Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 8-9 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 357 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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— 357 — feite er nicht mehr an die Verheißungen Gottes. Er bat ihn uni die Kraft, so es nöthig wäre, in Egypten Wunder wirken zu können. Er flehete inständigst Gott, den er zu sehen und zu sprechen würdig gehalten wurde, um seinen Namen, damit er, wenn er einst ein Opfer bringen sollte, dies in seinem Namen geschehen könnte; der Ewige offenbarte ihm denselben. *) Eine Gnade, die vormals noch keinem Menschen zu Theil wurde. (Josesns sagt: Ich halte es sür ein Verbrechen diesen Namen auszusprechen.) Moses konnte nun nicht allein dazumal, sondern so oft' es die Umstände forderten, Wunder wirken. Sein Glaube wankte nicht an die im Dornbüsche ihm gewordenen Verheißungen. Er hoffte mit dem gnädigen Beistände Gottes seine Stammverwandten zu befreien und den Egyptern eine Niederlage beizubringen. (Fortsetzung folgt.) Versuch einer umständlichen Analyse -es Sohar. Von Ignatz Ster», Schuldirektor in Hold-Mezö-Västrhely. (Fortsetzung) *). VI. Der eigentliche Sohar. והר רכל גונין דזהירין סתימין עילאין לגביה. זהר דוהר ואנהר לכלא כללא דאוריתא. § 52. Während die drei bisher analisirten Stücke den Kern der kabbalistischen Philosopheme bilden, werden wir das nun zu besprechende Hauptwerk als die Schale derselben erkennen und das- *) אהיה אשר אהיה Exodus in. 14. **) Unser gelehrter Mitarbeiter findet im Sohar 12 verschiedene Bestandtheile (1. Jahrg. S. 268, .§. 5.) Drei derselben find .bereits ausführlich besprochen. Das Buch der Geheimnisse (s. S. 308, 360), die große Jdra (s. S. 448, 506), die kleine Jdra (II. S. 16. 68.) Red.