Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 3 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 118 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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— 118 Brüder mit sich genommen hatte, beeilte er sich, dem Könige mitzutheilen, daß der Bater sammt seiner Familie ankomme. ES war diesem sehr angenehm, dies zn erfahren. Er befahl Joses, ihm zu sagen, welcher Betriebszweig ihnen der liebste wäre, um ihnen ihre Lebensweise gestatten zu können. Er erwiederte: sie wären vorzügliche Schäfer und verstünden vortrefflich die Schafzucht. Dadurch verhinderte er ihre Zerstreuung nnd bezweckte, daß sie beisammen blieben. Auch wollte er sich den Egyptern gefällig zeigen, damit sie nicht zu gleicher Beschäftigung verlockt werden, denn es war ihnen verboten, mit Hirten zu verkehren 4). 6. Jakob verfügte sich zum Könige, ihn zu begrüßen und seinem Reiche alles Gute zu wünschen. Der König fragte ihn, wie alt er sei? 130 Jahre sagte Jakob. Als jener über das hohe Alter sich wunderte, entgegnete der Patriarch: ich habe noch nicht die Lebensdauer meiner Ahnen erreicht. Der König erlaubte ihm, sich mit seinen Kindern zn Heliopolis niederzulassen, wo auch die königlichen Hirten ihre Weideplätze hatten. 7. Die von Tag zu Tag steigende Hungersnoth wurde in Egypten immer lästiger; denn der Nil hatte das Land nicht überschwemmt, nnd der Himmel keinen Regen gegeben. Für solche Noth war das sorglose Volk nicht vorgesehen, und von Joses erhielt es nur gegen baare Bezahlung Getreide. Als auch das Geld zu mangeln begann, da gaben die Leute ihr Zugvieh und ihre Leibeigenen für die Kornfrucht hin. Endlich verpfändeten sie ihre Felder, um sich Lebensmitteln zu verschaffen. Als auf diese Weise alles Eigenthum in den Besitz des Königs kam, mußte der Eine da, der Andere dorthin wandern, damit dem Regenten nm so gewisser das Herrenrecht über Grund und Boden verbleibe. Nur die Priester allein behielten ihre Grundstücke. Endlich wurde die Noth so groß, daß die Egypter sogar als Sklaven sich dem Könige hingeben mußten, um entehrender Weise nur das Leben fristen zu können. Die Schafzucht war schon im höchsten Alterthume auch in der Famitte der Patriarchen ein sehr beliebter, reichen Gewinn abwerfender Erwerbszweig. למה נקרא שבוס עשתרות שמעשירות את בעליהן. חולין ס״ר "ב•