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Ben Chananja · 1863-07-08 · 28 (8.7.1863) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
28 (8.7.1863)
Date
1863-07-08
Page
– (sequence 8)
Language
German
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483 484 aber חן uns erlaubt aiiS^usperchen» baß baS Brzoar') darunter ver» slaubtll sein könnte. Dn Ausdruck (S. 101) «IN ומנהג של כסוסה ist unklar. Daß e« — wie der Herausgeber glaubt — der Ortsname sei, welcher in Esra 8, 17 verkommt, ist unwahrscheinlich- Bemerkungen aller Art muffen für eine andere Gelegenheit ver» spart werden. Dir Nachweisungen des Herausgebers find im Allgemeinen nützlichDie äußere AnSstaitung des BncheS ist anständig. Anmerkungen. ') Im Namen deS R. Scherira findet fich die ganze Stelle im Arnch Art. נב!baf. 10) mit einiger Veränderung und mit Weglaffung des arabischen Worte«. ') Bibi, orientale Art. Molat hemia. J) Vcrgl. da« Glossar unserer Dlumenlese. Art. *1I2E- י) Wir haben auch darüler in unserer Blumenlese (S. 249) Nachweisuligcii gegeben. Daß beide Ausdrücke nicht im Arnch vor« kommen, mag hier auch gelegentlich erwähnt werden. Es kömmt dieses Wort auch im Midrasch vor. 6) Daß dieses von Filosofcn und Dichtern als geistiges Bild gebraucht wurde, darauf haben wir bereits in uuscrm Salomo den Gabirol lS- 34) aufmerksam gemacht. ') Vcrgl. D' Her blot: vidi, orientale Art. Pazhcr. Wir erfahren daselbst, daß Bad Zeh er im Persischen sowohl Bezoar als auch Tlierrak heiße. Daß das דסחו־ auS Bad Zeher korrum- Vitt wurde, ist wohl möglich. ") In euicr Note (S. 63) hat der Herausgeber gelegentlich demerkt, lax Halachoth Gcdoloth und Halachoth Peßukolh zwei verschie» denc Werke find. ובהון להה הה Denkmal für kommende Geschlechter. Eine genaue Schilderung der in der Genie,,,de zu Groß-Kanizsa stattgchabten Feier, ais deren Oeerea bincr H. B. Fassel am 5. April 1863 das goldenc Berdicnstkrcnz erhalten hat. Besprochen von Rabbiner E o h n 6. Das Büchlein wollten wir gerne, des seltenen GegenstaiilcS halbei, den es bespricht, und wegen des wohlthätigen Zweckes, welchem dessen Ncuicrlrag bestinimt ist, den Lcseslcuiidcn anciiipiohle» wissen. Es hat felgende Bestandtheilc: 1. Die Angabe der Zeit und des Orte« der feierlichen llcbergabe des Verdienstkreuzes. 2. Die ämtlichc Abschrift des von, Odcrgcspans-Stellvertreter herabgclangtcn Dokumentein Begleitung des Ordens. 3. Rede des Groß-äkanizsaer Stadrichter« bei llebcrgadc der Dekoration an den Obcrradbiner (im Originale ungarisch mi: darausfclgciitcr llcbcrtragung in« Deutsche). 4. Rede des Herrn ObcrrabbinerS. 5. Ansprache tcS Gemeinde- und BorstaukSmitglieLe« Herrn Zalod Preßburger, Dr. Med., im Namen de- Vorstandes und 6. eine Festrede des Gefeierten am daraufsolgeuden Sabbathe im Gottes׳ Hause den 18. April. Der Name Hirsch B. Fasse! ist ein in der Gelehrtenwclt rühm« lichst delanmer. 1855 erhlelt er die k. k. österreichische goldene Medaille für Kunst und Wiffeuschaft ״als allerhöchste Anerkennung seine« literarischen Wirken«"; 1856 die königl. sächfische große goldene Medaille: ,Virtutv et ingenio" in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistun« gen; 1659 die kais. russische große goldene Medaille ״Pretnio digno“ und jetzt da« Derdienstkreuz, in Anerkennung seiner Verdienste uw dir israelitischen Schulen (durch die Herausgabe seiner rabbinisch-mosaische» ReligionSlehre). Besonder« lobend hervorzuhebeu ist die Rede sde« Gefeierten» überall vorherrschende Bcschcirenbrit und der alle Verhältnisse berückfichtiqende feine Takt desselben. Fasse! ist bekanntlich der Verfasser de« ״mosaisch-rabbiiiischcn Eivilrechte«". der m. r. Tugend« und Rccht-lrhre", de« ״m. r. Gerichtsverfahren«'' n. s. w. Nebenbei erlaube ich mir zu bemerken, daß e« sowohl den Herrn Oberrabbiner Fassel als auch seine edle Gemeinde sehr ehren würde, wenn fie auf eine derartige Auszeichnung de« Direktor- Eichberg, der unsterbliche Verdienste um die dortige Ncrmalschnle hat. hinwtrken würden. Die Groß-Kanizsaer Schule, die die Zeit ihre« blühenden Zustandes nach Dczciinrcn zählt, ist eine Lei gesegnetsten israelitischen Anstaltcu Ungarns unk stets wird fie de:» Schreiber diese-, der einst tos Glück hatte. il׳r Zögling zu sei», neben dem Begründer und dermakigen Leiter der« selbe», Herrn Direktor Eichbrrg. unvergeßlich bleiben. Erklärung. Denn auch mein redliches und niirigeiinützigcs Streben, sowohl von Seite der hohen Regierung als auch des lödl. isr. EultnSvorstande« zu Pest fich einer für mich schmeichklhasleu Anerkennnng erfreuet, sa muü ich dennoch den mit Ehlffre b'. bczeichncten Eorrcipondcnzartikel im ״Ben Ehananja" vom.31. Znni. in welchen, meine Wcnigkctt aus Kostcn meiner verehrten .wollegcn und aus eine mciiie Bescheidenheit verletzende Weise gelobt wird, als den AnSstnß trüber und unlauterer Adfichlcn bezeichne» und dcnscldcn hinfichtlich der aus mich Bezug habei,de» Stelle gänzlich deiiitiiliren. Pest, am 3. Juli 1863. . fjriuririj Uosriibrrg. f. Hauptschilllehrer an der isr. Mädchen, schule zu Pest. Erklärung. Zm 2. ah. m. More Derech §. 39. werken die Satzglieder der j tz. 24 angesiihrteii Satze »ainhast gemacht. Ansmeiksamcn Lesern oder! Lehrern durste es aursallen, daß hier Satzglied»r vorkoiiinien, für welche 8- 24 kr,» e»,sprechender Satz ,1, fi׳,re1! ׳st. Die Ursache dieser l merkwürdige» Erlchclining liegt!» dem Umstande, daß die Herren Re«! ligionslchrer Maiiliheimer »nd Ober:abbi,irr Meisel, als die meines Buches, den Satz 8- 24.. eine»; Vers ans den Sprüchen SalonicnS, gestrichen, diese» Strick aber vcrgrsscn Hab»», brvor sie zu 8- 39 gelangt stnb. Die Herren baden vergessen, daß nickt nur r>n Lüancr, sondern auch ein Eeiisor cm gnies Gedächiniß habe» muß. Lamüfi. Arou Lödl. Inserat. Konkurs. 1-3 An tff israrlitischen drciklassigen össeiiilichen BolkSsckule zn Moor ist zum Beginn des »ächsten SchuIjahrcS die mit eiiicm IahreSgehalte von 460 st. ö. W. verdniidene Lrhrrrstclle zu besetzen. Bewerber, der hcbräischrn. ungarischrn und deutschrn Unterricht«, ,acher vollkmiimcn mächtig, wollen ihre Offerte samnil legalen Zeug- Nissen bis Ende Juli 1. I. tittscndttt au den Vorstand der isr. Cu!lnsgemeinde zu Moor (Komitat Stuhlwrißendurg.) Moor, im Znni 1863. Bemerkung. ׳Zur Geschichte der rhetorischen Literatur" »nd ״Nothwendigkeit «tuer Schulbibel" erscheinen in der nächsten Nummer. Tzegedin, Lrldslvnla, der Nrdaktk«». Leipzig, Lommishoo,-Verlag von Franz Vag »er. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.

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