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Ben Chananja · 1863-04-22 · 17 (22.4.1863) · page 8

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Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
17 (22.4.1863)
Date
1863-04-22
Page
– (sequence 8)
Language
German
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319 320 deutung de-irlben besser fort. Ebenso wird da« ה)"? LM al« dir Der» riuiznng der während dr« Erile« grtrrnntrn zwei Hälftrn de« Tetragr. ,1"' besser erklärt. (Sf. Ioöl L c. 237. — 2m Folgenden (51. ff.) sucht nun de.׳ Verfasser rarznthn», wie diese kehren au« t»m NroplatoniSmuS und Gnostizi-mustammen, w!׳ verweisen auf daoben Gesagte, und erlauben »»- hier nur noch die Dtluerliing, daß. wadie Wcllschöpfung betrifft, a» den Gnostizi-mu« gar nicht gedacht werden kann, da in den meisten Systemen dtrselben dir äbgrfallenen Accnen in ihrer Widersetzlichkeit gegen dattrwrsen, nnsere Welt erschüfe», welche ungeh.rr Kluft gegen die kehren der Kabbala! — Aus geniale Weise läßt der Dersaffer (53) den NeuplatcniSmu« ans die cigeiiiliche griechische Filosofic iclgen, waaber nngrschichtlich ist, da die ältere alerantrinische schult bier al- Vermittlerin diente, indem sic den uralten Orientali-miimit Geicchenthum amalgamirte, erreichte sie im Nenplatoni-mnum so natürlicher ihren Eulminaiiou-punkt, da Plato« kehren aller Wahrscheinlichkeit nach ursprünglich autiefer Nrguelle geschöpft waren. Ein gleicher Verstoß gegen die Geschichte ist dir Dcbauplung de- Verfasser- (57.), daß da« Indentbum von diesen Ideen nicht affizirt worden ist. da er doch selbst (in der Anmcrk. S. 6l) ihre» Einstnß aus die Hagadah (»gibt '). Daist ja darigentlicht siloscsischc Feld, wo soll sich der Einfluß den» sonst süblbar machen, etwa 1» קתא דניגלא oder in לפגם cyü נותן?! Die älteste» Apokryphen stcben schon unter dem (Einfluß der kehre von einer lmpostafirtcn Sofia nnt wurden viellcich später eben darum "35. weil die Idee sich bi«;um gänzlichen Abfall au-gkbildct hatte׳, die Effcucr waren eine jüdische Sekte mit eigener k eben-weise, die evideuierniaßen dem aler. Boden enlstaiiimtc». leinen Alber vermochte selbst der Panzer der Halali,a nicht zn schützen. Vrgl. Dr. Grätz. Gnostizi-mu- »nt Iiitciilhnin besonder- S. IV. und S. 8. — Die Nazaräer und Ebicniten waren Juden nnd lehrten gno« stiichc Grundsätze, der starke iSniilup der allgeiiieuien GeisteSrichlniig jener Zeit aus da- Iudenihlii» , läßt stch nicht wcgdcduzire», vielmehr bringen zu jeder Zeit dieselben Ursachen dieselbe» Wirkungen. hervor, nur daß man i» der Nabe tc» Nest besser wabrnehmcn kan», während auder Ferne nur da- Gläuzciide cutgegenschimmert. — Ja. cist gerade da-Gegentheil z» bcmertc»׳, wir finde» in der alij!tische» kilcraiur gerade nur von tiefer , sonst aber von gar keiner erlernen Gcistc-richtung selche starke Spure», und somit erklärt eS sich auch, wie im Mittelalter alder Stagiritc die ganze Gcistc-wclt erobert Halle, die gläubigen Gemüther von diesem wiltsremden Elemente sich kalt abgestoßen suhlend. nm da- Panier der alten »lorgenländischcn Nationallchre sich schaarlcn, wie diesea» anderer Stelle deutlicher au-gesührt wurdr. Und somit nehmen wir vom geehrten Dersaffer Abschied, au; baldige- Wiedersehen in den folgenden Heften, ihn voraus um Derzeihung bittend, wen» wir hier Manchegerügt, warr ,n der Folge vielleicht nachzutrazen oder zu verbessern die Absicht hatte, nnd scheiten von ihm niit der Dersichernng. daß nur da- Strebet«, Licht und Wahrheit in allen Zweigen unserer Literatur nach Kräften verbreiten zu Helsen, nn» bei Beurtheilung seiner Schrift geleitet bat. Anmerkungen. ') So findet stch nebenbei gesagt die vom Dersaffer so oft be. rührte Triehelcinie in der Brajiha C'"!CD יזי שלשה Ebenso studet sich in der Hagada da« (75) erwähnte ה3א' הה3ה- — Da« hohe kird. Da« älteste dramatische Gedicht au« de» Morgrnlande, nach einer neuen Sintheiluug de« Tertr« metrisch über« setzt und mit erklärenden Anmerkungen versehen von S. Horowitz. Wien. In Kommission bei Earl Gerold'« Sohn. 1863. 16. XVIII. 48. Nach der Ansicht de« Herrn Verfasser« ist ,da«, wie die Nrbrrschrist besagt, vom Könige Saiomo herrührendr und seinem Zubaltr nach au« einigen kiebesszrnen zwischen einem Hirten und seiner Derlobten gleichen Stande« bestehende Gedicht nicht« andere«, al« eine Sammlung von den zwar nach einem gewissen vorherbtsprcchenen Plane gehaltenen, aber in allem klebrigen ertrmporirtrn Dialogen, welche zusammrn ein ländliche« Spiel bildeten, da« der königliche Dichter wäbrend eine- Sommcrauscnlhalte« ans dem Lande, etwa in dem Lustschlosse vom Walde Libanon mit seinem gesammten männlichen nnd weiblichen Gefolge zu ihrer Belustigung veranstaltet, und worin auch erstcrcr und seine Gemahlin. die Tochter de« König« von Egypten die beiden Hauptrollen. die de« verliebten Schäfer« nnd dr« ihm mit glei. cher Liebe ergebenen LandmädchenS. persönlich dargeflellt haben (Tinl. IX)." Dieser Hypothese gemäß lheilt der Verfasser da« bohr Lied in zwölf Szenen, an welche sich zwei ״Rhapsodische Anhänge (von Kap. 8. D. 8. bizu Ende de« Buche-)" schließen. Man erwartet, indem) man da« sehr schön au-gestattcte Büchlein ausschläg«, der Verfasser werde mindestcn« de» Versuch machen, die Eristcnz lcö Dramabei den Hebräern oder miudcstenbei den Egytcrn »achzuwcisen, nm dadurch seiner Hypothcsc eine geschichtliche Basis zn gebe». Leider bat er die« zu thun versäumt ׳, die Annahme eines SchäserspiclS schwebt also vorläufig noch in der Luft. Dir poetisch dialogische Form ist ans dem hohen Liede allerdingnicht wcgzulengiic»; aber die dialogische Form, die auch de» alteste» biblische» Darstcllnngc» nicht srcmd ist, kann noch lange für kein Drama gehalten werden. Ware letzteres bei den Hebräern vorhanden gewesen, so würde in der hebräischen Sprache auch ein An-druck dafür vorhanden sein, und ehaue sich auch sonst in der Schrist eine Spur Laven erhalten. (Schluß folgt.) Inserate. Bei A. 2nl01mm in Tilsit odcr Stettin erscheint eine neue i» Groß-Oktav, welche alle bisherige Ausgaben in diesem Formate an Ncichthum des gekieserttii Materials und an Schönheit der Ausstattung übertrifft. Traktat Bcrcckoth nnt Zubehör ist bereits versendet. Preis drganzen Werke«: 30 fl. ö. W. Die einzelne Lieferung kostet 1 st. 70 kr., die letzte l st. 10 kr. Im Laufe von ungefähr zwei Jahren wird da- Werk vollende« sei». Der erste, zweite und dritte Jahrgang des len Öjcmatija kann von der Redaktion ä 4 fl. ö. W., der fünfte Jahrgang k 7 fl. ö. W. bezogen werden. Wer auf den gegenwärtigen Jahrgang ganzjährig abonnirt, erhält einen der ersten Jahrgänge gratis. Tzegedin, Leipzig, Srlblvrrla- »rr Vebalill»». Lommisßoa-Vrrlag vo» Franz Wa,nrr. Druck von Sigmund Burger in Lzegetin.

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