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Der Israelit · 1938-08-11 · Heft 32 (11.8.1938) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
79 (1938)
Issue
Heft 32 (11.8.1938)
Date
1938-08-11
Page
– (sequence 11)
Language
German
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11.. August 1938 Der Israelit Nr. 32 Seite 11 Letzte Nachrichten« Demission, eines judischen Bürgermeisters. Tri^eipt, 10. August. Der Bürgerineister von Triest,/Sjalem Paolo Enrico, der Jude ist, ist um die E 1 a s s tt n * von seinem Amt eingekommen. Die jteitung der Gemeindeverwaltung wurde dem gegenwärtigen stellvertretenden Bürgermeister Francesco Marcucci übertragen. Neue Einwanderungsbestimmungen in Argentinien. Berlin, 10. August, Der Hilfsverein teilt folgendes mit: Vor kurzem hat die argentinische Regierung ein Dekret erlassen, das am 1. Oktober 1938 in Kraft tritt und die bisher geltenden Einwanderungsbestimmungen teilweise ändert.. Insbesondere können nach den neuen Vorschriften Geschwister, Schwäger, Neffen und Nichten nicht mehr Angefordert werden. Vielmehr ist die Ausstellung;von xlamaden nur noch für Eltern, Kijuder und Enkelkinder zulässig. Auch Spezialarbeitej-vLlamaden, die praktisch nur eine geringe Rolle spielten, werden abgeschafft. , r Die neuen ^Bestimmungen bedeuten für , die' jüdische 'Argentinienwanderung eine/ gewisse; ]E r - Schwerung. Ueber die Auswirkung der ^Neuregelung läßt sich erst Genaueres ,sagen, sobald die neuen Vorschriften im Wortlaut vorliegen. i Vermischtes. Von der Jawne. Köln, 2. August. Man schreibt uns: Die anerkannte Jüdische: Oberschule Jawne in Köln- (Reformrealgymnasium und Lyzeum) wird mit Ende des laufenden Schuljahres, auf ein 20jähriges Bestehen zurückblicken können. Aus diesem Grunde bittet die Schulleitung alle ehemaligen Schüler und Schülerinnen der Jawne im In-: und Ausland um Angabe ihrer jetzigen Anschrift. Die jüdischen Zeitungen d«is Auslandes werden um Abdruck dieser N.-)tiz gebeten. Aus der Agudas Jisroel - Bewegung. Von^'der agudistischen - Jugendarbeit in Belgien« ■ r q t Antwerpen, 8. August. Ein jSückbliclc auf die..Agudo-Arbeit der letzten Jahre lädt zu einer überraschenden und erfreulichen Feststellung: Es zeigt sich, daß aus einem kleinen Kreis allmählich eine Jugendorganisation erwachsen ist, die derzeit mit den Jüngerengruppen bereits 350 Chawerim /umfaßt., Für., belgische Verhältnisse, wo die Agudas. Jisroel nicht nur auf Gegnerschaft der assimilatorischen Gruppen (inkl. Zionismus) sondern auch mit Ablehnung durch die chassidischen Kreise rechnen muß, bedeutet dies und die Tatsache, daß sie an Boden gewinnt, 'sehr . viel. Das . alte L,okal itj der iVan Spang ensiraat ist;zji; je-ngj, geworden, und die! Jugend wirdt,in einigen Wochen.neuergVößereTR$iune| in einem eigenen' „Bejs Ägtiaas1 jisroel" ° beziehen; (Oost.en Str.' 42), Efn 'anderes äußerliches Zeicherj für -die zuriehmehde Aktivität drückt sich;|inj;;ider diesjährigen ■ .Bilanz de^.,;Antwerpe,n,er .Keren Hajij schuw, aus.,,; _ ,( . :j . .(. t\j. // ' (.(. j In der ^pit vom 8. bis 15., August findet' in Sarj Bernard (bei Namür) 'das alljährliche' Ferienlager der Pirche Agudas Jisroel statt. In diesem Jahre werden über 100 Chawerim zur Teilnahme. .erwartet.. Das Lager wird mehr als ein-bloßes. Ferienlager bedeuten, in dessen Verlauf nur ein bestimmtes geistij ges Programm abgewickelt werden soll; dort werden junge Agüdisten Versuchen, fern von 'der Stadt,' selbst Gemeinschaft zu gestalten, und aus 'diesem Erlebnis ihr ,Wollen und Denken, für Jüdischkeit zu . starkem Anders wie, die sogenannte „prthodöie JügendbeweJ . gung" ist man sich des G'e £ 'e n s ät z e s b'e-Wußt, in ' dem sich das Wesen der Jugendbewegung zurl .Le-r bensanschauung des., JiiidentumjS- (befindet.;Das Pro^ gramm sind; die > „aljen: Ziele" -der T39 'VpM „Die Deine Richtung wollen, Jaakauw"'. Bei all ihrer Unerfahrenheit und Isoliertheit ist die belgische A. J.-Jugendorganisation dadurch vor vielen Fehlern geschützt. Eine baldige Verwirklichung der durch die Jugendvertreter in Marienbad im vorigen Sommer gefaßten Beschlüsse könnte sie sehr viel weiterbringen. Besonders ein engeres Zusammengehen der fünf westeuropäischen Jugendorganisationen wäre, innig zu wünschen. —ner. Die Frankfurter Woche. Siegfried Halberstadt y^. Einer von den Baalebattim ist von uns gegangen, die einer Kehilla den beseligenden Hauch einer nemp rfrnp verleihen. Nicht auf den Eckpfeilern allein, auf den o'ttan -»Ttt^n ruht die Existenzberechtigung einer Gemeinschaft; es sind die Männer, die im Leben stehen, die die Frage des himmlischen Richters nJiasn nmi r.xm mit einem lauten Ja beantworten können, die das Jaschronus im ., bürgerlichen und geschäftlichen Leben verkörpern und damit bei Juden und Nichtjuden die own wnp fördern und so die jüdische Gemeinschaft ' im Völkerkreise zur Anerkennung bringen. Dieser Weg der Makellosigkeit, der Rechtlichkeit im- Leben, im Verkehr mit der Umwelt, im Mühen um die Existenz, war es, den Siegfried Halberstadt ging mit dem festen Schritt des Kohen, des Wegweisenden. Die Einfachheit und Schlichtheit in Wort und Tat, die in der Stille der Häuslichkeit aus dem □r,n DVS *mo schöpfende Kraft, befähigte ihn, im praktischen Leben echter Jehudi zu sein und dabei Vorbild der Redlichkeit. Dieses nm»' hatte er von seinem Vater ^"r- Dies war es auch, was den Fuldaer Raw V"S>, der einen.Blick für rrn» hatte, veranlaßt. haben mag, ihn zum Schwiegersohn zu nehmen.. Nicht im Getriebe der Welt, die er gesehen hatte, war sein. Behagen. Er fand sein Glück im Kreise seiner Familie, seine Freude war der '3^3 mv m. Und durch diese Echtheit ist auch sein Haus ein gesegnetes geworden, trirt ^vwa seine Kinder, haben lest umrankt den elterlichen Tisch, es sind Menschenblüten, deren Q'aiö D'ewn und deren QN1 3K TU3 wie das reine Oel. de,m,, Alter zur Zierde gereichen. Möge es ihnen vergönnt sein, den aiVw in Familie und Leben zu .repräsentieren. Auf dem Friedhofe der Israelitischen Religionsgesellschaft, wo sich am Donnerstag nachm. eine überaus große Trauergemeinde versammelte, gaben R. A. Dr. E. Posen und der Fuldaer Raw, Rabbiner Dr. Cohn als Schwager, der allgemeinen Verehrung und Trauer um den Heimgegangenen beredten Ausdruck. rrasan Jüdische Frauenvereinigung. Am Mittwoch, den. 24. August, nachmittags 4.30 Uhr, findet■ die außerordentliche General-Versammlung im Sitzungszimmer Friedberger Anl. 5 statt. — Auf der Tagesordnung steht als einziger Punkt: Ersatzwahlen für zwei ausscheidende Vor- | Standsmitglieder. Vom Liwjath Chen. Die Sabbatvorträge im Liwjath Chen werden nach kurzer Ferienpause diesen Sabbat wieder aufgenommen. Der Vortrag findet im Anschluß an Mincho (5:15 Uhr) im Hörsaale statt. Jüdischer Kulturbund. Im Rahmen der Augustveranstaltungen rezitierte Edith HerrenstadtrOe,ttingen. Zu Gehör kamen u. a. Stücke vok 'Weih-Blumenthal, J Krauß, Asch. Wolfskehl u. a. Höhepunkt des Abends war die Wiedergabe einer Szene aus Jacobs Traum von Beer-Hoffmann. Die Künstlerin fesselte durch die Reife ihrer Vortragsktinst und" durch die Beseelung der rezitierten. Werke und -fand' -ein; williges, aufnahmefähiges und dankbares Publikum; A. K. Frankfurter Vereinskalender. « 'ii n lYepemTMekor Ghajim^ , . ..,'„, (,j Schabbos morgen nach Schluß der Synagoge: dw Herr Rabbinats-Assessor Dr. E., Posen. — nachm. 4.15 Uhr im Hörsaal: Chümisch mit Räschi, Herr Julius Lewin. — 4-15 Uhr im Vereinslokal: Mikro¬ Herr Rabb. _H.. Ma,yer, Samstag abend leine j Stundenvdr N,a<?ht im Hörsaale Midrasch, Herr Willi,;Wj0lf.; ' ■ ßonntag und Mittwoch morgens nach Schul, rm« eiov. .— vorm. 9 Uhr im Veremslokal, '*mr!K pa„ Herr " " Rabb; Dr.; Schlesinger. — vorm. 9 Uhr im. Vereins- 11 lokaäv mm, Herr J. Soff er. , :; Montag u. Donnerstag nach Schul im» Hörsaal: nwn- Mitglie'derldrnen. Montag abends 7 Uhr (auch Mittwoch) .im. Lokal:, Cr^w) ,m»3 Herr Rabb .Dr. J Breuer. , , "\ . Vor einigen Wochen erschien in dritter Auflage: Die Welt der Gebete I. Kommentar zu den Werktagsgebeten von Rabb. Dr. EUE MÜNK, Paris/früh. Ansbach Die zwei ersten Auflagen dieses in seiner Art einzigen Werkes waren so rasch vergriffen und die Na«kfrage nach dem Buche SO groß, daß seinNeuerscheinen zum dritten Male erforderlich war. Das Buch ist in schönem Leinwandband zum Preise von RM 5.00 erhältlich. NEU ERSCHIENEN in zweiter Auflage: DIE WELT DER GEBETE II. Kommentar zu den Sabbat- und Festtagsgebeten nebst Uebersetzung und als Anhang: die Fasttagsgebete von Rabb. Dr. EUE MÜNK, Paris/früh. Ansbach Die erste Auflage dieses djn2i(JariijJen. 375 Groß-Oktav-Seiten umfassenden Werkes war schon bald nach ihrem Erscheinen seit Jahresfrist vergriffen. Das Erscheinen der zweiten Auflage wird mit Freuden begrüßt werden. Auch dieses Buch ist in schönem Leinenband zum Preise von RM 5.00 erhältlich. Israelit und Hermon Jiid. Buchverlag G.m.b.H. Frankfurt am Main - Schüizenstraße 12 Postsch.-Konto Frankfurt 'a. M. Nr.'i 9802 Dienstag und Freitag morgens nach Schul, nww Herr R.-A. Dr. E. Posen. Dienstag und Donnerstag abends 7 Uhr im Lokal: Gemoro, Herr R.-A. Dr. E.. Posen.,. Jahrzeitsstiitungen. Schabbos, 13. \August: Sally Goldschmidt-Stiftung. Freitag, 19. August: Caroline Dannenberg geb. Blumenf eld- Stiftung.! Agudas Jisroel-Gruppe Frankfurt a. M. Thora und Mussar. (Alle Schiurim wie üblich.) .-» ■ Liwjath Chen. Sabbat nach Mincho, 5.15 Uhr, Vortrag des Herrn S. Schachnowitz im Hörsaale Friedberger Anlage: „Ein erloschenes Licht erstrahlt wieder . . ." Gebetzeiten., 1: pnriKi jutp* Freit'ag abend 7.15 Samstag rtqatrn 6.35 i: ' Sam^täg;is'chacharis 7.45 " ' Samstag toinchah 1.00 und" 5.00 Samstag Abend 8.40 ' Wocheng'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6 30 2. Minjan 7.30. An Gottesdienst anschließend: Lernen des o»?n ipa- Vereins im Hörsaäh Nachmittags 7.15 Tefillinlegen am Morgen 4.20 Gebetzölten in Wien (Schiffsohul). Freitag abend 7,10 Schabbos haschkomo 6.15 Schabbos schacharis 8.30 Schabbos. minchah 12.15 und 4.00 Schabbös' abend 8.00 r Werktags; Schacharis 6.00 "Mincha 7.00 >; Familien-Nachrichten. Silberne Hochzeit." Isaac Levi und Frau Jenny geb.- Schönauer, Frankfurt a. M., Obermainanlage 24, am 17. August. 7 0. Geburtstag: Frau Betty Kahn geb. Wilmersdorfer, Frankfurt > a. M., Musikantenweg 4, am 20. August. . , i DAS LICHT DER EWIGKEIT » von Rabb. Dr. Fjie mudk in Ansbach HEÄMÖH 6MBH., Frankfurt a. M. broschiert RM. 4.oo Lwbd. RM. 5.oo Schötzenstr. 12 Postseh. T98Ö2 1 Vater und Sohn I kaufen Kleidung ■ ^inamriBfei- - *

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