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Ben Chananja · 1859-01-01 · 11 (1859) · p. Seite 505

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
11 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 505 (sequence 17)
Language
German
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505 — der geschehen sind, damit er an Gottes Verheißungen nicht zweifle. Er bat ihn, aus Unglauben dem Willen des Ewigen nicht entgegen zu sein. 3. Dem spottenden Könige lieferte Moses eine Probe der Wunder, die er auf dem Sinai gesehen hatte. Der Nichtswürdige schalt ihn aber einen Ruchlosen, der kaum der egyptischen Sklaverei entwischt ist, und jetzt auf verbrecherischer Weise zurückkehrt, um durch Blendwerk die Bewunderung des Volkes aus sich zu locken. So sprach der Despot, und befahl seine Priester zu holen, die. in ähnlichen Künsten bewandert, dieselben Wunder thun, und ihn überführen sollten, daß er mit keiner göttlichen Kraft versehen sei, Außerordentliches zu wirken, wodurch er den unwissenden Pöbel bethören und sich Zutrauen verschaffen möchte. Die Priester mußten ihre Stäbe zu Boden werfen, und es wurden ebenfalls sogleich Schlangen daraus. Das brachte Moses in keine Verlegenheit. Ich verachte nicht, o König, das Wissen der Egypter; aber das, was ich thne, ist so mächtig verschieden von den magischeu Künsten jener, wie göttliches von menschlichem Walten. Ich werde gleich zeigen, daß meine That kein Truggebilde, kein Abweichen von der Wahrheit,' sondern der Ausfluß göttlicher Macht und Vorsehung sei. Wie er dies sagte, warf er seinen Stab zur Erde, und befahl, daß er zur Schlange sich entwickle, was auch geschah, und diese Schlange fraß die Schlangenstäbe der egyptischen Priester einen nach dem' andern, und wurde dann wieder zum Stabe, den Moses aufhob. 4. Das beugte des Königs Starrsinn nicht. Er wurde nur erbitterter und sprach: deine Knnststücke und dein listiges Treiben sollen wirkungslos an den Egyptern vorüberziehen. Dem Frohnvogte befahl er die Arbeit der Hebräer zu erschweren und ihnen keine Ruhe zu gönnen; darum verabreichte er ihnen nicht mehr, wie bisher, das Stroh zur Bereitung der Ziegel. Des Tages über wurden sie zur Arbeit angetrieben, des Nachts mußten sie Stroh sich verschaffen. So wurden ihre Plagen verdoppelt; weßhalb sie über Moses aufgebracht wurden, weil durch ihn ihre Arbeit und ihr Elend sich vergrößerte. Aber weder des Königs Zorn noch des Volkes Klagen konnten Moses von seinem Vor- Lso-LdavsnN;1 NiiS 32

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