wirklich eine hebräische Bebe»« lung des Wortes. wahrend doch davon sich nicht die genuzste Spur nnltt. weder i» der Bibel. noch in dem — so nützlichen und so ver» nachkäjsigtcu — thalmiidische» Sprachschatzes. Der Leser ist also hier sprachlich getäuscht '). Gesetzt aber auch. laß ein künstiger l e ri ko g ra p hi scher E o» I umbuS rin solches im Hebräische« entdecken würde, so bliebe einem Leser auch dann noch die Frage erlaubt, cd diese arabisirende Erklärung de« Wortes ״Alkum" in der fraglichen Sielle eiwa« genutzt bat? und dieser Frage könnle sich auch eint andere zugesclleu. nämlich: Ob nicht die gewöhnliche Erklärung ihrer Einsachheil wegen den Borzng verdiene? E« möge noch die solgeude Bemerkung erlaubt sein. 2n allen orientalischen Sprachsammlungen 'ל fiuden sich viele Sprüche. welche die Gefährlichkeit der Nähe der Könige zinn Inhalte haben. Diese Sprüche sind an und für sich inrereffarite Beiträge znr politischen Culturgeschichte de- Orienl-, zu bereu Betrachiunz hier nicht der Ort ist. Alle diese Sprüche find Kinder de« Satze« למלך אלקים עמו -Lei König — kein Stehen ist neben ihm." 560 Da« Neue erfreuet da« Herz. Manche« Ueberraschevd» wird de« Leser vorgeführt. Der Mangel an Begründung ist die einzige Schatten» feit, de«feibe«. Wir erfahren (S. 148), daß "kV Kraft heißt und da« שרי (kraftvoll) der Plural von iß Derjenige Leser. welcher erst hebräisch lernen will. weiß nicht, daß er hier eine Unrichtigkeit erfahren hat. um da« gelindeste zu sagen. Derjenige Leser aber, wolcher schon hebräisch gekernt hat, kann sich wi» Recht wundern, daß ein Grammatiker von einem so einfachen Worte eine so unklare Idee haben könne "). Gesetzt aber, e« sollte rin Atom von Wahrheit in der angege» denen Behauptung sein, so hätte der Leser das Recht gehabt, ersten« irgend eine Nachwrlsung für diese Behauptung zu erhalten, und zweitens sollte ihm auch die gewöhnliche Ansicht nicht »oreuthalteu bleiben. Die jüdischen Kommentatoren und Filosofen haben sich viel mit diesem Worte beschäftigt. Es ist dieses ganz natürlich- Schaddai ist eines der Worte, welche die Seele der allgemeinen religiösen Erkenutoiß bildet, und den Kern der Eulturgeschichte enthält. Sind doch Sprüche, welche solches Wort umschreiben, mit Recht berühmt geworden, und bilden doch auch sie den besten Inhalt der gei. stigtn Geschichte der Menschheit. Es mag hier gelegentlich der sehr merkwürdige Spruch des Le» bid angeführt werden. ״Alle«, was nicht Gott ist. i st n i chtig 'V Diese Worte sind als Umschreibung des Worte- Schaddai zu betrachten. Keiintniß der allgemeinen Literaturgeschichte ist zu manchen Dingen rälhlich. Bei Wörtern, wie das angesührtc, kann sie auch dem Grammattier nützlich sein. Nach manchen andern Richtungen hin finde» sich in dem vorliege,,den Buche Allerlei, da« von der Wahrheit sehr entsernt ist. Daß מול »nd מהל eins ist. erfährt der Leser S. 261. Für מהל ist מהול (Iesaj. 1, 22) als Beleg angeführt. 3m Biblischen ist aber מהל nicht zu finden. Das מהול (Iesaj. k. 22) heißt auch nicht beschneiden "). Die« ist sprachlich anzuwenden. Das Lerikalische wird frrner noch durch die Logik unterstützt. Die Worte Iesaj. I. 22 sind als Tadel gebraucht. Beschnitten sein war aber, »ach jüdischen Begriffen nicht nur kein Tadel, sondern galt als große« Lob 'ל. Daß im Tbalmud מהל Beschneiden heißt, ist allerding« wahr. Der Leser aber hat dieses nicht erfahren. ״Beschnitten mit Wasser" als Beleg betrachtet, wäre finnlo«. Daß sich in der Bibel manche Stellen finde», welche die gramiiiatischt Ordnung der Personen nicht so strikt halten, ist bekannt. Manche zu dieser Elaffe gezählten Stellen. können auch al« rr. gelmäßtg betrachtet werden. Daß תבינו ואחר נר:ר (Job. 18,2). welches zur Claffe dieser »»regelmäßigen Phrasen gezählt wird (S. 274). kann ganz einfach ge. nommen werden. D.-S נרנר beziehe, sich auf beide Theile, di, da- Gespräch führen. Der Redende sagt, daß auch er nicht sprechen will, bi« der andere verständig gesprochen hat. Mau erwartet חרברו zu תבינו• Es ist die vermeintliche Unregelmäßigkeit. Wen» S. 275 unter derselben Rubrik da« 4) אוכל נכה בו 36 .22 .מ) gezählt wird, so hätte doch auch bemerkt werden sollen, daß es nicht an Kommentaren fehlt '*), welche diese« ,נכר al« die Wurzel de« Wortebetrachten, und nicht als die erste Person de« Plural der künftigen Zeit. E« kann auch al« ekiplisch betrachtet werden, welche« auch schon von Raschi angeteutet ist. Die biblischen Ellipsen find in den Kommeutarieu jersteeurt. und sind noch nicht so genau in einer Grammatik zusammeogestellt. (Fortsetzung folgt.) ו

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