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Ben Chananja · 1862-09-12 · 37 (12.9.1862) · p. Seite 316

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
37 (12.9.1862)
Date
1862-09-12
Page
Seite 316 (sequence 8)
Language
German
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ict angeführt. lind werden die Worte: דמר ברי' דרבינא מי החים עלו הו Jebam. 22, a. sachgemäß erläutert. S. 14. zählt der Vrs. eine Gruppe von thalm. Handschriften ans, und berührt das אהא ואייתי מחגיחא בידי' , das ans geschriebene Mischnah'ü hinzudeutcii scheint. V. S. 15. ab wirb über thalm. Handschriften nach d. Abschlusse den Thalm. gehandelt (500 — 1500): ״(S6 ist gen׳iß und zuverlässig, daß nur der glühenden, religiös begeisterten Anbänglichkeit der Juden der Thalmud seine Erhaltung zu verdanken hat, denn eine lange Reihe von Jahren waren die Handschriften des Thalmnd'S. wie die keines andern Werkes, oft unter dem Anathema der Herrschcrgcwalt bald vernichtet, bald mit Vernichtung bedroht, bald znm Gebrauche gänzlich verboten. Das erste wichtige Verbot gegen das geschriebene Werk (Thalmud) ist in der Novelle 140. des Codex Justinianeus enthalten: ״Eam vero quae ab eis dicidur secunda editio interdieimus oranino.a Nach d. Nachweise d. Hrn Vrsssssind in mehreren Bibliothcken viele thalnindische Handschriften vorbMden; am reichsten sind in dieser Rücksicht die Bibliotheken in Müllen, Rom und Heidelberg. Steinschneiders Abhandlung verbreitet sich hauptsächlich über ein in München befindliches Manuskript, bespricht ein dem MaimonideS unterschobcncS Schristchcn über Alchemie, die Engcliiamc» , arabisch-filosofische Ausdrücke, wie ריחני , welche man in dem speziellen Wort- und Sachregister leicht auffuiden kann, und Anderes. In der Vorbemerkung spricht sich der Vers, in Betreff der angeblichen altbabilonischcn Literarur für MaimonideS und gegen Ehwolsohu ans. lieber HaarbrnckerS Arbeit enthalten wir uns jeder Bemerkung. Dieselbe schließt sich den frühern Miktheilungen der Vers, aus den Tanchnm'schen Kommentaren zu den B. B- Samuel u. Könige an. Der Vers, stellt eine deutsche Uebers. des Kommentars in Aussicht. Die Ausstattung des Buches ist vortrefflich, und der Preis billig.*) M i s z e 11 c 11. XIV. Dr. Earuioly hat in d. Bl. (S. 214) eine Notiz über Mos. Abudicnte gegeben. Derselbe hat wol nicht im Gedächtnisse gehabt, daß wir bereits (L. B. 1850. S. 398) dessen Dedikalion seiner Grammatik an Gort mitgethcilt haben. Einige hebräische Kleinigkeiten und Gedichtchen, welche sich in dieser — spanisch geschriebenen — Grammatik finden haben wir (cbend. 1843 S. 729) mitgetheilt, mit manchen Nachweisnngcn, so wie auch S. 783. Bibliographie, welche sich mit Gelehrsamkeit oder Geist verbinden kann, Wein und Wasser,') die sich oft gegenseitig verbessern, ist an und sür sich nothwenvig und nützlich. Ein Urtheil, wenn auch nur die äufferste Oberstäche der Bücher berührend, kann der Bibliografie einen liierärischen Anstrich geben, welches auch dann nützlich ist, wenn es v. der inneren Wahrheit vielleicht sern liegt. Man kann es dann widerlegen, die größte Ehre, die einem Buche wie einem Urtheile widersahren kann. Diese Grauimatik hat an und sür sich keilten bcsondern Werth, sie war zn ihrer Zeit für Schulen bestimmt, und insoscrn in Amsterdam und London die sogenannten Sesardim kein spanisch verstehen, (in beiden Städten kennt die junge Ge- Iteration nur d. Landessprache) so war kein Bedürsniß, in d. neuern *) In den nächsten Nummern folgt eine Besprechung des vort.! Buches v. dem gelehrten Dukes. Red.! Zeit es zu Überdrucken. ES ist daher sehr selten. In der Michlischcn Bibliothek in Hamburg war ein Eremplar?) Die Seltenheit dieses Buches war cS, welche demselben, wieso vielen andern Büchern, ihren Werth gicbt. lieber das moralische Gedicht des Verfasser S, genannt אבני שהם, wollen wir später einige Worte mitthcilcn. L. Duke ö. Anmerkungen. ') Einige Verse ans einem hebräischen Gedicht über diesen Gegcnsland haben wir im Lilerainrblat des Orients (1850 S. 780) mitgethcilt. Auch in der Wiener Bibliothek findet sich dieses Gedicht, wie aus Goldenthalö Eataleg zu ersehen ist. '2) Das Ercmplar in der Hei man Mi cheli scheu Bibliothet gehörte einst uns. Es ist dasselbe nicht nach London gekommen. B er i cf! ( i g « 11 g e n. Nro 35. S. 296 a Z. 30 l. Procrustcs st. Prokrnstns. 32 ״ l. Minotanreu st. Minctanrcn. b 1 5 ״. hat, wagte st. haben, wagten. 297 ״ ״ I a 27 ״ l. dürften st. dürste. 28 ״ l. Athene st. Athen. ., ,. 300 a 1 19 ״. lassen st. lasse. Inserate. Konkurs. 33־־ Bei der gefertigten Gemeinde sind folgende Stelle» zu bea) Die Stelle eines Kantors, verbunden mit ocm GcsangSuntcrricht an der hies. isr. Hauptschule mit einem jährlichen Gehalte von 1000 fl. ö. W. nebst üblichen Emolnmcnten. b) Die Stelle eines Bassisten, welcher nebst seinen Fnnetioncn in der Siuagogc auch die Einkassirnngcn für die Gemeinde zn besorgen hat, mit 500 fl. ö. W. jährlichen Gehalt. Bewerber wollen ihre, mit Zengnissen und Ausweisen über bisherigc Verwendung, moralischen und religiösen Lebenswandel, sowie über hinlängliche »insikalischc Bildung, — belegten Gesuche, in welchen auch Alter und Stand, ob ledig oder verheirathet, anzngcben ist, bis längstens l5-tcn November a. c. an den gefertigten Vorstand portofrei einznienden; ferner haben die Bewerber eine Probe ihrer Fähigkeiten in hiesiger Synagoge abzuhalten, und nur im AceeptationSsalie werden die hieher gemachten Reisespesen ersetzt. Szcgedin, 25. August 1862. Der Vorstand der Szegediner isr. Knltns-Gemeindc. Konkurs. 3—3 In der hiesigen Kultus-Gemeinde ist die Stelle eines Kantors חזן, der zugleich בעל קורא und שוהם ובודק sei, mit einer Dolirung von jährlichen 400 fl. ö. W. nebst Qnartir und Nebenaccidentien zu besetzen. — Daraus reflektirende haben sich, mit Zengnissen versehen, bis 1. November l. I. an diesen Vorstand persönlich zn wenden. Reisekosten hat »ur der Aceeptirle zn beanspruchen. ILlaros-Vnsürb ely in Siebenbürgen, am 22. August 1862. Für den Gemeinde-Vorstand, Nathan Pollak. Szcgedin, Zrlbstvrrlag der Redalriioii Leipzig, Loiiniiissions-Vtrlag von Fra״) Wagner. Druck von Sigmund Burger in Szcgedin.

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