Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 11 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 508 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2542917-2543107-2543119--0525-2544216- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 508 — 131, b. 137, b. 140, b. und andere; ja wenn wir das schwierige 128 ,בקע לגלגלת, b. und 135, b., auf die Fissuren der Schädelknochen sich beziehen lassen, hätten wir sogar ein Stück Phrenologie. Dergleichen mag aber Alles von späterer Hand sein, so wie es die — zumeist in den dialogisch vorgetragenen Bartformen zahlreich vorkommenden — thalmUdischen Neminiscenzen sind. Jene Dialoge Harmoniren, wie schon oben angedeutet wurde, mehr mit dem jünger« Theile als mit dem Hauptwerke der Jdra. Der geehrte Leser bemerke 132 מהרין דבור לאמירת, b., die Spielerei mit פשע und שפע angeblich in Sifr. dzn., wo sie gar nicht vorkömmt, die Parallele אשרי תעב! שבפת und וחמת המלך שבבת 133, a., die Erklärung des 134 תבל תלוי במול, a., das וחסד דקשוט לאו בתיו דגופא auf der vorhergehenden Seite ist wol eine witzige Anspielung ans das haggadische;חסר של אמת חסר שעושי עם תטתים. Die Erklärung des mystischen מוריד שתי דמעות לית הגדיל aus Berach. ist mit II. 19, b., die Beziehungen der vier Parschiot der Tfillin 140, a. mit III. 261, b. zu vergleichen. Uebrigens treffen wir, wo im Vorbeigehen eine Schriftstelle erklärt wird, die tiefer als der gewöhnliche Midrasch eingehende Erklärungsweise, die der kabbalistischen Schule eigen ist, so z. B. 130, b. der Vers (aus Jes. 41): אני ״ד ראשון ואת אהרוגיים אני הוא, wo die seltsam klingende Zusammenstellung der beiden Personwörter zu der Bemerkung führt: תוא Jenes Unbekannte, die für uns unersaßliche Wesenheit Gottes, welche der Uranfang אני "ד ראשון, ist auf eine unersorschliche Art mit der ganzen Schöpfung vereinigt ואת אחרונים אני תוא• Nur ist das בהאי חוטמא eine gewaltsame Verbindung, um aus die Nase zu sprechen zu kommen. §. 31. Das Haupthaar, welches als Symbol der Lichtstrahlen ein beliebtes Bild bei den Mythografen ist, hat in der Jdra noch die Nebenbedeutung von leitenden Kanälen, daher die Wichtigkeit, die demselben bei der Ausführung des Bildes beigelegt wird. Da nun aber der Bart, weil die ganze männliche Lebensfülle in demselben sich kund giebt, dem Oriente heilig, im Schwure sogar mit Leben