Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 30 (22.7.1863)
- Date
- 1863-07-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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523 ■־321״ gleich kcn übrigen Gontribuenten in die Kommunalkaffe btisttiirrn, ohne aus derselben zn Gunsten ihrer eigenen Schule belheiligt werden. D>e Stadlkommune in Szegetin läßt der jüdischen Schule jährlich 500 fL jnflußm: den Forderungen der Gerechtigkeit sollte aber nicht nur in riuer Stadt. sondern im ganzen Lande entsprochen werden." Die Gemeiuderepräsenlanz hat der Kommission ihren Dank vctirt. T Prcfrburg, 18. Juli. ס' מפעי haben wir im Tempel des neuen GultuS einen wahrhaften Seelengenuß gehabt. 8ist dem unablässigen Streben de- TempelvorstandcS endlich gelungen, einen Mann zu finden, der nach jeder Richtung hi» sicherlich vollkommen befriedigen wird. — Herr Dr. Brill aus Wien hielt eine Probepredigt, die in die tiesstcn Tiefen des Herzens drang. — So wunderbar die Ge.- schichte unserer Borfahren ist, namentlich ihr Ing durch die Wüste, so wunderbar schön wußte Dr. B. de» sterilen Boden אלה מפעי בני ישראל zu bearbeiten und Pstauzen. Blüten und Früchte hervorzulocken. die Auge und Seele entzückten. Wir hoffen, ihn in »nserer Mitte zu behalten und prophezeien ihm. wen auch ראשיתך כצער, fo nicht nur אהריתך sondern auch אחרית צאנך ישגר. כאור• - AG. Prag, 14• Juli. Der durch sein Streben für israelitische Gauditaten der Rechte daS'Recht der Promotion für das jus ctnonicmn ״miete» hclaiittie Kandidat Arnold Roicubachcr proniovirtr dieser Tage in Gemeinschaft der christlichen Gandidalcn. DaS Problrma war: ״Die Gleichberechtigung des GultuS." Promotor: der durch seinen '.lltranicntaniSniuS hervorragende Professor Dr. Schulte. Wenn schon das Problcma in weite» Kreisen Interesse erregte, so war man noch niebr aus die Rede des Professors Schulte gespannt. Wirklich blieb dielelbc nickt »nlcr der Grwarinng. Nachdem der Ganlitat christlicher Gonscssion die Gleichberechtigung der Gullc schwach vertlicitigt batte, bewies Herr Professor Schulte tie lliiinöglichkeit einer RcchtSglcichhcik im Siiiiic des Trientincr Hirtenbriefes und kam endlich, zu Herr» Roscubacker gewendet, auf die Frage zurück, ob Juden die Fähigkeit hätten, Doktoren des kanonischen RcchieS «» werden, welche er durchaus vcr»e»,c»d entschied, da im Kirckeurcchl niebr der religiöse und dogmatische Mouicnt. als der wiffeuschafkliche in Betracht zu ziehen wäre. Diese geistvolle Aranuicutation wurde daun an dem folgenden Tage in den Journalen gehörig gewürdigt und Prof. Schulte kam fo schlecht weg, daß er in de» TageSblätlcrn eine öffeuiliche Giklärung einrücken ließ, in welcher er bcbauptet. blos in seiner Rede mißverstanden gewesen zn sei», da er stets für vcklkoiiittienc Parität und Gleichberechtigung war. Da die Geschichte auch in den Wiener Blättern Verbreitung fand, so war er gcnötkigt, auch im ׳Wiener Fremdeublatt ein gcwnndencS Dementi cinrücken zu lassen. 'Nächster Tage soll endlich tie nuter Nctakiiou des bckauiiten Verfassers der ״Jude» in Böhmen" projckiirtc Jcltichrisl ״die Zcilstimine" erscheine,!. Bekannte Namen werden zu Mitarbriierii geworben. Gs herrscht aber hier in dieser Beziehung ein unglaublicher JndincreniismnS. nur ein mit sperifisch-jüliichrr Tendenz gut retigirtes Feuilleton kann den, Blatte gewisse Kreise gewinnen. Die böhmisch.ungarische Gemeinde in Jerusalem hat jedem der biesiaen Syiiagogen-Vorstehcr ein Diplom in einem Sendschreiben eingesentet. mit der Bitte. in den Synagogen perinaurnie Sammlungen inr diese Gemeinde zu veranstalten. Gin geuicinsameS Vorgehen wäre da am Platze, doch nnr unter der Bedingung, daß jene Gemeinde sich dazu verstünde, einen Tbril jener Gelder zn Ilnterrichiszwecken der Art zu verwenden, damit die dortige Jugend aus ihrer krassen Unwissenheit gerissen und zu redlichem Grwcrb ausgcmuntert werde, sollte man sich zu zäbrlichen Beiträgen hcrbcilasseu. Jmmerkiii soll aber der religiöse Un- «erricht als Hauptaufgabe betrachtet werden, damit es stets heißen möge: ״Don Zion geht die Lehre aus!" Halterei mit der Revision hebräischer Druckwerke provisorisch beauftragt, beanstandete ich in dem Büchlein de- Herrn 51. Löbl die Stelle אשתך בעיר תוגה und eine zweite ebeo so angethaa» im Geiste der br. sonders beim Jugendunlerrichte nicht streng genug zn wahrenden Zucht und reinen Sitte. Herr Löbl reknrrirtr, und Herr Obcrrabbiner Dr. Meisel, von der Preßbehörde angegangen, schloß sich meinem Dedenken au. Pest, am 16. Juli »863. /rirdrich Mannheimer. A 11 f s ch l 11 ß. Ihr Großwardein.r Korrespondent fordert in Nr. 20 d. Bl. auf. über eine in Pcttan gefundene Inschrift ans cineiu Grabsteine Ausschluß zu geben. Den verlangten Ausschluß babc ich bereitin Dr. Schwab- ״Jllust. Jndcnzciluug", 1801, Nr. 29, S. 230 gegeben. Die Grabichrist stammt nicht ans dem Jahre 1304, sondern a»S dem Jahre 1269. indem in dem Worte אנחמך nur der erste, dritte und fünfte Buchstabe oben mit rinrni Punkte versehen ist. so daß nur אהך auf die Jahre-׳ zahl hinweist. Groß-Kanizsa. Josef Löwy. Inserate. Anzeige. " Meinen geehrten I*. T. Kunden beehre ich mich, hiermit anzuzeigen, daß ich bereits 1» Triest eliigctroffcn bin, um wie alljährlich Aufträge auf Ledern (Esrogim), pargli, vapresa und Aja eiitgtgenzunchmen. Da die diesjährige Griuc in diesem Artikel nur spärlich auSgesaklen ist, ersuche ich meine geehrtrii GeschästSfreiiiide um recht baldige Ginseiidiing ihrer Bcstellungc». um selbe »och rechtzeitig in schöner Qualität und mit gewohnter Sorgfalt aussühren zu können. Triest, '5. Jul, 1802. Ahr am de Castro. Konkurs. 3—3 An der israelitischen dreiklassige״ össeiitlichc» Volksschule zu Moor ist zum Beginn tcS nächste» Schuljahres die m» einem JahreSgehalie von 400 st. ö. W. vcrbttlidene Lehrcrstclle zu besetzen. Bewerber, drr hebräische», ungarischen und deutschen Unterrichts» sächcr vollkommen mächlig, wollen ihre Offerte sammt legalen Zeugnisscn bis ^nde Jttli l I. einsendcn an den Vorstand der isr. Lultnsgcmeinde zu Moor (Kcmitat Siuhlweißenburg.) Moor, im Juni 1863. Da« klassische דרכי של תורה oon 4.זוג. Mksrs ist von Knöpft lma ch er in Wien und von Trachtrnberg in Leipzig zu beziehen. Preis. 2 fl. ö. W. Gegenerklärung, Nr. 28 dirser geschätzten Blätter bringt eine Anschuldigung ge« gen mich, dir ich mindestcus beleuchten muß. Don der 1. ung. Statt- Bemerkungen. Herrn B. in P. Wird im August erscheinen. Au- Mangel an Raum mußten mehrere Korrespondenzartikel für Szegedtn, Leipzig, Aeldßvrrlag der Lrbaktlo». Lommlstiou,-Verlag von Franz Wag»er. Druck von Sigmund Burger in Szrgedin.