Mannheim
Compact Memory

Ben Chananja · 1862-08-01 · 31 (1.8.1862) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
5 (1862)
Issue
31 (1.8.1862)
Date
1862-08-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2542917-2542971-2543003--2708-2546517
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Ur. 31, Szrgedin, den 1. Änguft 1862. >en (timnanja. IÄdische The T "fünfter Inlnsgrmg. Sijcrans1jß6er uni) JlBÖa&lcur: L. Low, i»6er1*ft66iner zu Szegedi». Ied«, Freitag erscheint ein ganzer Bogen. Präniimcrallonsprcis: Ganzjährig 7 fl.. halbjährig 3 fl. 50 kr., viereijährig 2 fl. österr. Währ. Man abonnirt bei allen Postämtern und Buch- I Handlungen des In- und Auslandes. Manuskripte find an die Redaktion zu senden. Inserate find an die Redaktion in Szegedin oder an Hrn. Franz Wagner in Leipzig zu senden. Die zweispaltige Petitzcile wird mit 10 Nkr. 2 Sgr. berechnet. Inhalt. Sammlungen und Spenden s. d. verunglückten Belgrader. — Ehercchtliche Studien. — Analyse des Sohar. Von I. Stern. — Korrespondenz. Ausland: Koppenhagen, Bonn. Inland: Pest, Lemberg. — Hungarica. Literarische Änjeigeu: Reichs Beth-El. Bespr. von HeranSg. Wiesncr's Scholien. Bespr. v. Rabl׳. Fein. — Miszellen. Von H. M. Pinelcs. 3n her Mora&cr Eherechtliche StuÄien. ix. Der Redaktion des Ben Chananja übergab Hr. Em. Kohn im Namen der israel. Gem. zu PIo 1 d-Mezö-Väsärhely: 50 fl. Ferner spendeten: die sefardische Gemeinde in Wien 400 fl., die Gemeinde zu Mako 153, die G e in e in d e zu Arad 200, die G e m e ind e zu Kollin 70, die Gemeinde zu Proßnitz 155, die zu Venedig 62 sl. 50 kr.; die zu Esseg 69 fl. 60 kr.; Hr. Mor. Singer in Wien 15, Hr. Heinr. Mayer das. 20 fl. Die Alliance in Paris hat uns in ihrem Schreiben v. 25. v. M. neuerdings ihre Simpathie für die bedrängten Brüder zu erkennen gegeben. Einem vielfach geäußerten Wunsche entsprechend, bitten wir die ehrwürdigen H. H. Nabbinen und Prediger um ihre Fürsprache auf der Kanzel zu Gunsten der Berunglückten, da in diesem Augenblicke leider noch keine Aussicht auf eine definitive Aenderung ihres traurigen Zustandes vorhanden ist. 11. Die Mischehe.! (Fortsetzung.') I I> Erinnerungen ans der Mosaischen nnd nachmosaischen Zeit. a. Die Kuschitin. Als d. erste, welcher wegen Eingehung einer Mischehe öffentlichen Tadel erfuhr, muß merkwürdiger Weise Mose selbst genannt werden. Die Thora erzählt kurz: Mirjam und Aaron sprachen wider Mose, um des kuschitischen WeibeS witten, das er genommen Hatte; denn er hatte eine Kuschitin zum Weibe genommen; aber die Sage war vielfältig beschäftiget, das Dunkel zu lichten, welches auf dem Wo und Wann, so wie ans den übrigen Umständen dieser ehelichen Verbindung ruht. JosefnS schließt seinen! Bericht über den angeblichen Feldzug Mose'S gegen die Aethiopier mit folgenden Worten: ״Der König der Aethio- Pier hatte eine Tochter, RamenS TharbiS; als diese sah, wie Mose sein Kriegesheer an die Ringmauern der Stadt Sabe herangeführt, und wie er selbst so tapfer kämpfte; .... ward sie von heftiger Liebe zn ihm ergriffen, nnd da diese Neigung immer mehr zunahm, konnte sie sich nicht enthalten, ihre treuesten Diener zu ihm zu senden, und ihm ihre Hand anzutragen. Auf dieses Anerbieten ging denn auch Mose unter der Bedingung ein, daß man ihm die Stadt übergebe.... Nachdem sich die Aethiopier ergeben hatten, dankte Moses Gott für diesen glücklichen Ausgang, vollzog die Ebe, und führte das Aegiptische Heer nach 79854219

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.