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Ben Chananja · 1859-01-01 · 3 (1859) · p. Seite 141

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
2 (1859)
Issue
3 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 141 (sequence 45)
Language
German
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— 141 Frankel, werden unsere Leser besonders interessiren: ״Mit Freuden spricht die Anstalt ihren Dank für manche ihr gewordene Beweise des Wohlwollens und der ehrenden Theilnahme ans. Dieser Dank sei gezollt den Herren Vertre- Lern der isr. Kultusgemeinde zn Wien, die in einem an den Unterzeichneten gerichteten aufmunternden Schreiben ein mehrjähriges Stipendium von je 100 Gulden für mittellose Seminaristen bestimmte. Das Seminar fühlt durch diese Anerkennung der israelitischen Glaubensgenossen der Residenz Oesterreichs sich um so mehr geehrt, als sie von einer der ersten dem preußischen Vaterlande nicht angehörenden Gemeinden durch ihre seingebildeten und intelligenten Vertreter ausgesprochen wird". ״Die israel. Gemeinde zu Prag hat ein jährliches Stipendium von 100 Gulden, das dieses Jahr um 50 Gulden vermehrt wurde, für einen am Seminar studirenden Prager bestimmt". ״Die israel. Gemeindezu Baja ertheilt durch mehrere Jahre ein Stipendium an einen aus ihrer Mitte am Seminar Studirenden. Demselben wurde in diesem Jahre von einem Vereine seiner Vaterstadt, an welchem sich besonders junge Männer lebhaft betheiligten, ein bedeutendes Stipendium für die ganze Dauer der Studienzeit zugesagt". ״Die Familie Samuel F. Goldb erg er und Söhne in Pest hat für einen am Seminar Studirenden aus Baja ein jährliches Stipendium von 280 Thlr. bestimmt". Die Abhandlung JoM's bespricht nach vorangeschickter Einleitung: 1. die Philosophie des Maimoni; 2. Maimoni's Ausgleichung der Philosophie mit der Bibel; 3. Maimoni's Auffassung der biblischen Gebote. Wir werden auf diese von Fleiß und Forschergeist zeugende Arbeit Ln der Fortsetzung unserer ״Grundlehren der Religion Jsrael's" *) zu wiederholten Malen zurückkommen. Wie empfehlen dieselben angelegentlichst Allen, die sich mit dem More Nebuchim ernstlich beschäftigen. Folgende Bemerkungen sotten und können dem Werthe der trefflichen Monografie nicht den geringsten Abbruch thun. S. 27. Anm. wird Maim.'s Einleitung zur Mi sch na fälschlich als Einleitung zu זרעים bezeichnet. S. 40 muß es statt 6״J3 Gebote" heißen: 613״ Gesetze", die bekanntlich in 248 Gebote מ' עשה und 360 Verbote לא תעשה 'fo zerfallen. Unrichtig ist auch folgende Angabe des Hrn. Verf.: ״In anderer Rücksicht hat M. über denselben Gegenstand das פר המצות□ geschrieben. Außerdem geht auch seiuem großen Werke ״Jad" ein geordnetes Verzeichniß der 613 Gebote voran". Maimonides selbst hat nämlich das המצות 'D als Einleitung in den Jad geschrieben, wie er in der Vorrede zu demselben ausdrücklich erklärt: 'ולכן ראיתי שאקדים לפני החבור שזכרתי כיאמר והוא הס הזה שאבאר בו ענין המצלת♦ Es war reine Willkür der Herausgeber, daß sie das Sef. ha-Mizwoth wegließen. Nicht befreunden können wir uns endlich mit der Behauptung des Versaffers, daß Maimoni als der erste genannt werden könne, ״der das wahre *) S. 1. Jahrg. S. 49 ff.

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