Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 21 (24.5.1861)
- Date
- 1861-05-24
- Page
- Seite 190 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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190 einem Werte ver^rfifeub geschehen; vcrgl. unsere Olotiz in diesen Diätlern S. 48 Note 18. a) liebet הגועה überhaupt — in psychologischer Beziehung — vergl. מאזני צדק S. 20. ,8) Barbazan: Fabliaur (Band II. S. 140). Ebend. S. 45 auch einige Sprüche unseres Buches z. B. b. •אל יהי התינגול וגו׳ נ") Kommentar zu Prov. 2, 11. (Im Ben bamclech Ende von Kap. 15 anch im מבהד Kap. 27. Ende) 10. 3. Die Worte 1 ברוב העבודה יהקז וגוי«, Ben hame!ech Kar. 20. 0׳ Im בה הקמה (Art. שמחה) die Worte נפש והגוף צרות a«# im מאזנו צדק S. 157 bei Jmanncl Machberoth Kap. 19 und sonst noch. li) In besten Buch איומה בנגדלוה- Es ist bie Erzählung im Ben Hamelech (Kap. 12) ansangend:!עבר איש אחר עם הבב במקם ממונף וגי. '") Vergl. darüber unser Ben Grbirol S. 60. Gelegentlich mag anch hier bemerkt sein, daß bie Worte des NachmanideS in seinem Briefe (anch in Frankels Zcttfchr. 1860. S. 288 abgedruckt) להניה מקום לשלום aus dem מבחר entnommen sind. ") Bon Dt. Sachs in der religiösen Poesie S. 245 übersetzt. '״) Was Dante auch von sich rühmt, ״in der Kirche ein Hciliger zu sein, nnd in dem Wirthsh. ein lustiger Bruder" (Hösle XXII). "1 Handschriftlich in Orford. Zn den גנזי אקספרד haben wir eine solche mitgetheilt. ״״) lieber Mclizah (מליצה) und bie Bedeutungen dieses Wortes haben wir im Schirr Schlonio S. 75 ff. manches mitgetheilt. Daß der Herr Nebersetzer cs nicht kannte, hat uns gewundert. a7) Im מאזני צדק und seinen andern Werken. Züdische Gelehrte haben dies nachgeahmt. Die Anzahl von Fragmenten ans Gedichten, bie u! jüdischen Werken zerstreuet sind, beweisen dieses. Zm נהל קדומים S. 41 und in dem jüngsten Hefte des hebt. Jeschuru» von Kodak haben wir viele solcher mitgetheilt. Der Hr. Nebersetzer scheint anch dieses Werk nicht gekannt zu haben. 8־) Wir begegnen in der deutschen Uebersetzung dem Ausdruck' ״der Musensohn sagte." Der Nebersetzer hat für einen Augenblick vergessen, daß ein arabischer Filosof spricht, der von den Muse n nichts wußte. Hebräische Dichter brauchen den Ausdruck בנוה השיר ״die Töchter des Gesangs״ oder בני השיר, welches sowol die Gedichte bezeichnet, als dasjenige, was wir jetzt ״Musen" benennen würden. J״) Manche Nachweisnngen haben wir in Frankels Zeitschr. 1859 gegeben. -'°) Manches Hichergehörige haben wir im Orient 1851 mitgetheilt. ׳") So braucht unser Autor in seiner Uebersetzung des מאוני צדק Seite 13 die Worte: ו״ עב כאשר יבקשו להשאיר מי ארי הפנים ולהשמר מהבוז וגי Vgl. auch unser נחל קדומים S. 36. Bgl. Iba Eh all ic an 1. S. 116 Note des englischen Übersetzerö (anderwärts mehr darüber). ") Zm Vorbeigehen mag hier bemerkt sein, daß Bacon in seinen allcgorisch-silosofischcn Abhandlungen ״die Weißhcit der Alten" erklärt Proteus als Symbol der Materie überhaupt.Jüdischen Lesern fällt hier wol manche Stelle aus jüdischen Filososcn ein, wo von dem הימר היולי gesprochen wird als die Auslegung von אשה זונה n. s. f. 3') Das ונפש בי תקריב mit der thalmudischrn Idee (vgl. Ra sch i zu dieser Stelle 1 ,2 ויקרא) drückt im Hebräischen den Grundgcdanken Ver Schillerischcu Zeile ans. JE n. * *ר sm t־ e• Vour 1. Mai d. I ab erscheint im Verlage von Ll>. Fr. Will in Darmstadt nnd wird für Ungarn, Banat, Serbien n. s. w. zu dem Preise von nur 30 kr. ö. W. pro Halbjahr von Aigin. Lnrgrr in Ajrgrdln Pränumeration darauf angenommen: Der israelitische Lehrer, heranSgegebcn von Z. Ktingenstein, Lehrer in Odernheim in Rhein- Hessen, in Verbindnug mit A. Treu, Seminarlehrcr in Münster (Westsalcn) nnd Dt. E. Hecht, Lehrer in Hoppstctten. Außer genaunten Herren haben noch einige durch ihre litcrari, scheu Arbeiten bekannte Lehrer, Beiträge zngesichert und darf wol noch darauf hingewiesen werden, daß besonders Hr. 11t. I. Stein (früherer Herausgeber des israelitischen VolkSlehrcrö) in Frankfurt am Main seine Theilnahmc nicht versagen wird. Der israelitische Lehrer wird vorerst monatlich zweinial 1 Bogen stark in gr. 4° erscheinen nnd ist der Preis um ihm die größtmöglichste Verbreitung verschaffen zu können auf nur 50 kr. ö. W. pro Halbjahr festgesetzt. Der Inhalt dieses Blattes wird sich insbesondere über das iöraelitische Schulwesen anöbreiten; zu gleicher Zeit aber soll das Blatt solche Artikel bringen» die das Schulfach im Allgemeinen betreffen, sowie auch solche, die sich mit jüdischen, den Lehrer interessirenden Gemeinde- und Synagogeaugelegenheiten beschäftigen. Zweck und Tendenz ist: möglichste Hebung nnd Förderung der israelitischen Schule, damit dieselbe sich ebenbürtig mache dem gesammlen Erziehungs- und UnterrichtSwesrn der heutigen Zeit und beitrage zur inneren Kräftigung der religiösen Institutionen des Judenthums. Szegedin, drrlag von Ligmund Lurgrr. Einer jeden Nummer wird ein allgrineines Jntclligeurblntt beigegeben, und werden Inserate darin die wirksamste Verbreitung finden, umsomehr da diese Zeitschrift als praktisch-pädagogische allein dastehen wird. — Schriften zur Nccension werden immer sobald als thunlich Erledigung siudcn. Wir erlauben uns die thätigste Aufmerksamkeit nnd Beihilfe zur Förderung dieses NnternehmcilS um so dringender zn erbitten, da Absatz bei jedem Rabbiner und Lehrer nnd allen, die sich der Pflege und dem Aufschwünge des Schulwesens angelegen sein lassen zu finden-, besonders dürften Abonnenten des von Dt. Stein früher herausgegedenen Israelitischen Volks lehrerS sich diese neue Zeitschrift gerne ansckaffen, da sic darin alten Freunden und Bekannten begegnen. — Probcnnmmcrn stehen auf Verlangen zu Diensten, und werden gefällige Bestellungen und Briefe uiit Präiluin.-Belrägcn franko erbeten! Szcgcdin, 24. Mai 1861. Buchhandlung von Sigm. Burger. 2 Konkurs. (3) An der hiesigen isr. vierklassigen Primar-Hanptschnle wird mit Heutigen der Konkurs für 5 Lehrer-Stellen mit dem jährlichen Gehalte von 500 fl. ö. W.-, sowie der einer Lehrerin mit einem Firuin von 400 fl. für den mit 1. Oktober l. I. beginnenden Winter-Kurs eröffuet. Bewerber um diese Stellen, die der ungarischen, dentschen und hebräischen Sprache mächtig sein müssen, wollen ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche mit BefähigungS- und Moralitäts-Zeugnissen dis Ende Jnli l. I. an den Kultus-Vorstand portofrei cinseuden. Baja, am 7. Mai 1861. Der isr. Kultns-Gemeiude-Vorstand. Leipzig, Üotnmisstons-Vrrlag von Franz Vagnrr. Druck von Sigmund Burger in Szegedin.