Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 5 (1862)
- Issue
- 22 (30.5.1862)
- Date
- 1862-05-30
- Page
- Seite 191 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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91 Anmerkungen. ') AuSw. w. KlingerS Schr. 1, 89. (in d. MiniatnrauSg. dentscher Klassiker H i ld bur g ha »sc n 183 k). ג) Wir setzen voraus, daß sich dieser Gebrauch im מ?!בר י2ק oder in einem ähnlichen Werke findet. ו) Vcrgl. oben S. 21. ') lieber Isis und Osiris §. 36. r') Eigentlich heißt קלות ראש Leichtsinn überhaupt. Im Orient, wo man allenthalben bedeckten Haupts erscheint, ist bloßköpfig erscheinen ein Zeichen von DiSrcspcct, und zeigt, daß man leichtsinnig ist. Grade als wenn bei uns jemand sich barfüssig oder in den Hemdärmeln irgendwo sehen lassen wollte. fi) So z. B. die Abhandlung: ״Ob die Leiden der Seele schlimmer sind als die Leiden des Körpers." — Im Talmud Jernschall» i כתובות Absch. 11. Halachah 3 — lesen wir. daß eine NNglückliche Frau gesagt hat לא הוי טב דייה צערא לבר מן גופא ולא מן גוסא. Dein allgemeinen Sinne nach heißen diese Worte: Seclcnleiden (Schmerzen außerhalb des Körpers) sind schlimmer als Körperleiden. Hätte Plutarch von dem Ausspruch dieser unglücklichen Frau Kunde gehabt, so hätte er demselben einen Platz in seiner Abhandlung gegeben. 9) Vergl. auch das Gloßar unserer Blnmenlesc S. 317 Art. ■סמן 8) Vergl. nnsere Notiz darüber oben S. 83, Note 5. ") Wir entnehmen das Ganze ans M o n ta i g n 6 s Essais (Buch III. Eap. 5) m gelegentlich allerlei Hichergehörigcü angeführt ist. Die Quellen sind dort »ichr angegeben. Plutarch, Ehcvorschriftcn (gegen das Ende). AeljecsilMche Uarfleffumj Öer I־(ca tuuMilsch-jüdischen Cai1Öes=£eljrec=iK0ufere!15 in Pell. Mitgctheilt von L. M. Bauer. (Schluß.*) Hieraus wird das Protokoll des Skrntin Komitä'S verlesen. Daraus ist ersichtlich, daß fast alle Konfcrenten die unbeeinflußt gewählten Name», auf einen Stimmzettel geschrieben, an das Komitö abgcgeben. Auf Grund der gewissenhaften Zählung der Stimmen und genauen Konirollirung der Stimmzettel sind zur ״Ausarbeitung des Planes für die Mittelschulen und die Präparandie" folgende Herren gcwäblt worden: Dr. MeiSel W. A., Großmann I.. Löw Leopold (Oberrabb. Szegedin), Lederer 21., Kern I-, Reich Z.׳ Dr. D. Schwab, Mezci M., Hochmuts) 31. (Oberrabb. Weßprim). E rsatzmänner: Steinhardt I. (Oberrabb. Arad), Deutsch H., Holländer Leo, Dr. Pscherhoffer S., Dr. Zipser M. (Oberrabb. Rechnitz), Kohn S., Bauer M. L., Dr. Hirschseld (Oberrabb. Fünfkirchen) und Weinberger I. aus S.-A.־Ujhely. Hr. Oberrabb. Dr. W. 2l. Meisel spricht der Konferenz seinen Dank aus für das i» ihn gesetzte Vertraue» und verspricht, dieses durch die That zu rechtfertigen. Hr. Dr. D. Schwab hingegen sucht seine Enthebung in folgenden Worten an: ״Löbliches Präsidium! Den geehrten Wählern meinen Dank für ihr Vertrauen aussprechend. bin ich *) S. Nro 18, 19, 20, 21. doch so frei, meine Entbebung von der Stesse im 9-er Komitö anzusuchen. Ohne meine verschiedenen Gründe detaissiren zu wollen, wird sich die geehrte Konferenz schon dadurch allein befriedigt fühlen, daß durch meine Nichtannahmc Hr. Oberrabb. Steinhardt Mitglied des Komitü'S wird." — Die Konferenz nahni diese Abdankung mit Bedauern zur Kcnntniß, und ließ Hrn. Oberrabb. Steinhardt als ersten Ersatzmann i» das Komitü vorrücken. Nun gelangt zur Verlesung der von der Scbulkommission des ״Egylet" ausgearbeitcte ״Vorschlag in Betreff der nugarischeu Bibelübersetzung," der folgendermaßen lautet: Bezüglich der Modalitäten der AnSsührnng dieses Unternehmens wurden Seitens der Sclnilkommission des ״!?.rnelitn-IUngynr-Egylet" folgende Bcstimmuligcn vereinbart: Daö Ausschreiben öffentlicher Preise und die Herbeischaffnng der Uebersetznngen einzelner Thcilc in diesem Wege dürfte nicht zweckdicn« lich sein; vielmehr beantragt die Commission: daß die Beurtbeilung der cinlaufcndcn Ucbersetzungen so wie die Nedaction des gcsammten Werkes einem aus 5 Mitgliedern bestehenden Comitü übertragen werde. Bei der Feststellung der diesfalls zu befolgenden Grundsätze entsteht zunächst eine Frage: Ob eine der confessionellcn Tradition entsprechcndc, wortgetreue, oder eine zum Schnlgebrauchc bestimmte Nebersetzung gewünschk werde V Die Commission wollte daö Unternehmen nicht in enge Grenzen zwängen, zugleich aber auch den nach beiden Richtungen hin sich offenbarendcn allgemcinen Bedürfnissen entsprechen, und wünscht daher, daß die zum allgemeinen und häuslichen Gebrauche bestimmte Uebersetzung eine wortgetreue sei; daß aber auch eine besondere Schulausgabe veranstallet werde. Bei der Nedaction werden daher drei Momente in Betracht kommen müssen: das religiöse Moment, das schulfachliche und die Reinheit sowie correctcr Gebrauch der nngarischcn Sprache. 2lus diese drei Factorcn nun ist schon bei der Constitnirnng des Rcdactions-Comitü Bedacht zu nehmen; und empfiehlt somit die Com- Mission de» chrw. Hrn. OR. Leopold Löw zum Präsidenten des Redactions-Comitä's; zu dessen Mitgliedern aber: seitens der Seelsorger die chrw. HH. Oberrabbincn, I. Steinhardt in Arad und Dr. M. Zipser in Rechnitz; seitens des Lehrerstaudcö Hr. Prof. Ignatz Großmann in Pest und seitens der ungar. Literalen Hr. Redakteur Moritz Mczei in Pest. Sobald diese Herren sich zur Annahme der auf sic gefallenen Wahl bereit erklärt haben würden, und das NedactionS-Coinitt; constituirt ist, solle»! alle Diejenigen, die zur Uebcrnahme dieser Arbeit sähig sind, aufgekordert werden , daß sie es übernehme» , die Uebersetzung der einzelnen Theile der Bibel gegen ein nach der Bogenzahl zu leiftendeS Honorar zu liefern. Die Vcrthcilnng der Arbeit unter die einzelnen Ucbcrsetzcr würde dem Rcdactionö Comitü znstehen. Gleichzeitig mit dieser Aufforderung solle eine zweite 2lufforderttttg an die Cilltnögemeiiiden und an einzelne Glaubenögenosseil. erlassen werden, daß sie ihre Beiträge zu den finanziellen Kosten des UnternehmenS liefern, und hat auch der Verein selbst mit einem seinen Kräften angemessenen Beitrage beizutrcten. Die einlausenden Gelder sind als ein eigener Bibelfond, gesondert von der Kassamanipulation des Vereines und durch ein eignes hiezu zu bestellendes Comitö zu verwalten. Die Majorität der Commission hofft, daß es i» dieser Weise sicher gelingen werde das großartige Unternehmen, ohne ein die Kräfte des Vereins übersteigendes Opfer, dnrchzufnhren. Bezüglich dieses Vorschlages werden die fachkundigen Mitglie, der der Konferenz aufgesordert, ihre Ansichten in den jüdischen Zeit, schriften mitzutheilen.