Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 3 (1860)
- Issue
- 1 (1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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— 48 beiden Buchstaben "ה" und ״N" sind daher schon aus diesem Grunde sehr nahe verwandt. Nun kann aber bekanntermaßen das ״fl" nur am Ende ruhen, nicht aber in der Mitte eines Wortes, und deßhalb auch wol nicht am Ende eines Nomen regens, das nach den alten Grammatikern mit seinem Genitiv für ein Wort zu betrachten ist (s. Ben-Seb §.113.). Mit der Verwandlung der Pluralendung "ים" in "י" hat es eine ähnliche Bewandtniß. Das 2״" ist nämlich in der Pluralendung nicht unerläßlich nothwendig. Kimchi führt eine nicht unbedeutende Anzahl Plurale an, wo das ״□״ auch im stat. absol. fehlt (f. Michlol S. 82, feilten Com. II. Sam. 23, .8. und an andern Orten). Im stat. eonstr. hingegen, wo das 2״" eine Härte in der Aussprache verursachen würde, wird das "ם", als unwesentlicher Auslaut, elidirt (s. Ges. Lehrg. S. 138 und 543). Dasselbe geschieht auch mit dem ״C" des Duals, das ebenfalls im stat. absol., wie im Syrischen, oft weggeworfen wird (s. Ges. Lehrg. §. 126). Wenn nun die Verwechslung der Vokale durch deren fonetische Verwandtschaft grammatikalisch begründet ist; warum sollte alsdann die Verwechslung der Buchstaben, der nicht minder Wohllautsgesetze zu Grunde liegen, nicht ebenfalls als grammatikalisch begründet betrachtet werden? — ״Zu העי ,הלבנון u. a. m. (Leitfaden S. 26. Anm.) sollten", nach der Meinung des Hrn. Nabb- H. ״noch die Wörter: "הערכך , האהלי" beigefügt werden." Ich glaube hier einwenden zu dürfen, was der würdige Hr. Rez. oben einwenden zu können glaubte, daß nämlich הלכנלן n. dgl. grammatikalisch begründet (s. meinen Leitfaden a. a. O.), הערכך und ׳האחלי dagegen gr a m mati ka lisch unb egrü nd et, und gänzliche Anomalia find, mit denen das Grdächtniß des Schülers möglichst verschont bleiben sollte. — Die Veränderung der Pluralendung ים״" in י .. ist unter die allgemeinen Regeln (s. Leitfaden S. 42) ausgenommen und durfte daher, meines Dafürhaltens, in §. 45, wo blos von der speziellen Vokalveränderung des Stammes abgehandelt wird, füglich wegbleiben. — Daß בל״" auch ״jeder" heiße, "ימין" in der Bedeutung von ״rechte Hand" weiblichen Geschlechtes sei, und endlich אם״" im Plural auch אמחה״" heißen könnte, wird wol nirgends von mir in Abrede gestellt. Die Bemerkung hingegen, daß ״עבה״ mit ד arbeiten lasse n heiße, ist etwas gesucht und nicht ganz richtig. — Das Chirik ip "פרי" ist nicht als langer Vokal zu betrachten, da er als solcher uuwandelbar wäre (s. Ben-Seb. §. 24. Ges. Lehrg. §. 44 u. a. m.). Von "פרי" Öetjt es aber mit den Suffixen: פריי n. s. w. Es ist daher mehr als wahrscheinlich, daß פרי״" vermittelst einer Permutation der Vokale ans פרי entstanden ist, wie etwa יהי ,יהי ans יחי יהי n. a. 111. (s. Ges. Lehrg. §. 121. VIII.). Die Ergänzung zu §. 60, die eine Hrn. Nabb. H. vorschlägt, ist, meines Dafürhaltens überflüssig, indem das Suff, prossessivum nur mit beXi damit verbnndenen Hw. kongrniren kann, vergl. אלילי כספל חכרת פנ\הם (s. auch Ben Chan. 1. Jahrg. S. 182 die richtige Bemerkung der Redaktion das.). (Schluß folgt.)