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Ben Chananja · 1858-01-01 · 6 (1858) · p. Seite 267

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 267 (sequence 27)
Language
German
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sten Namen zitirt. Jsak von Acco, Verfasser deS Meirath Enajim, soll der Erste gewesen sein, der, an der Aechtheit desselben zweifelnd, Untersuchungen anstellte, welche jenem Berichte nach sehr ungünstig ausgefallen sein sollen. Der rechte Sturm aber brach erst los, als Jsak de Laltes gerade vor 300 Jahren das Werk durch den Druck veröffentlichte, und einerseits schon bedenkliche Richtungen der kabbalistischen Schule im Judenthume sich bemerkbar machten, andererseits aber nach dem Vorgänge Pi ko'S und Anderer christlichen Gelehrten sich desselben bemächtigten, um es auszubeuten. Da trat Leo di Modera mit seinem Ari Rohem der Kabbala im Allgemeinen, wie dem Sohar insbesondere entgegen, obwol er lezterem seine Achtung nicht entzog (vergl. d. Ende des 22. C.). Je mehr nun die schädlichen Wirkungen dieser Schute auf das jüdische Religionsleben in folgender Zeit Zunahmen, desto unversöhnlicher ward die Stimmung gegen den Sohar, so daß man in neuerer Zeit die Pseudografie desselben so evident erwiesen glaubte, daß ein neuer Schriftsteller (Dr. Grätz) es Frank als Verbrechen gegen deutsche Kritik anrechnet, daß dieser sich unterfängt, dem Sohar ein höheres Alter als die Zeit Moses de Leons vindiziren zu wollen. 8- 3. So bleibt dem Sohar Nichts übrig, als zur höhern Kritik seine Zuflucht zu nehmen, welche von keinem Vorurtheile, von keiner vorgefaßten Meinung, von keiner Autorität beirrt, nie vom objektiven Standpunkte sich entfernt. Wie sehr die höhere Kritik in Beurtheilung des Sohar im Rückstände ist, weiß jeder, der mit diesem Theil der jüdischen Literatur sich befaßt. Denn wie dessen Anhänger jedes seiner Worte als Quintessenz' deö höhern Wissens erhoben haben, so hat die neuere Schule, um dieser gefährliche» Richtung entgegenzutreten, des Guten vielleicht zu viel gethan, und einen Achtung gebietenden Theil des jüdischen Geisteslebens zn sehr herabgewürdigt. 8. 4. Wird nun auch Niemand so eitel fein, sich als bevollmächtigten Wortflihrer jener höhern Kritik ansehen zu wollen, und die

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