Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 11 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 527 (sequence 47)
- Language
- German
- Belongs to
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527 דיני חלה I.Abschn. ß. 28. Kann in dieser allgem. Fassung zu einem מכשיל führen. S. I. D. 322, 6. Die Vorschrist des R. Mos. Ifferl's. 16 ״ ״ .1 דיני הדלקה. Die wesentliche Bestimmung:1^ח״כ מסל^י׳ היד hätte hier nicht fehlen sollen. Zugabe der Redaktion. Bedenklicher als die von unserm wackern Mitarbeiter gerügten Stellen scheint uns von theoretischem Standpunkte die Behauptung des Hrn. Dr. H״ daß die Spezialitäten der הלכה מליחה zu den הל למשה מסיני gehören (S. א)! Wie kann ein בעל הוראה so etwas behaupten? Unter den spezisischen מליחה-Satzungen ist nicht eine einzige יהל״מ Noch bedenklicher ist die Uebersetzung des Schristverses 5. B. M. 12, 23. (Das. b). הזק heißt nicht sorgfältig und נפש heißt nicht Lebensgeist, Auch steht die Uebersetzung mit dem Thalmud Chulin 102, b. in direktem Widerspruche! Nicht minder bedenklich ist das Spiel, welches Hr. H. mit dem Jdealismus treibt. Für ״Idealismus" hat weder die Sprache der Bibel, noch die des Thalmuds, noch die der späteren Rabbinen einen adäquaten Ausdruck. Wie kann also die Aufgabe des jüdisch-religiösen Lebens durch ein Wort bezeichnet werden, welches den Quellen der religiösen Erkenntniß gänzlich fremd ist? Mehr als an Bibel und Thälmud wird man durch den Vorredner an Schiller erinnert: Wollt ihr hoch auf ihren Flügeln schweben, Werst die Angst des Irdischen von euch! Fliehet aus dem engen, dumpfen Leben In des Ideales Reich! Das religiös-ethische Prinzip, welches dem Hrn. H. vorschwebte, ist 3. B. M. 19,2. klar genug ausgesprochen; hier ist aber auch der Grund und zwar der einzige Grund aller religiösen Tugendübung angegeben: ״denn heilig bin ich der Ewige, euer Gott". Diese gesunde biblische Moral verschmäht Hr. H. Für den Namen Gottes fand er in seiner theologisch-moralischen Abhandlung gar keinen Raum; höchstens erinnert er sich an die ״göttliche Idee", von welcher ״unser ideales Leben" getragen wird! — Der ״Idealismus^ gehört der philosophischen Schulsprache an. In dem populären Religionsunterrichte ist von demselben nur Verwirrung zu erwarten, wie es denn auch arglose Gemüther nur verwirren kann, wenn vr. H. alte fromme Gewohnheiten zum Gegenstände philosophisch sein sollender Reflexion macht, um dieselben aus ganz willkürliche physiologische Hypothesen zurückzusühren. Wäre die Romantik nicht von falschew Pathos verblendet, so würde sie einsehen, daß den in dem vorliegenden Büchlein behandelten Materien durch künstliche Begründung, die überdies durch tfÜÜta