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Ben Chananja · 1863-06-11 · 24 (11.6.1863) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
24 (11.6.1863)
Date
1863-06-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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413 414 wärtigrn 33er|Jantf« ffinrn Ursprung genommen hat. liegt in brr De» vorzugung 1« Ehazansrage, welche viel nrurrru Datum« ist. auch riue grwiffr Crlbsiverlrugnung brS wirdrr eingesetzten Dorstanbr«. Unb birsk ist um sc, bankenSwerther. jr sicherer r« ist. baß bri brr Nealifirung br« hintangesetzten eigenen Beschlusses rin Steinchen ohnr Gleichen in« Bn'innlrin, ober wrn» r« irirtrrticlt nicht mrhr gut klingt — rin unvrrgleicklichrS KukukSei »iS Nest gesetzt werben könnte. Ai.S 2itbcnbürgen, >1» Juni In östlicher Richtung von brr Gränze beS BaterlanbeS auf brr TrinrSvar-KarlSburger Linie bilbct Dtlva bir rrstr ronstitmrte liracliilickr Grmeinde infofern 15 Familien ober 83 Sreleu überhanvt rinr (MfmruiCr. genannt irrrbrn fönnen. Ob- ן schon bitfr (Mrntfinbt erst srit trm Jahre 1818 brstrbrt. läßt sich dessen« > uugrachtrt brr CMrtf: cinrtf ernstlich wollente» StrrbrnS nicht vrrkrnnr»,! wirwol dir durch bc» Druck bcr Jahrhunbrrie erzeugte gristigr Vnlümmrrnng brsonterS t'irr brullichcr erscheint. und wrnn auch allmälig rinrm uiilbrrcn Lichte sich nähernb. schwilltc» tir bunkrln Schattrn brrsrlbru weniger svnrloS au.' bru, Geniülhleben brr sirbrnbürgischrn Juden. R. Abraham Bsichlrr. r», allgemein geachirier, wnrtiger Greis. vrrsirht hirr ba« Rabbinat. Dir Schule kan» von bcn geringen Mitlrln, durch dir sir erhalten wird, frrilich wrbrr eine geregrlir. noch cmc nveckentsprecheube fein, den- ״och thiir es trm Herten ungemein wohl, von dru Zöglingen in brr ichöiiklingenbeii valrrläutiichr» Sprache begrüsii zu wcrdrn, und r« grrricht nur )11111 l'obt beS Hrrr» Lehrers Kremer, brr srlbst Ungar ist, wrnn rr in brn Gegeiistänten sich brr ״ngarlschrn als Unterrichtssprache! bcbicnt und bicsclbc auch im Umgänge bri drn Zöglingrn eingrführt J hat. — Dir Gemeinbe hat blcä einen gennethrten!unpel 1111b fühlt | taS Bcburfiiiß zur Erbauung eines rigciic» Gotteshauses. ES ist nun-׳! mehr an br» hochwürbigr» Herrn Laut esrabbiner dir Rrihe, dir Jni- : tiatiuc zu ergreifen, um brn criorbrrlichc» Grund bcim hohrn Arrar, trui bir Stabt als Eameralgut gehört , zu rrwirkrn, nachbrm rS drm Porstanbe nicht an gulrui Willen hirrzu mangelte, und rr frinrrfrit« da« Mögliche grthan hat. ES besteht hirr auch \\\ tun üblichrn Zwrckr eint Ehrvra .ftabitdja. Julius G fern» ei. ( rh Zctltck, 4. Juni. Folgendes Werkchen: Ehronologische Ta-! hellen zur Evitenzflellung brr jüdischr» und ch> istl>che» Daten vom Jahre > 1780 bis inel. 1852 nrbst einem Anhänge: uvigr Zrilrrchnung in zwei! kabelle» unb einer lrichlfaßlichrn Erklärung von unscrm RabbinatS» Assessor Israel Sohr schrillt, wiewohl rS schon vor ll) Jahren rrickirn, nicht dir vrrbirntr Derbreiiung gefnuten zu haben. indrm t« nicht in brn Buchhandel kam. Dasselbe kan» von dem Verfasser bezogen wcrben. Preis 1 st, ö. W. Drn Rabbincn in Ungarn, dir oft nach Br» schneibnngSregister» Geburtsscheine au-zustrllen, leistet da« auch sonst lehr brauchbare Büchlein treffliche Dienste. Unsere Orthoboren haben sich ans dem nörbliche» Ungarn einen neuen fiübrer geholt. Man hat den-!eiben bei brr Lrklüre eines brutschen Buches betreten! Auch bedienen sich seine Kinder nicht des Jargons. Diese gravirenbe» Umstände beirren selbst Diejenigen, welche die Pantaloiis des neuen Ehaßib'S bereit« verichinrrzt hatten. 2zabadka, Ans. Juni. Nachdem die hiesige Gemeinde nahe a» drei Jahren brn Perpstichinngen 11achge;ommeu, welche sie bet zahlreiften, tut äußersten ISlente!unterbliebenen Familie de« gottfei. Rabb. 4 irschet übernommen, sangen jetzt einige engherzige Gemriudeglieder an. an der in aller Rrchissorm üdernommeneu Berpflichtung zn rütteln. Unser Bürgnmeistcr. Hrrr Flalt, erleunt die Legalität dieser Berpflich« Szegedin, ätldllvtrla, der vedatulo,. tuug an. bemängelt an derselben aber den Formfehler, daß diese außer» ordentliche Ausgabe seiner Zeit nicht der h. k. Etatthalterei zur Geueh» mtgung unterbreitet wurde. Er gedenkt, da nun einmal Beschwerde geführt wurde, bei diesem h. Dtkasterium eine Rrkuliiou der Pension zu beantragen. Die drei Jahre, während welcher die Witwe den ganzen Gebalt ihre« gottsel. Gatten bezog, gehen bald zu Ende, und wird die Statthalterei gegen den Bezug der Hälfte de« Gehalte« wohl nicht« einznwenden haben. (Mir ist die Theorie, nach welcher die Gehalt«, und PenfionSbeträge. welche jüdische Gemeinden ihren Eultusbeamteu und deren Hinterbliebenen bewilligen, der Bestäligiing der politischen Behörden bedürfen. ganz neu. Die vaterländische» Gesetze wissen von dieser Theorie nicht«. Bon einem Formsehler kann mithin durchau« nicht die Rede sein. Und gesetzt, e« wäre ein Form fehler geschehen, — wa« durchaus nicht der Fall ist, — so wird doch b:e Szabadkaer Gemeinde vor dem wahrhaft entsetzlichen Gedanken zurückschaudern, einer unglücklichen Witwe und unschuldigen Waisen gegenüber eine» empörenden Wvrtbruch zu begehen. Löw.s F. Marienbad, Aus. Juni. Die Eilidlücke. welche die Autopsie de« hies. ifr. Hospital« in der Brust eines j!bcn Menickensreunde« erzeugen, find in der Thal unaussprechlich unb nnbeichreidbar. Diele« hatte ich früher schon in den Zeitungen über die anrrtennenSwerthen Leistungen dieser Anstalt gelesen, allein אינה דודה שנליע־ לראי־• — Ewige» und unvergänglichen Ruhm erwerben sich die Hrr-en Leiter und Verwalter *) und fühlt sich jeder durch eigene Aii'chanung in das Gebaren derselben Einblicke.,de angeregt, ihnen in, Namen der Iridenben Menschheit, die in dieser Anstalt die gaslfrenntlichste Ausnahme und die liebreichste Pflege jii tet. Dank und Berrhrung anszubruckrn. Die Eursaison für dieses Jahr ist eben erst im Beginne, später hoffe ich in de» Stand gesetzt zu werden, von dort Ihnen viel JnteressanteS mittheilen zu können. •) Das EeniralEomilö besteht au« den Herren: Simon Jakob Bnnzl. Ernst Webli. S. K Frankel. Hermann Wiener I. lk. Dr. Mathias Kores. David Zappert. Med. und (Stur. Dr. Eman. Pribam. Die Lokal-Direkiio» bilden die Herren: . Md. Dr. S- Lncka. I. D. Halbmaver Markus Opver. Bürgermeister von Marienbak Joses Spitz au« Pilsen. als Ehrenmitglied. Bemerkungen. Herren Rabb. Sir. Br. in Gr. B. Dr. M. in .ft. u. Dr. St. io H. in der nächsten Nummer. Ich danke herzlich. Herrn F. in O . . n. Dem Prinzipe wurde Genüge geleistet, die Polemik gegen die Person ist wirklich überflüssig. Herrn Br. in Gr. B. und Hrrrn E. in W Trotz mriuer Zusage habe ich die Polemik mit der mir nicht mehr zu Gesichte sommei.den ״Neuzeit" auf immer eingestellt. Wer in einer streng objektiv gehaltenru Kritik nichts andere« fleht, als Zank, und bei Derfolgung seiner Tendenzen selbst vor Entstellungen nnb Bersälschungeu bebördli.ber Erläffe nicht zurückschrickl, der darf aus literarischem Gebiete nichtandere« erwarten, als — ignorirt zu werden. Hrn Prs. St. in B.Alle« wird gedruckt werden. Ich bitte um Geduld. Leipzig, Sommlstion,•Verla, von irani Da«sei. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.

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