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Ben Chananja · 1858-01-01 · 6 (1858) · p. Seite 276

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 276 (sequence 36)
Language
German
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— 276 — von den fähigem Lehrern in den Prüfungssälen religiöse Vorträge gehalten werden, die nicht nur von den Kindern, sondern anch von deren Eltern fleißig besucht werden. Ein solches Mitwirken von Seite der Eltern verdient wahrlich Anerkennung. Die h. Statthalterei hat das Wirken eines der strebsamsten Mitglieder der K.-DMer Gemeinde durch folgendes Belobungsdekret zu würdigen geruhet. Zahl 7144. An die Direkzion der isr. Schule v. Käp.-Nyvk zu Stnhlweißenburg. Indem man den Bericht vom 8. März l. I., Z. 18, über die Schulseierlichkeit zu Käp.-Ryäk zur wohlgefälligen Kenntniß nimmt, erhält die Direkzion den Auftrag, dem Schulfreunde Abraham Frankl die h. o. Anerkennung für seine dem Nnterrichtswesen zugewendete lobenswürdige Fürsorge bekannt zu geben. Ofen, am 13. März 1858. Anguß m. p. Beispiele einer solchen „lobenswürdigen Fürsorge" sind durchaus nicht selten. Die Zahl der Schulfreunde nimmt von Tag zu Tag zu. Wie könnte es anch anders sein? Unser erhabener Monarch hat durch Seine Regierungsorgane dem Volksschulwesen zugerufen: Vp (es werde Licht!); daher der allgemeine Wetteifer, Schule und Unterricht, Bildung und Erziehung auf eine immer höhere Stuft der Vollendung zu bringen. Von der hiesigen Hauptschule werde ich nächstens berichten. L. Seligmann, Schuldirektor. Temesvav, im Mai. Jndenl ich mir Vorbehalte, in eiuem nächsten Hefte dieser geschäzten Monatsschrift das Verhältniß der. Mitglieder des sefardischen und deutschen Ritus im Schoße der hiesigen Israel. Kultusgemeinde zu einander zu besprechen '), beehre ich mich Ihnen, den nachfolgenden Erlaß der hiesigen hochlöbl. k. k. Statthalterei mitzutheilen, iu der Hoffnung, daß sich über den fraglichen Gegenstand die Stimmen mehrcr jüd. Schulmänner werden vernehmen lassen, und daß vor Altem Sie, hochw. Herr Redakteur, uns Ihre Ansicht hierüber nicht werden vorenthalteu. Von der k. k. serb.-banaler Statthalterei. Da die sogenännteu spanischen Juden das Hebräische richtiger aussprechen, als die deutschen Juden, und mehrere Gebete der erster» sich durch Reinheit der Sprache und durch Gediegenheit des Inhalts auszeichnen, so findet man den Lehrkörper mit Genehmigung des hohen Unterrichtsministeriums anzuweisen, bei dem hebräischen Sprachunterrichte die richtigere Aussprache, wie selbe an allen Hochschulen angenommen ist, einzuführen, und den Gebeten der ') Wollten Sie nicht die Güte haben, Ihren Bericht, um welchen wir recht sehr bitten, mit einem historischen Rückblicke ans die dortige Gemeinde einzuleiten? Ucd.

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