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Ben Chananja · 1863-06-11 · 24 (11.6.1863) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
24 (11.6.1863)
Date
1863-06-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M L4 8zegedin, Dm 11. Juni 1863« Sfltjfler Ja{jr(]ang. Irden Mittwoch erscheint eia Dogen. Prammirrotloospret»: Ganzjährig 7 st., baldj. 3 st. 50 kr., vierlelj. 2 st. oft. W. Man adonnirk bei allen Post, ämtern v Diilkibandliingen de« Innnd Auslände«. Mn MuiMM. WcidjcuOfat( fftr jüdische Theologie. Herausgeber und Redakteur: Oberrabbiner zu Szrgrdiu. 2-sernlt find an d. Rrdaklion m Szrgedi» oder an Hrn. /ranz Mglltt in tnpzigzu srnden. D1e2spaltige Petiizeile wirb mit 10 Nkr. — 2 §gr. kerechort. ( Rriakti«■: 3 .fironen-Gaffr, Politztr'sche« Znstalt. Aiisrili zum Ankauf de« GrburiShauskS Mendelssohns in Dessau. — Die Astrologie in der bibliichcn, thalmudischeu und nachthalmubische» Zeit. Don, HerauSg. Korrespondenz. änslaoh. Augsburg. (Dr. Hirschfeld.) Znland. Wien. (Deutsch zum Ritter erhoben.) Wien. (Pollakn. Gulimann Lvrndrn zum Beih-ha Midr.) Wien. (Grünzweig'S Syiiagogeniiliifik.) Pest. (Chazan.) Sicbenbürge». (Döoa.) Zeuta^Ehroa. Tabellen die Orihoborie.) Szabadka. (Penfion der Rabbiner>Äil!r-e.) Marienbad. (Spitalverwaltiing.) Bemerkungeo. Die Herren Abonnenten, die ans ein Halb- oder Vierteljahr prännmerirten, werden um ^rnenernng des Abonnements ersucht, ,“d fl 11 f r 11 f Ankauf des Geburtshauses Moses Mendetsohns in Dessau. Die verallgemeinerte Bildung, dcr fortgeschrittene Zeitgcist hat in niisern Tagen den Sinn der liebevollen Vcrehrung nnd Dankdai t für die GeisteShcrocn im Volke geweckt, nnd dies hat seinen großen Denkern, seinen begeisterreu Dichtern, seinen heldenmüthigen Vorkämpfern auf dem Felde deS Geistes für die kiöchsten Güter der Menschheit Monumente errichtet; materielle Monumente auS Erz und Stein, geistige Denkzeichen in den Vereinen und Sliftimgen zur Verbreitung und Nachahmung der Ideen der Gefeierten. Der Unterzeichnete konnte nicht umhin, diesem Zuge der Zeit zu folgen, er hat zuerst den MeiidelSsohncultuS durch die alljährliche Gedächlnißseier deS TodeStageS Moses MendelösohnS in Deutschland wieder wach gerufen, sodann im Sinne und Geiste deS großen jüdischen Denkers die ״MendelSsohnsstistung in Leipzig" angeregt und mitbcgründet und ist nun dahin gelangt, auch ein äußeres Zeichen der innigsten Dankbarkeit für jenen edlen Weisen, jenen geistigen Resorniator und Befreier deS IudenrliumS in Deutschland zu schaffen. Die baldige Ausführung der zuerst erfaßten Idee: am GeburtöHause Mendelssohns in Dessau eine Gedenktafel zu errichten, die in Angriff genommen wurde, ist Dank der großherzigen, freigebigen Unterstützung eines Verehrers MendelösohnS a!S gesichert;11 betrachten. Es gilt jedoch nlcht der Verehrung eineS Einzelnen oder eines kleinen Vereine- Ausdruck zu geben; ihm, der nicht nur dem deutschen Indenthume eine freie GeisteSbahn eröffnet halte, demselben eine deutsche Sprache, ein Vaterland wiedcrgegeben, der den Israeliten unter allen Völkern und Zonen geistiges Licht und Leben gespendet hat und noch bis in unseren Tagen spendet; ihm, dessen hingehende Thärigkeit, rastlose Wirk» samkeit der ganzen großen Menschheit galt, dem ״deutschen SokraleS", dem edlen Freunde LcssingS muß ein dünne* ningSzeichcn geschaffen werden, würdig der dankbaren Hnldignng deS ganzen jüdischen GlanbenSstammc-, ja der Ge* bildeten und Edeldciikenden aller Nationen jeden Glauben-. Indem wir die bei nnsercr letzten MendelösohnSfeier;um Vortrage gekommenen trefflichen Reden und Gedichte*) von den Herren Dr. Formstecher, Philippson, Konrpert und Rappaport veröffentlichen, glauben wir dem Publikum eine willkommene Gabe zu bieten und wollen durch den Erlös den ersten ״/ond )MN Ankauf des Gdburtohansks Moses ckUkNdrlsfohns in Drffau" bilden. Wir glauben aus die allgemeinste regeste Betheiligung und Unterstützung rechnen zu können, wenn wir hierdurch dazu anr gen und auffordcrn, die GebnrtSstätte Mendelssohnzum Gemeingute Aller zu machen, die ein warme- Herz haben für Bildung, Freiheit, Gesittung und Humanität, jene geheiligte Stätte für alle Zeiten vor Entweihung und Entwürdigung zu schützen. Um auch weniger Bemittelten die Betbeiligung zu ermöglichen, haben wir den Preis nur ans 10 Ngr. bestimmt, zweifeln jedoch nicht, daß nnS große und reichliche Gaben in den Stand setze: werden, baldmöglichst zum Aiikaus de- HanseS schreite» zu können. An alle verehrlicheu Gemeindevorstände, DereinSvorstände, Prediger, Rabbincn, Gelehrte, ja an alle Gebildete, °) DaS früher zum Brftc» drr Mrndrlssohu-stislnn^ orröffrnilichlr Ärtichl ״Am TodrSlagr MottS MendrlSsehn«- von Dr. Ra»paperl iiiid dir ..Gctächiiiißrrtt" 0011 Dr. A. M. Goldlchmidt n!1L durch unlrrzrichnrtt» Vornand noch zu brzirhra

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