Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 2 (1859)
- Issue
- 1 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 46 (sequence 46)
- Language
- German
- Belongs to
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46 — Seite 275, ״Du hast ihn wenig unter die Engel verringert u. s. w." ist ans Hebr. 2, 7. statt aus Psalm 8, 6 zitirt. ״ .285 ״Ich bin schon oft in der Kirche gewesen u. s. w." ״ .287 ״Betleyem an die Geburt unseres Heilandes". ״ .292 ״Ein Kind Gottes zu werden, erneuert nach dem Ebenbilde u. s. w." Wir wollen hoffen, daß bei einer neuen Auflage dieses sehr brauchbaren Lesebuches derartige Stellen, die den Lehrer bei Erklärung der betreffenden Lesestücke, dem Schüler gegenüber, in eine schiefe Stellung bringen, ausbleiben werden. Vielleicht wäre es auch angezeigt, bei Jahreszahlen statt der Bezeichnung ״vor Christi" und ״nach Christi" "den Ausdruck ״d. gew. Zeitrechnung" zu gebrauchen. Zu bedauern ist, daß das Lesestück ״Palästina", welches in dem Manzer'schen Lesebuche für kath. Schulen 8ud Nro. 4 78 vorkommt, im vorliegenden Lesebuche keinen Eingang gefunden, was in paffender Umarbeitung ganz am Platze gewesen wäre. Auch hätte dem im kath. Lesebuche Vorkommenden Lesestücke 184 ״das kcnh. Kirchenjahr" ein anderes snb.stitu.irt werden können, welches die Liturgie enthielte: ״des Juden Katechismus ist sein Kalender". Neuester Leitfaden znr gründlichen Erlernung der hebr. Sprache und der heil. Urkunden mit vielen der heil. Schrift entnommenen, aus belehrenden und anziehenden Kernsprüchen bestehenden Uebungsaufgaben sammt den hierzu erforderlichen Vokabeln, zum Uebersetzen aus dem Hebräischen in's Deutsche und aus dem Deutschen in's Hebräische, zum Gebrauche für Schulen und zur Selbstbelehrung, von Heinrich Deutsch. Pest, Druck von PH. Wodianer. 1859. Erstes Heft. Der etwas zu lange Titel dieser neuen hebr. Grammatik, worunter sich gewöhnlich der armselige Inhalt der Bücher zu verstecken Psiegt, möge Lehrer und Schulfreunde nicht mißtrauisch machen, den innern Werth und die praktische Brauchbarkeit derselben einer genauen Prüfung und Würdigung zu unterziehen. Wir können im Gegentheil dieses erste Heft schon allseitiger Beachtung empfehlen. Die Klarheit und Faßlichkeit der Sprache, sowie die gründliche und methodische Bearbeitung des Lehrstoffes, die im ersten Hefte nicht zu verkennen sind, lassen in diesem Werke eine hebr. Grammatik erwarten, die einem lebhaft gefühlten Bedürfnisse der jüd. Schule abhelfen werde. Der Verf. hat sich Kühner's griechische Grammatik in der theoretischen und praktischen Behandlung der hebr. Sprache zum Muster genommen, und wir müssen gestehen, daß er in dem erschienenen Theile der Formenlehre seinem Vorbilde würdig nachstrebe. In der Lehre der Biegungsformeu des Substantivs, welche für den Anfänger mit so vielen Schwierigkeiten verbunden sind, ist der Verf. auch neu, indem er alte Flerionsformen auf nur sechs reduzirt, die bei sehr wenigen Ausnahmen alle Substantivs umfassen und unter Regel bringen. Eine in's Detail eingehende Besprechung dieser neuen Grammatik behalten wir uns für die Zeit bevor, wo sie vollständig erschienen sein wird. Abr. Hochmut!). Neuestes aus Synagoge, Schule und Literatur. 6. Die prachtvolle Synagoge in Pesth schreitet rasch ihrer Vollendung entgegen. Von den für die Verherrlichung des Gottesdienstes gewidmeten Spen-