Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 4 (1861)
- Issue
- 9 (1.3.1861)
- Date
- 1861-03-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/2542917-2543023-2543033--1997-2545730- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
itr. 9. Szeged in, den I. März 1961. öintfi׳ .,jtr.lirgang. WsHLRöEsA Er MWHt ThrsisHZt 4)pra11־s1\cr1p1־ uuii MiilUmr: L. Low, ilfiPtTiifitiinpr ,וון *S^i’inii. 'u־r1״ fircir.m erttl'tiiit ci» am,;er Begen. '• Mau afrennirr bei allen Pestämicnl mit 'Buchjiifcnilc uman re» Berleger 2. Vn!׳.;er Prti 11u 11 1 ו'rrt 1 i 1יu<H'rrt>3: '!!׳anrlnnacii bes 2» mir z'111ol>111res. 1» 2a>!er111 e׳rer a» >v,׳». eiian; er l«a»,jäl׳riq 7 fl-, Imldjälirüi :! fl. ',N kr.. Jlliuiiifiauiti'; ui Vetru^;11 >e»ren. Die Zweio׳Mn>,e Beulvierteljährig :> fl. eften׳. Wäl׳e.! sind a» rie :Ilera!neu;11!eure».;eile wirr mir 10 '.'ilr. V 2,;r. berechnen HjltJinlf. Die Hoch;eiinner iii tl'alimittfrlicr mir 11achtl׳al»1»rinl,er ,{eit. Bmi, .';,eiorabbiner M^ieener. 'KUtiireiiugieii auf r. (M׳.!ür. Borzeit. B. 01׳. Oarmelv.'KerrewonLen;. Wien (Miitalln licbes anö Salinen. Das Brtn;ir׳ielle rer ,veaulel .vielen Affaire). Prag IDD׳-.Ozecken u. r. ,Ziiten). M. (Brief eines cftrifil. Bfuveio). Pest (Török's vnd!. 2el׳nnnreleil. .Ualcefa - sMiaqegenl'an). Belecl'ew (0911 Vriv. W, jiid. Vaiirmaiiiii.;'lue h׳ali;ien (r. Nein,?lalienalikät n. d. 5»deiO. (»rklarnna. r. Oled. Die Jjoffi.v’tlsfrin 111 lijnfiiinliifrijrt mii) iinrijlfinf־ intiiliffljrr '‘i’ii. '>0111 .Ureisral'l׳, J. Dinnirr. I.?eil tfialmiifiiVln'r?,eil. Die eheliche Verbindung beginnt mit der Verlobung oder ■יןידושי: diese geschieht entweder durch Kauf, iveiin der Bräutigam der Braut, oder de! deren Unmündigkeit dem Vater derselben, einen mm demselben;11 bestimmenden Benag in baarem Gelde oder in Werthsachen, als Verlobungspreis כסף קי־רינןין im Beisein zweier Zeugen, einbändigt; oder durch Vertrag, wenn der Bräutigam der Braut oder dem Vater derselben, nach gegenseitiger Uebereinknnst, tie Verlobnngsnrknnde שסר איר־ויסיץ übergibt < Kid II sch in 2. a. 11. Die dritte Verlobnugsart können wir als die priinilivste um so eher übergehen, als schon 9( ab dieselbe, mit Androhung einer veibesstrase untersagt hatte (Kid. .12. b.). ׳ Die Eheschliesmug durch Kauf war bei allen alten Völi 292), wird mm den Versen! scliirini-duu'iui < das Essen n׳r Süsngkeiten! genannt, weil der Bräutigam die zur Veriobnugswier versammelten Eltern und Verwandten beider?heile mit sügem (öebäck, Zneker und Eingemachtem beivirthen in»!';. Zn Bezug ans die Verlobten ist dieser Brauch eine Anspielung ans die Sü öigleiien, die ihrer im Ehestände warten." — Nach der Verlobung i'elnckt der Bräutigam der i Braut Geschenke סכיישיר; <Kid. 50 a. Des. a. a. O.) Densel-! bei! Brauch finden wir auch in Persien und sonst im Oriente i (s. Ehardin 1. S. 999. Nosenmüller Morgenl. k. S. 11. Bodenstedt S. 299), nur wurden nach der Gemara U". a. a. 0.), in manchen Fällen oder in manchen Orten diese Geschenke vor der Verlob, antizip. Zwischen Verlob, und Hoch;. ' lief; man der Braut, ,venu sie noch Jnngf. war einen Zeit- 1 raun! von 12 Monaten na: ihre Hochzeitsgewänder und sonstige Ansstattnng unfertigen zu lassen, der Wiltwe, wenn : sie zur zweiten Ehe schritt, wurden zu diesem Zwecke nur! 90 Tage zngestanden (Kethnb. 57. a). Während dieser Zeit! wurde den Verlobten, je nach dem Brauche des Ortes grö- , siere oder geringere Vertraulichkeit gestattet (Keth. 12. a. vrgl. Bodenst. a. a. O.). — Als Hochzeitstage werden von kern des Orients und Oeeidents die üblichste (s. Winer 1. S. 290). Aber auch die durch Vertrag ist in Persien nicht ungewöhnlich (s. Ehardin Neiiebeschreibnng 1. S. 997). Soivobl der Bräutigam als die Braut kann bei der Verlobnng durch einen Bevollmächtigten vertreten werden (Kid. 91. a), was ivieder in der persischen Sitte eine Analogie sindec <s. Ehardin a. a. O.>. — Das Verlobungssest wurde durch ein Mahl im Hause der Braut gefeiert (s. Zebam. 99. a? aanith 20. b. Pes. 99. a. Kid. 95. b.). ״Der Verlobungstag, sag! Bodenstedt (1001 Dag im Oriente Seite der Mischnah, für die Jungfrau der vierte und für die Witcive der fünfte Wochentag bestimmt (Keth. 2. a), jedoch wurde diese Anordnung schon von der Gemara (das. 9. a) zum Dheile ansgegeben und in der Folge völlig antignirt <s. Dor und Betb Josef E. H. 09). - Zum Hochzeilsseste, das im Hanse des Bräutigams und auf dessen Kosten veranstallet wurde, mnsiteu oft sehr weitläufige HMeiMuttgeu getrosten werden (s. Keth. K a. 10. a). tage wurde die Bram von A!1 verwandteu^m^en, mit ansgelöstem Haare, unter Musik GeMg/1^^'Tanz,