Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 6 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 302 (sequence 42)
- Language
- German
- Belongs to
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— 302 Gesetzbuches im Jahre 1061. und einige Gedichte gegen die Feinde des Karaismus; nnd über einen über andern gleichnamigen jedoch ben Samnel, Lehrer des Jefeth ben Jair; zugleich über Alfadi, welchen Verfaffer mit Salomo hanassi gleichsetzt. w) Neber J e hnd a ben Ko re i sch, von P. vollständig als Kar ai er-- kennt. v) Ueber die drei Schriftsteller mit Namen Jeseth und deren Schriften. Durchweg in hohem Grade lehrreich. o) Ueber Josef den Blinden , und Josef al Kirkiffani, welche verschicden sind auch in ihren Geisteswerken. Der erftere ist Ben Abraham, der andere Ben Jakob. Von jenem werden 13 Schriften angeführt, darunter das umfängliche Werk in 35 Abschnitten, und seine Streitschrift gegen Saadjah, noch bei dessen Leben (also um 940), die Hauptstellen einnehmeri. Dabei mehrere Auszüge und schöne Bemerknngen. Der Eircesier ist um 50 Jahre jünger. Von seinen Werken ist wenig bekannt. Hiernach ist auch unsere Angabe, II. 345. zu berichtigen, wie wir an einem geeigneten Orte naher ausführen werden). *) Zekel- und LrKaimngMch fitr Ifraefitcn. Von M. Präger, Großherzoglich Badnischem Stadt-Rabbiner in Mannheim. Srilon, Friedlander. 1. Theil: Die öffentliche Andacht. 2. Theil: (mit Beiträgen von Rabb. Willstädter in Carlsruhe). Die häusliche Andacht. VII. 272. Der 1. Theil enthält, wie auch der Doppeltitel besonders angibt, Betrachtungen, angeknüpft an die einzelnen Wochenabschnitte der Bibel, (eigentlich der Thora oder des Pentateuch's (1—122). Daran schließen sich Gebete für alle Festtage und einige ausgezeichnete Sabbate, (die ארבע פרשיות sind mit Stillschweigen übergangen, was ohne Zweifel mit der reformistischen Tendenz des Erbauungsbuches zusammenhängt), (122—179.) worauf die Kasualien folgen, *) Wir haben uns auf diese kurze Darstellung des Inhaltes einer Schrift von sehr großer Bedeutung beschränken müssen. Auf das Einzelne einzugehen, gestattet uns die Zeit nicht, auch hielten wir dies, so lange das Ganze nicht vollendet vorliegt, für sehr gewagt. Zudem war unsere Absicht keinesweges den Leser vorher mit den Ergebnissen der Forschungen, womit Hr. P. die Gelchrten-Welt bereichert, vorgreiflich bekannt zu machen. Neber diese zu sprechen wird sich wohl noch Gelegenheit darbieten, wenn erst jedermann im Stande ist, nach eigener Einsicht die gediegenen Leistungen des Hrn. P. zu erkennen. Wir wünschen nur einen schwachen Begriff von dem, was man hier erwarten darf, gegeben zu haben.