Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 5 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 195 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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— 195 — sammlung" gehört haben. Haben wir Kunde von einer zu jener Zeit abgehaltenen großen Versammlung? — Allerdings! Das erste Makkabäerbuch berichtet wie folgt: ״Als aber das Volk diese Dinge (die Thaten Simon's) hörte, sprachen sie: Welchen Dank sollen wir Simon und seinen Söhnen erweisen? Denn er und seine Brüder und das Haus seines Vaters haben sich tapfer gezeigt, die Feinde Israels bekämpft und von ihm abgewehret, und ihm die Freiheit begründet. Und sie schrieben ans eherne Tafeln, welche sie an Säulen befestigten auf dem Berge Zion. Und dieses ist die Abschrift der Schrift: Am achtzehnten Elnl des hundert zwei und siebzigsten Jahres; dieses ist das dritte Jahr des Hohenpriesterthums Simons in Israel, in einer großen Versammlung der Priester und des Volkes, und der Häupter des Volkes und der Aeltesten des Landes, ward uns kund gethan. Sintemal häufige Kriege inr Lande ansgebrochen sind, haben sich Simon, Sohn des Mattathias von den Söhnen Jaribs, und seine Brüder der Gefahr hingegeben, und den Feinden unsres Volkes Widerstand geleistet, um ihr Heiligthum und Gesetz zu erhalten, und mit großem Ruhm ihr Volk verherrlicht. Und Jonathan versammelte sein Volk, und ward ihr Hoherpriester, und wurde zu seinem Volke versammelt. Und ihre Feinde beschlossen, in ihr Land einzufallen, um dasselbe aufzureibeu, und die Hand nach ihrem Heiligthum auszustrecken. Da stand Simon auf, und kämpfte für sein Volk, und wendete einen großen Theil seines Ver- ,nögens auf, um die Kriegsleute seines Volkes zu bewaffnen, und ihnen Sold zu geben. Und er befestigte die Städte Judäa's und Bethzur an den Grenzen Judäa's, wo vordem die Waffen der Feinde gelegen waren, und er legte eine Besatzung von jüdischen Männern hinein. Und er befestigte Joppe am Meere, und Gasara an den Grenzen Asdods, wo die Feinde zuvor wohneten, und er setzte Juden dahin, und versah sie mit Allem, was zu ihrem Wohlbefinden nöthig war. Da nun das Volk die Thaten Simons gesehen, und den Rnhm, welchen er seinem Volke zu schaffen bedacht gewesen, so haben sie ihn zu ihrem Anführer und Hohenpriester gewählt, weil er dieses Alles gethan, und um der Gerechtigkeit und Treue willen, die er seinem Volke bewahrt, und weil er sich 13*