Mannheim
Compact Memory

Ben Chananja · 1859-01-01 · 12 (1859) · p. Seite 561

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
12 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 561 (sequence 25)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2542917-2543094-2543106--1186-2544880
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

661 — של אהבה, von denen die Alten reden. Dahin rechnen wir die unverschuldeten Leiden und Widerwärtigkeiten jeder Art, die dem Menschen die Ruhe stören, und ihn aus der gleichmüthigen Fassung herausbringen, in der er sonst sich erhalten könnte. Dahin gehören die körperlichen Leiden und Schwächen, die häuslichen Unfälle, die Nahrungssorgen, die gesellschaftlichen Verdrießltchkeiten und Irrungen, von denen kein menschliches Leben frei ist. ... Da fordern Pflicht und Gewissen, daß wir keines von allen Mitteln verabsäumen, um uns aus solchen niederschlagenden Verhältniffen zu retten, und freie Kraft und Raum im Leben zu erlangen, auch die kleinen Mittel nicht, ... denn an kleinen Dingen hing oft das Weltgeschick, geschweige denn die Rnhe und der Friede eines Hauses und eines menschlichen Herzens (Vortr. 188, ff.)." 28. Das Diesseits und das Jenseits. Obwol schon in der Schrift vom ״Ende der Zeiten" im messtanischen Sinne die Rede ist, so gehört doch die Unterscheid düng zwischen dieser und der künftigen Welt 45) der thalmudischen Zeit an. Als künftige Welt bezeichnet man bald das messianische Weltalter, bald das Reich der unsterblichen Seelen, bald die Zeit der Auferstehung; zuweilen wurde die Messiaszeit von der künstigen Welt sorgfältig unterschieden, wie in dem Spruche: ״Die Verheißungen der Profeten galten den Tagen des Messias; die Herrlichkeit der künftigen Welt schaut Gottes Auge allein (Ber. 34, b.)." Zur Bezeichnung dieser Herrlichkeit wählte R. Akiba zuerst das Bild , des Gastmals (Ab. 3, 16.). R. Jakob, über dessen Person noch kein geschichtlicher Aufschluß vorhanden ist (s. Kidd. 39, b.), führt das Bild folgendermaßen weiter aus! ״Diese Welt gleicht dem Vorhofe vor der künftigen Welt: bereite dich im Vor- Hose vor, damit du eingehest in's Speisezimmer (das. 4, 16.)." R. Jakob ist es auch, der die Verheißungen der Thora ״damit du lange lebest", und ״damit es dir wohlgehe" in das Jenseits •לעתיד לבוא ע׳ הבא ׳עולם הזה 1"

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.