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Ben Chananja · 1858-01-01 · 12 (1858) · p. Seite 534

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
12 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 534 (sequence 2)
Language
German
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— 534 — statte Ben-Chananja's einzufinden. Der Edle sinnt auf Edles, und er will auf Edlem auch bestehen (Jesaj. 32, 8). Die Monatschrist wird auch im nächsten Jahre ihrem Programme und ihrer Tendenz treu bleiben. In ansprechender Form und lichtvoller Darstellung wird sie bringen: 1. Abhandlungen jüdisch-theologischen Inhalts; 2. Schilderungen interessanter Momente aus der jüdischen Geschichte und wichtige, die jüd. Geschichte betreffende Urkunden; 3. Lebensbeschreibungen hervorragender verstorbener Jsraeilten; 4. authentische Berichte über Gemeindezustände, mit besonderer Rücksicht auf Schule und Jugendunterricht; 5. alle Regierungsverordnungen, welche jüdische Kultus- und Schulangelegenheiten zum Gegenstände haben. Predigten und erbauliche Betrachtungen bleiben ausgeschlossen. Nur kurze und gelungene Kasualreden finden Aufnahme, voransgesezt, daß ihre Veranlassung allgemeines Interesse hat. Die Monatschrift wird ihrer eigentlichen Aufgabe, die wissenschaftlich-theologische Erkenntniß des Judenthums zu fördern, stets eingedenk bleiben, ohne jedoch die Rücksicht auf diejenigen Leser, welche nicht Theologen von Fach sind, aus den Augen zu verlieren. Wir scheuen keine Anstrengung, um Ben-Chananja als einen würdigen Dolmetscher der jüdischen Theologie und des Judenthumö austreten zu lassen. Wir rechnen dabei auf den gesunden, ernsten und religiösen Sinn unserer Glaubensbrüder in allen Gegenden des Vaterlandes. Wir halten sie hoch in Ehren die Verdienste der wackern Nachfolger Nehemia's, welche die heiligen Mauern Jerusalem's — Synagogen und Schulhäuser — bauen. Wir hegen aber die zuversichtliche Hoffnung, daß auch sie die Nachfolger Esra's nicht geringschätzen werden, die der Befestigung des uralten, ehrwürdigen Heiligthumes — der Kräftigung jüdisch-religiöser Erkenntniß und Gesinnung — ihre Zeit widmen und ihre Kraft. Wer sich beklagt, sein Wollen und Schaffen finde keinen Anklang bei dem jetzigen Geschlechte, mag Recht haben: er verbaut sich selbst durch seinen Unglauben den Weg, und macht sich schlaff und lau durch

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