Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 6 (1863)
- Issue
- 27 (30.6.1863)
- Date
- 1863-06-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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469 470 Daß in diesem Buche rin gründlicher Thalmndist spricht, vermögen fle nicht zu leugnen. Und doch ist diese Behandlung de» Thalmud», wenn anch nicht ganz ohne Antezedentien, so ungewöhnlich und -- gefährlich. Pinele« selbst wist asterding« di, Integrität der P.-ri» gewahrt wissen; werden aber nicht Andere andere Schlüffe an» dem Umstande ziehen, daß die Mischna so oft von der Gemara mißverstanden wurde? — Inserat. L^AlMhr und?)crlvahnlllg^^ gegen M. E. L ö w y'S Sohn, hrdräischrr Buchhändler in Pest, ^T^betressS der רש״י על-^ M. I?. Löwy'ö Sohn anuoiicirlr dir Herausgabe einer tpttNktkrten רש״י zu dcn 5 Büchern Mosis, mit der Hiiiznfügiing, daß er sür dieses Unlernchmen bereits .strafte gewonnen nnd schließt seine Aiiküiidignng niil de» Worten : Allen diesbezüglich hcriinireiseiidei» Nge»- ten möge man kein Bertraue» schenke». EndeSunterzeichiietcr arbeitet bereit» seit drei Jahren au diesem literarischen Unternchnieii. und Hab, von der hochlvöl. P.fi.r >stomita!Sbehöede mit dem Bescheide ddo. Ist. Dezember vor. Jahres, Z. 19859. u»d ro» der hochlobl. k. k. Prst-Osner Polizcidirektion, nnd zwar bereiis zniii zweiten Male, Z 291(,. die Erlaubniß zur Saaimlniig von Subskribenten dieses nieineS Weile» erhalte». Ich habe anch bereits seit sieben Monate» durch inciiicn Agenten Josef Ainkelfilein Snbflriptionen sainniel» lassen. '.Inch da» Erscheine״ des Werke» in öjfentlichen Blätter», und zwar im ״Bester Lot-d" am kV. Februar l. I. lind in der jüdisch'theologischen Zeitschrift ״Ben Ehanaiija" am 20. Mai t. I. angezcigt. Kröß,׳re Borsichten zur Wahrung meine» Autor-NechleS. bezir« hnngSweise meines lileraiischen Eigenihnme» hätte ich wahrlich nicht anwende» können!! Nebenbei bemerke ich noch, Laß iiieinc pllttktl'rte Herausgabe des ^"^->Trr1eS mit l21iadratlettertt allbekamitlich das erste derartige Unternchme» ist. darum schon deswegen sich drr Auerkemiung der größten Koriphäen der hebräischen Literatur rrfrent; Laß ferner die dem Originaklerte beigegrbene, von mir verfaßte, wvrtgrtreitr deutsche Ucbersetziing. mindestens was den Druck der llcbersetzuiig mit deutschen Lettern be:rifft. ebeusallS al» da» erst, Uiiternchmen dieser Art erscheint. M. E. Löwy'SSoh» begeht daher mit der am S. Juni l. I. angclüiiligtru Herausgabe desselben Werke» eiuci, widergesetzliche« Eingriff an meinem liicrarischen Eigcnlhum, und rüdem ich mich da. gegen öffentlich verwahre, zeige ich zugleich an, daß ich bereit« die Schritte zur Bereitlnng de« sträflichen Unternehmens eingeleitethabe. M. E-Löwy'S Sohn sagt in seiner ׳Annonce ferner, daß den diesbezüglichen Ageilten kein Glauben geschenkt werden möge. Dieser Passu« ist augruicheinlich darauf gerichtet, meine« Agenten Herrn Josef Flnkelstriu beim Publikum zu diskrediliren. Ich bringe daher zugleich zur öffentlichen Krnntniß. daß «ei, Agent, Herr Josef Finkelftein, nicht sür da« Untrrnehmea M. «. LStvy'S Sohn, sondern sür mein bereit« unter Druck befindlich,« Werk Subskribenten sammelt, und daß demselben ak« braven Manne voller Glaube geschenkt werden möge. Schließlich rrlanbe ich mir zu bemerken, daß e« dem M. E. Löwy'S Sohn mit der angekündigten Herausgabe gar nicht ernst ist, sondern er dru großen Beikall. den mein Unternehmen im jüdischen Publikum findet, wahrnehmend au« purem Neide nnd Mißgunst, Lrgrr, lich darüber, daß ich mich seiner Vcrlegerherrschaft nicht unter, werfen wollte, durch die beregle Ankündigung da« Publikum irre führt, um e« mrinem Unternehmen abwrnbig zu machen, zum Glücke ober ist drr Erfolg LeSfrlden bereits gesichert, indem dir Abnahme eine« bedeu« trnden Thrile» der zn erscheinenden Eremplare durch' Subskrivtionrn, bereit« gesichert ist. In Einem bitte ich die Herren Subskribenten wegen der Der. zögerung io der Dcrseiidniig meine« Merke« um Enischiildigung; rch will das im Borau» schon mit großem Beifall aufgeuominene Werk mit der vollständigsten und sorrrklestrn AnSstatiung versehen, wozu ich aber noch eilir kurze Zeit branchr. Zur Beruhigung des geehrten Publikums aber, daß e« drr mög׳ lichst baldigen Derseiitiing de« bereits »nter Druck besindlichcn Werke« gewiß sei» kann, folgt hier nachstehende Bestätigung von der kön. ung. NuiverfitätS-Buchdruckerri: ״Daß daß Dibelwcrk ״ILiselii" zu den 5 Büchern Mosis Punktirt mit Nebersetziing ianimt Bcigabr dc« Pentateuchs mit Nebersetzuag des Herrn Nabbiuer« Jullns vcssaurr in Neu-Pest bei der kön. uug. NniversilälS-Nnchdrnckceri i» Druck sich besiudel, »ud bereu Fertigung nröglichft schnell >!»d rasch vor sich geht, so daß dasselbe in kurzer Zeit die Presse vrelassen wird, wird hiermit z»r Steurr der Wahrheit amtlich bestätiget. Ofen, am 15. Juni 1863. Friny o. S)kb6nyi. -fmi,) ßflaiUji, fubf). Eontrolor Ich schließe mit der Bitte, da» grehrir Publikum wolle den Myflinkaliviieu vc» M. E. Löwy'ö Sohn keinen Glaubcn beinirffeu, und mich »och ferner durch Subskriptionen zu Händen meine« bevollmäch-!igle» Agenten Herrn Josef Fitikelstckn in meinem wirklch sörde. rungSwsirdigeu Unternehmen zu unterstützen. JJ^lins Dessauer, Rabbi in Neu Pest nnd Herausgeber der pnnktirte« und neu übersetzten ״Raschi״ zu den fünf Büchern Most«. Bemerkung««. Herrn N. in P . . . «. Herzlichen Dank. Der Abdruck dr« Arlikrk« brginnt in drr nächsten Nummer. die Fortsetzungen folge, dann unuutrrbrochrn. Dir verlangten Nummern stad abgegaugrn. Herrn B. in F. In der nächsten Nummer. Tzegedl«, Lelpjzig, Skldltverlag brr RtJaklli«. Lowrnisfions-Vrrlng von Franz Wa,,er. Druck von Sigmund Burger in Ezrgrdin.