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Ben Chananja · 1858-01-01 · 6 (1858) · p. Seite 261

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ben Chananja
Volume
1 (1858)
Issue
6 (1858)
Date
1858-01-01
Page
Seite 261 (sequence 21)
Language
German
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261 — I Der Name Indien erscheint zuerst bei Herodot und Heka-- taios *y, welche ihre Nachrichten von den Persern schöpften. Bei diesen finden wir den Namen Hidhn, welchem das indische Sindhu entspricht. Sindhu ist'der Grenzfluß nach Westen und bedeutet See; die Feuchtigkeit, welche aus den Schläfen der Elefanten zur Brunstzeit fließt; Fluß im Allgemeinen. In hebräischen Quellen finden wir den Namen INN * 2), welches wahrscheinlich als Flußname nach derselben Analogie ganz Indien bezeichnet, wie daö homerische Jipnro? den Nilfluß und ganz Aegypten bezeichnet. Darin kommen alle Bibelerklärer überein, daß הדו Indien sei. Nicht also ist es mit dem diesem zunächst stehenden כוש. In der Erklärung und Deutung dieses Nomen propr. divergiren die bedeutendsten Gelehrten auf das Entschiedenste. Die Einen 3 4 5 *) übersetzen מהדו ״ ועד כושvon Indien bis nach Aethiopien" und stimmen darin mit der LXX überein, welche ebenfalls Ai&iont«, übersetzt; die Anderen *) '״von Indien bis nach Arabien". Es liegt nicht an uns, die Gründe pro und oontrn aufzusuchen; wir machen nur auf eine ähnliche Kontroverse im Thalmüd °) aufmerksam. Die Benennung Indien - ist jedoch nur in den fremdländtschen Schriften; bei den einheimischen Schriftstellern ist außer Gambndvipa "), Bharata-kanda 7) und Bharata-varshas 8) im Epos Maha-Bharata die bedeutsamste Benennung Arja-varta 2)-Bezirk der Verehrungswürdigen, wie A. W. v. Schlegel interpretirt. Das ') Hecat. Fragm- ף Esth. 1, 1. 8, 9. ף Schultheß S. 10. Gesenius 71, 20. 4) Bochart Phaleg. IV, 2. Michaelis Spicileg. I, 143. 5) Megillah 11. a. Oder Jambudvipa, von Dvipa die Halbinsel und Zambn die Frucht der Eugenia jambu, die Halbinsel, auf der dieses indische Gewächs verbreitet ist. Ke). ך Theil Bharata's. Dieser ist der Stammvater der Kurus und Pandur. Ke). Erdstrich Bharata's. Ke). ^1 Ramag. ll. 3, 23.

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