Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 79 (1938)
- Issue
- Heft 38 (22.9.1938)
- Date
- 1938-09-22
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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22. September 1938 Der Israelit Nr. 38 Seite 13 Gebetzeiten. . Ö'äSJ T)2W Freitag' abend 5,50 Samstag "»3fn 6.50 Samstag schacharis 8.00 Samstag minchah 1.00 und 5.00 Samstag Abend 7.05 Wocheng'ttesdienst: Sonntag Morgen 4.45 iW?J «Wl Sonntag abend 6.00 Montag u. Dienstag morg. 5.55 „ „ ,, nachm. 4.30 „ „ „ abend 7.00 '^bli •ais Mittwoch, morg. Fastenbeglnn. 4.31 *„ ,, Frühg'ttesdienst 5.15 „ nachm. 5.35 ,, abend Fastenende 6.50 Wocheng'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 5.30 An G'ttesdienst anschließend: Lernen des cti -od-Vereins im Hörsaal Nachmittags 5.30 Tefillinlegen am Morgen 5.30 Familien-Nachrichten, Barmizwoth: Menachem Jehoschua, Sohn des Herrn Mordechai Gelernter und Frau, Haifa, Rechow Sirkin 38. O'axa rasp» — Joseph, Sohn des Herrn Ludwig Knoller und Frau Eva geb. Bodenheimer, Berlin NW 87, Levetzowstr, 12 rna»- — Kurt, Sohn des Herrn Siegfr. Landsberg und Frau Recha geb. Dreyfuß, Leer (Ostfr.. n»a3tl ria»- Verlobte: Erich Jacobs, Moringen/Kfar Haroe mit Ruth Gerst, Kitzingen/Haifa, Nordau 30, 2. — Selma Schild, Würzburg-Scheveningen, Alkmaarschestraße 23 mit Isidoor Wallega. Leenwarden. Letzte Nachrichten. Jüdische Sozialarbeiter-Tagung B erlin, 21. Sept. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland hat am 9. und 10. September in den Räumen der Leßler-Schule in Berlin-Grunewald unter Leitung von Dr. Paul Eppstein und Dr. Georg Lubinski eine Sozialarbeiter-Tagung veranstaltet, an der mehr als 100 Mitarbeiter der jüdischen Körperschaften und Organisationen teilnahmen. Die Tagung galt dem Versuch, Richtlinien für die jüdische Sozialarbeit der nächsten Zukunft zu gewinnen. Den Rahmen dafür zeichnete Dr, Otto Hirsch in einem Vortrag über den Einsatz der organisatorischen und finanziellst! Kräfte. Er wies nach, daß nur mit stärkster Konzentration der Kräfte eine ständig wachsende Aufgabe von einer dauernd sich vermindernden und an Leistungsfähigkeit verlierenden Gemeinschaft geleistet werden könne. Um die erforderliche Leistungssteigerurig zu ermöglichen, wird daher zu einem Notopfer aufgerufen werden müssen. Das zweite Verharidlungsthema galt der Auswanderung in der Planung der jüdischen Sozialarbeit. Dr. Paul Eppstein berichtete über die trotz aller Schwierigkeiten noch erzielte Steigerung der Auswanderung in diesem Jahre, die hauptsächlich auf den Altreu-Transfer und die durch den Altreufonds bewilligten Darlehen an Minderbemittelte zurückzuführen ist. Die Konferenz von Evian scheine sich als eine Zäsur zwischen zwei Auswanderungsphasen darzustellen, deren Zweite auf noch stärkerer Lenkung der Auswanderung beruhen dürfte. Es wurden dann die Voraussetzungen gekennzeichnet, unter denen durch eine Einwirkung auf die Einwanderungsländer die Auswanderung der Juden aus Deutschland im nächsten Jahre noch weiter gesteigert werden könne. Dann behandelte Dr; Georg Lubinski die Einbeziehung der berufslos werdenden Personengruppen in die jüdische Sozialarbeit. Er gab einen Ueberblick über die zum 1. Oktober zu erwartenden Auswirkungen des Gewerbeverbots und des Berufsverbots für die Aerzte und erläuterte die Möglichkeiten einer Berufsumschichtung in kurzfristig erlernbare Berufe, um auch die Aelteren auswanderungsfähig zu machen, legte aber dar, daß für eine erhebliche Anzahl der berufslos wperdenden" Personen und ihre Familien die soziale Fürsorge werde eintreten müssen. An die Sozialarbieter-Tagung schloß sich am 12. September eine Besprechung von Sonderfragen der Jüdischen Kredithilfe, an der unter Leitung von Dr. Paul Eppstein Sozialarbeiter und Leiter jüdischer Darlehenskassen teilnahmen. Auf Grund eines einleitenden Referates von Dr. Bruno Mendelsohn, Berlin, wurde insbesondere über die Aufgaben gesprochen, die sich auf dem Gebiete der Liquidationskredithilfe, der Wirtschaftshilfe und -fürsorge ergeben. Wochenkalender. Vom 24. Sept. — 1. Okt. 1938 /Vom 28. EIul — 6. Tischri 5699 ■'BT tjf D3P Samstag 24 28 na a'asj ju» Sonntag 25 29 Da nivn vtti aty Montag Sept 26 1 b nawn wtm '« Dienstag 27 *n»n 2 «V narn B7K-n '3 Mittwoch 28 3 & 'ibu D1X Donnerstag 29 4 Freitag 30 5 ■ri» Samstag 1 6 Tb nniw 'v i^i naw ************************^♦»«»»»« .»«»».'. - - t Allen Verwandten, Freunden und Be- ♦ 1 kannten wünschen nur auf diesemWege t l herz). ' ] : ü'"> nnaizn nmu rwnm na*na; } Lep Kruskal und Frau I ♦ Frankfurt a. M.. Reuteiweg 82 X ******.***************** ****************** ******** ******** * ♦......i ******** j Allen Verwandten, Freunden und Be-1 ♦ kannten wünschen nur auf diesemWege J X herzl. i : ü"1» nnatzn naiö na'fim nnvia |; Herbert Kruäkal und Frau 1 X Frankfurt a. M., Reuterweg 82 j X**************************************** ***************************************** X Nur auf diesemWege allen Venvandien j X und Freunden die herzlichsten ♦ ♦ O-rns-Wünsche? I Jacob Rosenheim und Frau l X London ♦ X***************** « * « * *********** ******** ♦ Allon Verwandten, Freunden und i | Bekannten •wünscht BTHD X ♦ Familie S. Schachnowitz ♦ X Frankfurt a. M. ♦ ♦♦<♦«♦«♦ ******************** ************* i»>.♦«»«»»»»♦♦»♦♦♦♦♦»»♦♦«»♦♦», I Allen Verwandten, Freunden und 1 I Bekannten wünscht herzlichst t tü'"> n'nawi nnwna'nm na'Jiaj | Familie Heinrich. Eisemann | X London t ****** **** *************.......*********** ***************************************** ♦ Allen Verwandten u. lieben Freunden? X herzlich ♦ ♦ MID.nöVim na'na | I Meier ScbeDkolewski, Kew-Yoft | ***************************************** **......♦.....«♦»«♦+♦»»«.»»1« > ************ J All. Verwandten.Freunden u. Bekannten 1 X wünschen herzl. tj«"» pn»5?1 B"m3 t t Mas Löwenlhal u. Frau Ida geb. Heine-1 $ mann, Frankfurt a. M., Rödtrbergwegö $ ************************************..... «»»>»♦<»«4 ****** ****** ******************* | Meinen Freunden und Kunden ein herz). J | Mlö rtjavwri MW Jacob Kallmann 2 | Kammerjäger, Ffm., Musikantenweg 8 | *********** ****************************** ***************************************** * Seinen wt. Kunden, Verwandten u. Be- I kannten %vünscht heVzl. OTIIS MaxKorn? Schuhmacherei, Rechneigrabenstr. 17 j l naiü flZJ'lim WAS wünschen allen < {* Freunden, Verwandten und Bekannten 5 Zahnarzt Dr.H.Hirlchu.Frau Grünef tr.30J ***************************************** J Verwandten, Freunden, wert. Kunden ♦ |und fansip herzl. nmt5 navmi na'nD.? * B. RACHELSOHN und FRAU, Ffm. Z *• f ff**,,* *i*n,tut utt ************** ^,,t*tit*m************* **************** * Seinen verehrten Kunden, Bekannten X j u. 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M. — Rabbiner Dr. Neuwirth und Familie, Berlin — Israel und Adelaide Jutkowski, Pardes Chana. — Dr. Arnold Merzbach und Frau, Frankfurt a. M.