Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 6 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 292 (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
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— 292 Schließlich möge erwähnt werden, daß NOO אהרון eine 106jährige Jüdin hier zu Grabe getragen wurde; sie war bis aus ihre lezten Tage im vollkommenen Besitze ihrer Sinne, sowie ihrer geistigen und phisischen Kraft. Friede ihrer Asche! Moritz Ueichl. Waag-Neuftadtel, im Mai. Bernhard Bresler, israelitischer Pächter und Handelsmann in Bzinitz, Neutraer Komitat, Neustadtler Stuhlbezirk, ist vor etwa einem halben Jahre vom dortigen Stuhlrichteramte mit anderen zwei Insassen zum Gemeinde-Richter kandidirt und von der Gemeinde mittelst Akklamation als solcher gewählt worden. Derselbe erfreut sich einer allgemeinen Achtung. In dem lezten Hefte des Ben-Ch. haben Sie Nagy-Källü ein Unrecht gethan. Auch dort ist über dem Grabe des verstorbenen Rabbiners ein Häuschen mit einem Behälter für am 7. Adar einzuwerfende Bittgesuche angebracht. Ignatz Steuer. KäpolttässAdyek (bei Stuhlweißenburg). Unsere aus 43 Familien bestehende Kultusgemeinde, unter der umsichtigen Leitung des wackern Kultus- Vorstandes Hrn. Leopold Weiner, hat erst Ln jüngster Zeit einen recht hübschen Tempel erbaut, der nichts zu wünschen übrig läßt, als daß seine Ausstattung nach Innen bald vollendet werde. Ferner hat sie eine wohlorganisirte, mit alten nöthigen Lehrmitteln versehene dreiklasflge Hauptschule, um deren Entstehung und Fortbestand sich auch Hr. Weiner, der zugleich weltl. Ortsschulaufseher ist, verdient gemacht hat. Die hohe k. k. Statthalterei-Abtheilung zu Ofen hat unterm 13. Februar v. I., Nro. 3697, dieser Anstalt das Oeffentlichkeitsrecht verliehen. S. Steppinger. . Njhely, Mai. Unser sel. Rabbiner Moses Teitelbaum, dem Sie in Ihrer Gesch. d. Chaff. in Ungarn ein bleibendes Denkmal gefegt haben, starb 16 כ״ה תמוז תר״א. Juli 1841. An diesem Tage pflegen 600 — 700 Pilger aus Ungarn, Galizien und Rußland hier versammelt zu sein, um am Grabe ihres verehrten Meisters ihre Gebete zu verrichten, und ihre Bitten und- Wünsche schriftlich zu unterbreiten. S. D. Gyoma, Mai. An Pilgern zu dem Wundermanne in Lißka fehlt es auch in unserer Gegend nicht. Bis zur Stunde haben sich jedoch dre Kuren, durchaus nicht bewährt; vielmehr sind die Lißkaer Verheißungen mehr denw einmal zu Schanden worden. 3. A. Pest, Mai. Ungarische Blätter rühmen die Munifizenz, mit welcher der jüdische Grundbesitzer Hr. Emanuel Weiß die durch eine Fenersbrunst verunglückten Einwohner seines Wohnortes Martonyos unterstüzt. Makö, Mai. Unser Rabbiner, Hr. Sal. Ullmann, ist in Folge eines h. Ministerial-Erlaffes zur Freude seiner Anhänger wieder in Amt und Würde eingesezt worden.