Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 10 (1.10.1860) 1. Hälfte
- Date
- 1860-10-01
- Page
- Seite 507 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 507 — heitlich sehr dunkel.über מוסין ans. — 149. a. Auf einer Reise in den Gebirgsschluchten wird der geheime Sinn der.Thora in einer hermeneutischen Regel der בריתא ר״ריש pschätelmäßig hineingedeutet. Als Belege wird das 1 ותנה והתיבהc. druschmäßig erklärt. In einer Gebirgshöhle werden zwei Männer getroffen, die sich mit Thorastudium beschäftigen, in deren Gesellschaft werden die Vorträge über בהעלותך fortgesetzt, die sich dann in Beschreibungen oder aus ויסע ויבא zusammengesetzten ״Name der 72" verlieren. Doch gehören dieselben schwerlich mehr zu diesem Stücke. (Fortsetzung folgt). Wissenschaftliche Fortschritte. Von vr. 3• M. 30)1. II. Betreffend die Menge der neuen Erscheinungen auf dem Gebiete der jüdischen Theologie, theile ich Ihrer Zeitschrift dasjenige mit, was ich bemerkenswerth finde, einerseits um die Fortschritte der Wissenschaft auch dem Kreise Ihrer Leser bekannt zu machen, andererseits!um die Aufmerksamkeit auf neue Irrungen hinzulenken, damit solche nicht weiter verbreitet werden. Wir maßen nns kein Richteramt an, sondern fassen die Vorlage», durchaus frei von irgend welcher persönlichen Befangenheit auf, lediglich zu dem Zwecke unsere Anschauung darstellend, damit Wißbegierige erfahren, was sie Neues lernen können, und was davon als Täuschung anzusehen und folglich nicht weiter zu brachten sei. Wir setzen voraus, daß jeder Freund der Wahrheit dies . Verfahren anerkennen werde. Weder Vorliebe noch Abneigung dürfen unser Urtheil bestechen, und billiger Weise sollten wir sogar in unserer eigenen Sache dieselbe Unparteilichkeit üben. Das gemeinsame Streben aller, welche das Feld der Wissenschaft anbauen, darf ja kein anderes sein, als Licht in die mannigfachen dunkeln Stellen zu bringen, welche uns zur Forschung anregen; und jeder wahre Forscher ist froh, wenn es ihm selbst oder einem Gleichstrebenden gelingt, der Wahrheit neue Wege zu bahnen, gerne auf Lieblingsideen verzichtend, wenn diese sich nicht bewähren. Dieses Vorwort halte ich für nothwendig, um etwaigen Mißverständnissen, wie solche gar zu oft in den Erörterungen der Wissenschaft Vorkommen, vorzubengen. Die gleichen Bestrebun-