Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 5 (1862)
- Issue
- 20 (16.5.1862)
- Date
- 1862-05-16
- Page
- Seite 178 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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178 da» Blut der Fledermaus gehalten hat. Derselbe knüpft eine moralische Betrachtung daran. Wir kehren zu dem vorliegenden Buche zurück. Wir heben die Perle ans. Wir können dem Leser zwar keine Perlen verehren, wohl aber einige litcratnrhistorische Notizen darüber. Die Perle ist kostbar, weil sic selten ist; sie ist in das Reich der Metapher gegangen und bedeutet alles Kostbare und Seltene in seiner Art. ״Die Perlen des Gesanges" (פניני שיר) sind die vorzüglichen Gedichte (Die hier gegebenen hebr. Worte find von Moses bei, Esra gebraucht). Wir lesen in dem vorliegenden Buche (S. 127) manches über die Erzeugung der Perle. IS) Das Borge brachte ist vielleicht nicht wahr; bedenkt man übrigens, das! Blnmcbach (Naturgeschichte S. 368 Ed. 1826) sagt, das! über die EiitstehungSart der Perlen nichts Näheres bekannt ist, so ist doch der alte Autor zn entschuldigen wegen seiner Unkenntnis! dcö wirklichen Bestandes der Sache. In literarischer Hinsicht darf hier erwähnt werden, daß in dem vorliegenden Buche iS. 118) dns Buch von den Steinen anoiipm angeführt wird. Es ist dies Buch angeblich von Aristoteles. Unter den Namen האבנים "ICD ldas Buch von den Steinen) wird es von manchen jüd. Gelehrten angeführt. So von Bechai ben Ascher, "י) so wie an eh von Simon Ben Z cm ach Dnran. Bon a rabi f ch c n Gelein ten wird eö auch oft angeführt, unter andern von Achmed Tcisaschi,") ans dessen Auführnngen auch er-! sichtlich ist, das! viele Angaben des vorliegenden Buches dem Bllche des Aristoteles entnommen ist. Dieses mineralogische Werk des Aristoteles ist nicht als echt betrachtet, so wie auch das □{*י־ הצמחים (“' eine Art allgemeine Botanik oder Pflanzenphisologit. Das! in dem vorliegenden Buche (S. 133) auch daS Ca lila V cd im na erwähn! wird, darf hier ebenfalls angeführt werden.") lieber den Ansdruck □אחיות עיני wollen wir nachträglich bemerken, daß dieses Wort schon in der Mischnah vorkömmt (Sanhcdrin 7, ll). I!u Arabischen beißt Simja Blendwerk, Magie (Note 3 des englischen llebersetzerS des 2 b n Challican II. S. 288). Es ist das chaldäisch-talinndischc (blind), welches dem Begriffe nach identisch ist mit dem Ausdrucke der Mi sch nah. Ä. ll ln c r k n n g e n. ') Auch von N astali im Sefer Ha-Jaschar gebraucht. '2 (־m Ztla!im (Hanptsc. ll. Cap. 2). Gelegentlich mag hier bemerkt sein, das! in dem 2gg. ״B. CH." zuerst — unsers Wissens — sich die — nnhislorische - - Angabe sindel, daß die Griechen und andere Böller ihre Wissenschasien von den Inden entnommen haben. Eine Annahme, v. welcher auch Echarastani oft Gebrauch machte. ') Die ReligionSpartheien .׳c. .׳e. Deutsche Uebcrsctznng von Haarbrücker 11. S. 213. Bergt, auch Munks Mclanges und nnsere dtotiz im Ozar Ne chm ad 11. S. 115. ׳) Das biblische ורב תבואות בכה שור (Provcrb. 14, 4.) darf annäherungsweise als Seitcustück dieses arabischen Sprichworts betrachtet werden. Dasselbe wurde hie und da auch von arab. Dichtcrn gebraucht. I In seilten! Briese an Samuel ben Tibbon (in הרכיבם abgedruck!). ") Dessen berühmtes Werk כוונת הפילוסופים (aus vielen Bibliotheken handschriftlich) enthält 3 Abtheilnngen : הגיוניות (Logik) אלהיות Metaphisik) nnd טבעיות (Phisik) vcrgl. auch weiter unten Note 8. Manche Notizen über denselben haben wir im Ozar Ne chmad II. S. 195 gegeben. ד) Die Worte desselben haben wir im Ozar Nechmad II. S. 116 gegeben. *) Dessen Worte — zu Anfang des 'כ1ונתהפילוס mögen hier folgeוהג׳ יקרא החבטה הטבעית וההבטה הפחותה ולהכטה ״ הטבעית סעיפים רבים כרפואה, וטלסטאוה, ואחיזת העי ני ם, והכשיר וזולתו• Bergt, auch Ha IN mcr: Eneyclopadie S 441. 7 f. 2 ף»! dessen Mcwackesch S. 14 b. — גליעם — כי על סור חכמת הטבע לא עטר. ף׳ Z1N טבקש S. 12 die Worte טלאכת הרפואה — ס-ל חבטת הטבע קרובה. ") Im Norworte des More Ncb. ") More Nebnchim (Theil I. Cap. 71) הע כי העולם בכללו הוא דבר אהד וכר■׳ י־,) Die Worte daselbst lauten •גלגל בעולם כמלך במדינה י י) More N e bnchi m (l. Cap. 69). '-'׳) Bergt, übrigens auch Schebitc Ewnna des Mcir Aldabi im Vorwort von Nethib 9, 3. '״) Wir wollen hier nur auch beilänsig ans folgende Werke ausmerksam machen כי למאמרים הנבואיים פירושים ולדברים ״ •יש תובותDie prophetischen Sätze haben Auslegungen, und die Dinge habe ein Inneres (Allegorie)." 17) Im מאזני צדק S. 133 (der gedruckten Ausgabe). Es lauten die Worte ומיני הריה הנכבד שבכלם הטור והוא דם עטלף נקלה ונמאס• Wir haben H a m in e r Pnrgstall gefragt, ob er dieses in irgcnd einem arabischen Buche gesunden hat, derselbe konnte sich nicht erinnern. ף׳ Auch im אגרת ב״ח (Hauptst. V. Cap. 8) ist davon gesprochcn. '״) In dessen Commentar zum Pentateuch Abschn. Tezave. ") In dessen Magen Aboth; Bergt, auch unsere Notiz über dieses Werk im Litcraturblatt des OricutS 1850 S. -130. 166(8 ('׳im01t arabuin contiDena descriptionem ex excripta Libri Achmedis Teitaschii de Geimnis et Lapidibus pretiosis . . . . 8. F. llavius Trajecti ad Rheuum 1784. (Eine sehr uützliche nnd interessanle Abhandlung.) -'*) Eine Abschrift dcö ס׳ הצמתים (»nr einige Blatt stark) haben wir vor einigen Jahren an H. Dr. Wiener in Hanover geschickt. ״) Es ist auch im אגרת ב״ח erwähnt. 01 C II c ft c II. Gr.-Kanifcha, 12. Mai. Die st. Ueberreste derer, die im alte» durch die Eisenbahnbauten spurlos verschwundenen jüd. GotteSacker begraben waren, wurden v. I. in den ncncn Friedhof übertragen. Der rühmt. bek. H. Jos. Löw», ans dessen Beranlassnng dies geschah, ließ nun durch mildthätige Spenden ein gemcinschastl. Monument crrichten; gestern wurde dies in Gegenw. einer großer Menschenmenge mit Gesang und Predigt eingcweiht. Semerkungen. Hrn Lehrer Br. in Grb- Ich bitte um Forts, und Schluß. Hrn Dr. W. in W. Ich danke. Alles erscheint nächstens; ich bitte sortzusetzen. Hrn Lehrer Sch . . . . z. Ihrem Berlangen wird entsprochen werden, auch können Sie Ihre Briefe unfrankirt senden. Szegedin, Lrllijlvrrlng der Ucdaltlion. Leipzig, üoininisslons-Verlng von Franz Wagner. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.