Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 12 (15.12.1860) 2. Hälfte
- Date
- 1860-12-15
- Page
- Seite 668 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— V68 — theidigt. Ein armer Unglückseliger׳ ist im Kerker gestorben, in Folge der Schwäche, alle diese Exekutionen nntEschend; und die übrigen 13, deren Namen: Jakob Absdoffin, Sohn des Chacham-Bachi zu Jerusalem, Jsak Nakoi, Eliau Karibni, Ariel, Askenochb Chajiem Malobi, Josef Bolman, Jsak Antibi, Josef Zelut, Josef Löwy Couschi, Josef Maarebi, Jakob Schwartz, Märdochai Jtakin und Elion Lewy Couschi׳, haben mir eineW rührenden Brief zukommen lassen, unter dem Datum des 17. ID Cheschwan, 2. November, m welchem sie mir für die schwachen Dienste, die ichihnen geleistet, erkenntlich find. Aber treu dem Worte unserer Weisen א1מלו DM2כל האלמל דבר ׳ ׳מביא גאולה לעולם welche man französisch mit demSprüchworte: ״A tout Seigneur tout honneur“ geben kann, (Jedem Verdienste seine Krone), will ich! der öffentlichen Erkenntlichkeit offen den Banquienr. Chemaja Angelo zu Damaskus empfehlen, welcher nicht einen Tag verfehlte, sich zu den Gefangenen von Damaskus zu begeben, welcher für ihre Ernährung Sorge trug, und ihnen Worte der Tröstung brachte; den Banquier Camondo zu Konstantinopel, den Geschäftsführer des österreich. Konsulats, M. Mas Josef zu Damaskus, der keine Anstrengung scheute, um das Kömplot der Jntriguen zu entschleiern, welche man gegen unsere armen Bruder anzettelte. Baron Rothschild zu Paris, Sir Moses Montefiore zu London, haben wie immer mit der Wärme ihrer thätigen Menschenliebe gewirkt, und M. v. Piciotto zu Beyrouth hat nicht verfehlt, die offenbare Gewißheit der Verleumdung, die man verbreiten wollte, in's Licht zu stellen. Muselmänner wie Christen, alle Nationalitäten und alle Klaffen der Gesellschaft haben gewetterfert, um zu verhüten, daß unsere Zeit die Verbrechen der Zeiten, die wir* seit nicht sehr Langem hinter uns haben, wiederholen sehen. Haben Sie die Güte diese Zeilen dem israel. Publikum mitzutheilen, und genehmigen Sie Hr. Red. die Verstcherung meiner ansgezeichnetsten Hochachtung. Albert Cohn, Präsident des israel. Wohlthätigkeits- Komitö's in Paris. ijin. Merk (Coljn, MMlü des israel. AoUHMgkert8-C0Mt6'8, 14 rue bleu in Paris. Mein Herr: Ruhm Gott allein! Unftrm vielgeliebten, verehrten und geachteten Chef des israel. Wohlthätigkeits-Komite's, daß Gott ihn beschütze in Ewigkeit! Wir zeigen Ihnen an, daß wir Ihre geachteten Zeilen erhalten! haben, ttnd daß zn uns gekommen ist Ihr verehrter Brief, worin Sie uns anzeigen, daß sich in Rückficht der jüdischen Gemeinde in Damaskus falsche Gerüchte