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Ben Chananja · 1863-01-07 · 2 (7.1.1863) · page 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
6 (1863)
Issue
2 (7.1.1863)
Date
1863-01-07
Page
– (sequence 8)
Language
German
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31 32 für tieft etlr Thal, »eiche in dem nuveewelklichen Kranze Ihrer gros Den Verdienste ewig glänzen wird, onseea Dank votireu sollen. T« ge» reicht un» zur innigen Freude, daß e« uh« gestattet ist, die Dolmetscher jener tiefen Verehrung P>d Hochachtung zu sein, welche unsrer Gemeinde stet» gegen Tw. Hochwürdeo hegte und emmer begeu wird. Zudem wir auch dem Wunsche Ausdruck geben, daß der Allmächtige Tw. Hochwür» deu Ihr mächtige« Wort noch lange erheben lasse, nicht zu unserer Vertheidigung. sonderu im Interesse der Orgauistruug und Beiörderung ua» serer geistigen und kultuellen Aiigelegeubeiien verbleiben wir Tw. Hoch» würden, (Stuhlweißenburg, au« dem Protokolle der am 1. Zauner 1863 abgehaltenen Gemeinterepeäsentanzsitznng) Verehrer: der Vorstand der EultnSgemeinde. (Folge» die Uuterschrrfien.) Waitzen, 5. Zänuer. Die hiesige israelitische Gemeinde hat an den Redakteur dieses Blatte« folgende Adresse in ungarircher Sprache gerichtet: ״Mohlehewürdiger Here Oberrabbiner. Hochverdienter Patriot'. Diirchdruiigeii vom iunigsle» Daukgefühle und der auirichligsien Aiierkeiiniiiig. halten e« die ergebenst Unierzrickueien für eine äugenehme Pflicht, Tw. Hochwürden für jene begeisterte und eifrige Tbeilnähme, tncch welcke sie unsere Glaubensgenosse n. die sich stolz da« historisch ״anveewählte Volt" »rnue». bei jeder Gelegenheit und in jedem Zer» würsuiffe als wahrer Löwe verlheitige» und in Schutz nehmen, ihren eilifacheii. jedoch innigsten. a»S der Ti׳fe ihre« Herze»« kommenden Dank und ihre Aiierkeiiniiiig auszuiprechen. Der Vortrag de« Alademiker« Trefort hat auch bei uns viele», edle» Herzen tiefe Wunten geschlagen. auf welche ihre eben so schätzbare al« gelehrte und lehrreiche, der 49. Nun,- niee de« ״Be» Thauaiija" beigelckloff.neu Beilage als heiliamer Balsam wirkte und deren schmerzÜch empsiindeneu Schmr,; lintrrlr. Dadurch habe» Tw. Hockwürden wieder bewiese», daß wir keine» eifrigeru Ver» lreter, leinen wärmern Patrioten besitze», als den hervorragenden Rabbnier unsere« Vaterlande«, den hockwürdigen Herr Leopold Löw. Bei dieser Gelegenheit können wir e« nicht unterlasse», zn erwähne», daß Tw. Hochwürden bei der im Jahre t86l abgebalteuen Tonserenz der ungarische» Israeliten, bei welch.r Tw. Hochwürden uu> sere GlanbrnSgencssen ii» Tiongrader Tomilate vcrlralrn, »»irr ander» auch folgende Worte sprachen: ״Ich will die Zeit nicht erleben, in welcher nutee meinen GlanbenSgeuossen in Bezug ans den Genuß bürgerlicher Neckte eine Tlaffificirniig statlsinde» sollie." Alle« die« charaklerisiri und bezeugt Ihre ansrichnge Meuschenfrenndlichkeit. Ihren edlen M»»h und ihre eifrige Religiosität. Solche edle Eigenschaften kann nur die himiulische Allmacht belohnen, worum z» bitten nickt ver» säuiiie» werden Tw. Hochwürden, de« Herr» Oberrabbiuer« gehorsame nnd ergebene Glaubensgenossen und Diener. — Folgen die Unter» schriflen de« Vorstände« und der Milgliedrr der israelitischen Cult»«» gemeinte, der Schuldireciio», de« Lehrerpersonals, und de« israelitischen Zugendverci»«. Waitzen. 4. Jänner 1863.* Losonz, 1. Jänner. Unser Gemeindevorstand hat an d. Red. d. Bl. svlgeule Adresse gerichtet. ״Z. 29. Hochw ürtigrr »ub hochverehr» Irr Herr'. Der Eindruck, welchen kero gediegene Antwort in der Bei» läge zum Deu Ehananja Nr. 49 (ans die Rede de« Herrn Akademie» Mitgliedes August Trefort) auf un« machte, ist ein unuennbaree, tirsbeseligender, welchen wir in Worten au-z»drücken. un« vergebens bestreben. Wir können nur, die wir von besonderer Ehrfurcht und Hochachtung gegen Sie erfüllt sind. Ihnen im Namen der Juden welche stolz daraus sein können. in Ihnen einen Dertheidiger ihrer so oft angelastete» Rechte gesunden zu haben, unfern iuulgsteu Dank hie« für aussprechen und den Astmächtigen inbrünstig bitte,, daß Sr un« solche Männer, die für unsere angefochtenen Rechte so unerschrocken i, die Schranken treten, lange Jahre erhalten mSge i, Gesundheit und Frieden, kosouz, 26. Dezember 1862. Für die Losonzer und Tugarer isr. KuttuSgSmeiude. (Folgen die Unterschriften.^ B. Mako, 5. Jänner. Die Trauer um unfern gottselige, Rabbiner ist eine ebenso tiefe, al« allgemeine. Die Gemeinde thiu mit Anstrengung aller ibrer Kräfte Alle«, wa« geeignet ist. da« Geschick der in drückender Armuth Hinterbliebene» Familie zu erleichtern. Der Gott» selige starb im 69. Lebensjahre und war 37 Jahre Rabbiner in unserer Gemeinde, welche ihn von Rendeg, einer kleinen Gemeinde im Zalader Eomilate, berufen hat. Vor einigen Jahren gab er ein pilpulistische« Werk unter dem Titel ״Jerioth Schelomo* heran«. Sein Andenken wird gesegnet bleiben. R. Pest, Ende Dezembee. Bei Gelegenheit der Justallirung de« hies. Lehrers Rozsasi in der isr. Mätchenhaupttchuke. hat der Präses der EultnSgemeinde, Herr Dr. Hirschler» an den Neueingesührten sol» gente Worte gerichtet: ״Wir vertrauen ihnen von henre da« Theuerste unserer Gemeinde, unsere Kinder an; vergessen Sie nicht, daß sie vom heutigen Tage eine doppelte Mission übernehme». Sie sollen diese kleinen Nnschuldigen nicht nur mit dem sür's praktische Leben unentbehrliches Wissen zu bereichern suche», sonder» vor allem bemüht sein, ihnen eine durchaus fromme Erziehung zu geben. DaS jüdische Weib hat sich von jeher durch wahrhafte Frömmigkeit, durch ansopsernde Hingebung für unser» göttlichen Glauben ausgezeichnet, suchen Sie al« Lehrer dieser dereinstige» jüdische» Mütter dahinzustrebe», daß dieselben i» die Fuß« tapsen ihrer glorreichen Ahnen treten, damit sie ihrem ursprünglichen Berufe treu, an der Verberrlichnng und Deredlunz de« JuLentbum« arbeiten Helsen.* — Der Lehrkörper der isr. Mädchenschule hat sich de« reitS veranlaßt gefunden, eine» ollsabbalhlichen Gottes:ienst in'S Leben zu rufen. Die segensreichen Folgen dieser Jnstituticu find schon jetzt sichtbar; an jedem Sadbath versammelt sich nicht nur unsere weibliche Schuljugend, bestehend aus 250 Schülerinnen, sonder« e« strömen erwachsene Mädchen herbei, um dem Gottesdienste beizuwohnen, der ans einer Ansprache, dem Mussasgebete, drei nngari'chen Tempellieder» und dem Gebete für den Monarchen und das Vaterland besteht. Rnhmlichst muß hier das edle Benehmen einiger SchiilseclionSmitglieder erwähnt werden. Dieselben haben den löblichen Beschluß gefaßt, ab» wechselnd Ansprachen an die Jug'iid zn richte». Den Anfang machte Herr Dr. Hauser, ihm folgte Herr M. L. Fuchs, der ein sehr zohlreiches Audilonum hatte, für nächstfolgenden Sadbath har sich Herr Groß, Händler H. Schwarz ansageu kaffen. II. Veßprim, 28. Dezember. Die Vorbereitungen zum Sy» nagogeubau werden mit lobeiiSwerthem vifer betrieben. Nicht wenige Gemeindeglieder sprechen den Wunsch an«, daß das neue GolteShau« auch mit einer Orgel versehen werde. Dem Vernehmen nach solle» einige Groß-Kauizsaer geäußert haben, zum Behufs de« hiesigen Orgel» baue« beisteuern zu wollen. Bemerkung. Der Bericht über die Pester Gen eralversamlung ist uns nach dem Schluffe de« Blattes zugekommen. Derselbe erscheint ia der nächste, Nummer. Ju der Anmerkung zn dem Prager A'tikel i, der vorige» Nummer ist statt ״über deu* ״neben dem* zu lesen. Tzegedt», ZeldSverlag der Refaktie». Leipzig, L:Owtsiions-Verlaz von Franz tDaficc. Druck »0, Eigwuud Bürger i, Ezegedi».

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