Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 1 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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— 33 — im Thalmudischen, sich verbergen, verhüllen, das arab. sulaolipka bedeutet in seiner Zusammensetzung die unter einer Decke sich heimlich Verbergende, i. e. die Schildkröte. Ebenso ist das hebe. ^22eine Zusammensetzung von ^2 22", d. h. die im Gehäuse verborgen Wohnende *). Wir sehen also, wie richtig unsere alten Lehrer das Wort ^22? mit den Benennungen der drei gelehrtesten Sprachen zu geben verstanden und daß man von ihnen keineswegs sagen kann, daß sie sich in keinem einzigen Idiom auszudrücken gewußt. Eine dritte Benennung ist das Wort 28 (III. U. 11, 29.), welches Luxt. mit testuäo, Schildkröte, und ebenso LI. mit „Schildsrut" giebt, wozu als Analogie der für gedeckte Wagen gebrauchte Ausdruck 28 (HI. N. 7, 3.) dient. Im Thälmud jedoch (8ubb. 107; 6I10I. 22.) finden sich verschiedene Meinungen über die unter 28 verstandene Thiergattung, ob diese nämlich zu den Mollusken zu rechnen sei. Wenn wir nach der bekannten Buchsta- ') Es müßte aber erst nachgewiesen werden, daß im bibl. Hebraismus „Gehäuse" bedeute. Meier (Wurzelwrtrb. S. 195.) spricht sich über das fragliche Wort folgender Maßen ans : „Weder die Bdtg. Schnecke mit den Rabb. noch die des Wachses nach den I-XX und geben einen paffenden Sinn. Die Schnecke ist wohl schleimig und klebrig (vgl. verw. mit Leim, Lehm n. s. w.) zerfließt aber doch ebenso wenig als das Wachs von selbst und so augenscheinlich. Außerdem verlangt der leidenschaftliche Ausdruck der ganzen Stelle ein stärkeres und entsprechenderes Bild. Die Steigerungsform ^^22? bed. offenbar etwas stark stressendes ----- eiterndes, daher ein entzündliches, aus eiternd es Geschwür. (Vgl. ^2Vfliessend, eiternd: von einem Geschwüre). Hiezu paßt auch sehr gut der parallel vorhergehende Vers: 8. Zerflieffen sie wie Wasser sich verlaufend, Wie Pfeile, die geworfen, seitwärts gehn; 9. Wie ein Geschwür, das geht siH aufzulösen. Wie eine Fehlgeburt, die me die Sonne schaut! Es entsprechen sich die Glieder 1 und 3, 2 und 4. Der Fehlgeburt des Weibes, entsprechen die Pfeile, die abgeschoffen (gespannt, eig. vom Bogen) ihr Ziel verfehlen und sichabbeugen, zur Seite gehn, Hitp. von d. i. sich neL - gen, biegen, abbiegen, auf die Seite neigen. Die angenommene Bdtg. von >^22t bestätigt auch das offenbar das verw. ^2N Lev. 21, 20. Es bed. wahrscheinlich fliessend, eiternd, wie es bestimmt wird, am Auge womit näher eine Art Triefäugigkeit oder Augenentzündnng gemeint sein muß". Leztere Erklärung findet sich merkwürdiger Weise nach Raschi schon in der Mischna Bech. 38, a. Die Mischna erklärt nämlich ^1^2N mit und Lezteres hält Raschi für -.^01, ---lema, eiternde Augen. Ob „triefen" bedeute, — (d. St. bei Luxt. 8. v. — so daß sich auch der Name des SchalthiereS, s. weiter unten, — daraus erklären ließe, bedarf noch der Untersuchung. rred. 3