Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 2 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 55 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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— 55 — D'rum es heut mich mächtig zieht Siegesruhm zu künden, Anzustimmen hell ein Lied, Weihlicht anzuzünden. Anfangs leuchtet Eins allein, Mehr und mehr doch will ich weih'n, Bis mit Macht I» die Nacht Strahlt das hellste Licht hinein. Geschichtliche Erläuterung der Wochen Danielas. (Fortsetzung) *). 4. Drei Schlüsse. Daniel's Gebet, auf welches die dunkeln und räthselhaften Zahlenorakel folgen, wird durch nachstehende Worte eingelettet: ״Im ersten Jahre des Darius, des Sohnes Ahasveros, von medischer Abkunft, welcher zum Könige eingesetzt wurde über das Reich der Chaldäer, im ersten Jahre seiner Regierung betrachtete ich Daniel in den Büchern die Anzahl der Jahre, von denen ergangen war das Wort des Ewigen an Jeremias den Profeten, daß ablanfen sollen über die Trümmer Jerusalem's siebenzig Jahre. Da richtete ich mein Angesicht zu Gott dem Herrn, um zu bitten mit Gebet und Flehen, mit Fasten, Sack und Asche (Dan. 9, 1. 2.)." Nachdem Daniel fein Gebet beendet hat, erhält er von dem ״Manne Gabriel" folgenden Bescheid: ״Daniel! jetzt bin ich ausgezogen, um dich Einsicht zu lehren. Am Anfänge deines Flehens erging ein Spruch, und ich komme (ihn) zu berichten, denn du bist beliebt. So merke auf den Spruch und verstehe die Erscheinung: Siebenzig Wochen sind beschlossen über dein Volk und über deine heilige Stadt, zu vertilgen den Frevel, zu vernichten die Sünden, zu versöhnen die Miffethat, zu brin- *) S. 1. H., @. 2—9. 4*