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Der Israelit · 1938-05-19 · Heft 20 (19.5.1938) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
79 (1938)
Issue
Heft 20 (19.5.1938)
Date
1938-05-19
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Mmm&Q&zw* Nr. 20 Seite 11 Die Eröffnung des neuen Semesters in der Jüdischen Lehrerbildungsanstalt. ■ ' Berlin, 10. Mai.: Die.Judische Lehrerbildungsanstalt Berlin eröffnete das neue Schuljahr in bereits gewohnter" Weise.- Der Leiter der Anstalt, Dr. Fritz B a m b e r g e r., sprach einleitend den Dank der Anstalt insbesondere daljür aus, daß der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden als ihr Träger der Anstalt jetzt schöne und würdige Räume habe zur Verfügung stellen können, Der Dezernent der Anstalt, Rabbiner Dr. Ga.1-? 1 i n e r, sprach anschließend über die Aufgaben, die dem jungen jüdischen Lehrer und Lehramtsanwärter aus der gegenwärtigen Situation'erwüchsen. Der Dezent für ^Hebräisch, Dr... Moses G o bd m a n'ft7 - hielt ein wissenschaftliches Referat über die Stellung des Hebräischen innerhalb der semitischen Sprachen. Ein gemeinsames Singen unter Leitung von Direktor Karl Adler, der in Vereinbarung mit der Mittelstelle für jüdische Erwachsenenbildung sich der Anstalt zur Verfügung gestellt hat, schloß die Eröffnungsfeier. Berlin, 3. Mai, Vom 27, bis 30 März fand in Lehnitz, bei Berlin die Gesamt-Vorstandssitzung -des J ü d i s c h e n Fr a u e nt u n d e s statt, die . von etwa 50 Frauen aus dem Reich beschickt war. Vertreter der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und der Wizö nahmen an, der. Tagung teil. Im Vordergrundder, Besprechungen standen die Fragen: Was kann der Jüdische Frauenbund mehr als. bisher in der Mitarbeit für Palästina tun? Und' wie kann er in gemeinsamer Arbeit mit dem Hilf sy er ein der Juden in Deutschland auswandernden Frauen und Mädchen ^beratendJzur Seite stehen? Für beide Fragen ergab die Aussprache praktische konkrete Vorschläge und Richtlinien für die Zweigstellen im Reiche, zu positiver Hilfe. Zwei Arbeitsgemeinschaften behandelten das Thema: „ J u d 6 nt u m a 1 s'L er bensgrundlage ", die erste: ^Palästina;. Land und Leute (Dr. Eva: Reichmann-Jurigmähn), die zweite: „Seelische Auswanderungsvtufbfereitung'' (Dr. Maybaum, Berlin), der die. Frage behandelte: Wie kann unser Weg nach draußen, wenn'er nicht nach" Palästina - führt,- ein jüdischer sein? ^- Prof. Dr. Kantörowiez, Frankfurt a. "M., referierte über die g e i r. - t i;g,e A r b,e,,i.t i n,-d e n~Ztw e,4 gi,s t ejl 1 e n und gab insiniktrye Hinweise zü methodischer geistiger . Arbeit.; Fritf'C$y' $euhaü8, ftrlanl&ttrt a. M., gab jeden Mov%eti> eine Bibel-Lernsturide" über die Häftarä der Woche1 (Jecheskel; Kap; 36). % Die Tagung im Ganzen hat ihren, Teilnehmern erneut die Ziele des Jüdischen Frauenbundes in praktischem Tun und geistigem, jüdischem Willen aufgezeigt. C. N. Berlin, 1,6. Mai. , Z u 7 5;. G e b u.r t.s t a g; v o n E p h r a j.m „.Co fLn--r Reiß haben Kuratorium. und Vorstand" (fes H i 1 f s v e r e i'n s beschlossen, alljährlich* der TJifekt^^^^ L ä m e 1 - S c h u 1 e . für den besten Schüler und die beste* Schülerin je einen Buchpreis läur Verfügung; zu stellen, der -die Erinnerung an den ersten Direktor, dieser Erziehungsanstalt für immer, lebendig erhalten soll. Der Name Ephraim Cohn, der jetzt in; 'Berlin' lebt, ist mit dem Palästinaschulwerk des Hilfsvereins aufs engste verbünden. Berlin, 16;'. Mai.' Ein jetzt' 'bekanntgewordenes Urteil-des ' R'e i c h s f i n a 'tt'iH 6 fs^'beschäftigt sich mit der Frage,:: ob ifür eineim'' Jahre 1929 angefallene testamentarische Zuwendung, die als S t i.p e n d i e nfonds zugunsten von notleidenden Studierenden und Gelehrten jüdischer Konfession_ verwendet werden sollte; Er bschaftssteuer zu zahlen ist. Im Jahre-1930 war die Anstalt von der Erbschaftssteuer rechtskräftig freigestellt}worden. 1934 wurde dann auf Anweisung., ,des .Landesfinanzamts eine Erbschaftssteuer festgesetzt und vom Finanzgericht bestätigt;, _. Das die Rechtsbeschwerde der Anstalt ,z U; t ü c h~ w e i:s'e-n:d;eUrteif'^ R^chsfraWnzh'ofsrij)Hcht aus, daß die Begfiffs'besfa^mtfh^en des Sfeuör^änpässüttg^-' Gesetzes; fjüjti Gemeinnützigkeit und Mildtätigkeit ädch auf ,solchei,Tatbeständ.e.ianzuwen)de|i- «in^t-> di?ä-vo;r d e in U'mVr i c ji Riegen!., In den Jpisher entschiede- ( nerr Fällen ^hanHefte' es ysich. um .scnw'eb'eaäe' "Veranlagungen;; Hier ifiäfr das^^rteil ' aber -' atich für1; 'dierechtskräftige Freistellung von der Erbschaftssteuer die Entscheidung getroffen, daß. sie, da sie fmit den neuen Begriffsbestimmungen über. .Gemeinnützigkeit . und Mildtätigkeit in Widerspruch steht, ' tehlerhaft und auch dann zu b e r 1 c h t i g en ist, wenn sie 7or d e m .Ulmlirr u ' 1 aih -5,i: Diejeychiwä;;k'iiver|Wol^;k:;n; il: t:l' . : - *«»'?.^«-^IJ|jy^ Die5' 'hiesige '"'Jes^niwa" Jl="n:;rinin Liverpool Tal- 1 mudical 'College) besteht s§it 2S7 Jähren und' hat bereits hervorragende Thor agelehrte? hervorgebrachtr In Berücksichtigung der jüdischen Lage in der Welt hat nundie -Verwaltung" der -Jesohiw-a-- beschlossen,- von Schülern aus Deutschland aufzunehmen. Reflektanten wenden sich mit ihren Bewerbungsschreiben, denen Lebenslauf und Zeugnisse der bisher von ihnen besuchten Bildungsanstalten beizulegen sind, an! die Verwaltung der Jeschiwa Liverpool Talmudical .College, Liverpool 7, 160,. Chatham Street, Bemerkt' sei, daß die Jeschiwa Unterabteilungen für Chumisch und Raschi und auch Oberstufen für tieferes Talmüdstudium mit Dezisoren hat. Die Jeschiwa besitzt ein Internat, wo die Schüler und Hörer. Verpflegung und Wohnung erhalten. Alle Einzelheiten sind bei'"'der' erwähnten Adresse zu erfahren. ,; - ' r J >t M A„,ei9*««ede -n^^t^ Vrt*^SS*5. 4<?.«tt zS?«noncon-g*Htträaen0* von xehme einet A*»0*?!^ an Er\ed\9^Fiä^^rZe «R^tuTa»!^. «SS»^ Die Frankfurter Woche- Gemeindeabend der Israelitischen Religionsgesellschail, Die Israelitische Religionsgesellschaft veranstaltet am Sonntag, den 22. Mai. 20.30 Uhr, im Rahmen der A g u d a s J i s;r o e 1 einen Religiösen Abend im Hörsaal, Frie.dbergeranlage. Einleitend wird Herr Gemeinderabbiner Josef J. Horovitz eine Ansprache halten. Herr Dr. S. Ehr mann wird über;; „Der Heiligkeitscharakter des. jüdischen Landes" referieren und Herr Redakteur S. Schachnowitz das Schlußwort halten. . Anschließend findet Tfillas.. ^Maariw statt. Gäste — Damen und Herren — herzlich willkommen. . . 1 ' 0. Ein Neunziger. In guter geistiger und körperlicher Verfassung begeht Herr -Kuitusbeamter; a. D. David Bergmann in Königsberg (Vater des Sekretärs der Israelitischen Religionsgeselischaft Frankfurt a.- M.), s am 19. Mai in voller geistiger Rüstigkeit seinen 9 0. Geburtstag. Möge > dem als rnKTi nun '-jm allgeschätzten Greise ein weiterer, heiterer Lebensabend beschiedensein. riaw n'-iüsn nsn is;- «Zz?*jiM ht- -r*^ zivu.- >;jrs-.nKs;. Fqmilfe .Gifeiboi ritibaiaiuEin; Söhn, Hügö• Heirienia'fin und iFjrau Kati geb. Engel, Haifa. ,; aior o. i:;ii Barmizwoth: Benzion, Sohn des Herrn Räfe- _iner Rakow, Frankfurt a. M.t Uhland&tr. 46. nat? ■»npn> Synagoge Dominikanerplatz 16.. — Manfred Moses, Sohn des Herrn Siegfried Schwab und Frau Frieda geb. Freysrafger^;F^änkfürt a. M.j;Mauerweg 12,?npna r\m 28, Mai, Synagoge Hermesweg. — Siegfried, Sohn des Herrn Elias Erreich Jund Frau* Rosageb,, jGrünst^,- Fr/ankfur,t M„t» Allerhgiligenjstr. 49,. : ya '-rrxBf 21." M^i. Synagoge Fri^dber^eranla^e 3.; Mki (niehtf wie ih: Nuniiher irrtümlich' angegeben, Fannyf-Eschwege). Frankfurter Vereinskalender. .! Verein Mekor Chajün. Schabbos morgen nach Schluß der Synagoge; D'3'i Herr Rabbinats-Assessor Dr. E. Posen. — nachm. 4.15 Uhr im Hörsaal; Chunuseh mit Raschi, Herr ' Julius Lewin.--4-15 Uhr im Vereinslokal.' Mikro,. Herr Rabb. H. Mayer. — Eine Stunde vor Nacht . im Hörsaale, Midraschvortrag, Herr Rabb. H. Mayer. Sonntag und Mittwoch morgens nach Schul. fi|jx «ioi\ *— vorm. 9 Uhr im Vereinslokal, omaK pa, Herr : Rabbc Dr. Schlesinger. — vorm. 9 Uhr im Vereinslokal, Herr J. Soffer. Montag u. Donnerstag nach Schul im Hörsaal: nwa- Mitgliederlernen. — Montag abends 7 Uhr (auch Mittwoch) im Lokal: (pVin) »Kim Herr Rabb .Dr. J, Breuer. Dienstag und Freitag morgens nach Schul, na™- Herr R.-A. Dr. E. Posen. Dienstag und Donnerstag abends 7 Uhr im Lokal: Gemoro, Herr R.-A. Dr. E. Posen. JahrzeitsstUtungen. Montag, 23, Mai; Oberkantor Julius Friesländer- Stiftung. Donnerstag, 26» Mai: Dr. Israel Roos-Stiftung. Freitag, 27. Mai: Abraham Fürth-Stiftung. Freitag, 27. Mai: Rosa Joseph geb. Mainz-Stiftung. Liwjath Chen. Samstag nach Mincho, 5.15 Uhr, Vortrag des Herrn S. Schachnowitz über „Schmitta in unserer Zeit". Agudas Jisroel-Gruppe Frankfurt a. M. Thora and Mussar> Herr Rabbiner Jos. J. Horovitz hält seine a 11 w ö c h e n 11 i c h e n Mussar - Schiurium wie folgt: Messilas Je sxho r im ,,i f Schabbp's* von 16—i$i itlKr, für "die-.JugencL:• — Cnäu-w'atts Halwowaus, Sahabbos von 17.30—18.30 Uhr, ffit Baale Battim. '•" Sonntag, 9—10 Uhr, Dienstag und Donnerstag 20—21 Uhr für Baalebatim r? «nna. Herr B. Rächelsohn, irms niw Dienstag 20.30 Uhr, ' Sandweg 6 c. •< ''' Herr .Dozent Ji Ehrentreü» vmn mit d,W)Böi Sonntag eine" Stunde vor nmn/vFriiedberger Anlage. 7. Herr R.-A. Dr. E. Posen ,nwn, msa, Sonntag nach nmn Uhr, Wittelsbacher Allee it. " ' - Herr J. Sofer, 'av tp, täglich 12-13 Uhr am Sonntag 11-12 Uhr, Hans Handwerkstr. 18. I- . .He«* "Rabb., Feuerwerker,* J.tLg e n d s c h i u r i m; Schabbös 12—13 Uhr: ertnn/ Schabbos 15.30—16.30 Uhr: mas naoa'»3, Sonntag, 19—^20.30 Uhr: naw 'oa 'M, Mittwoch 20—21.30 Uhr: naw napa'aa--Für Baale B a t t i m :' Sonntags jeweils 1 Stünde vor ""nia, (hbaw)/ Montags, Mittwochs, Donnerstags 18.15—19.30 Uhr; * «J»JÖ Raa /W9 '8*;• v >.n; Herr Zuntz. jQ^n nTi«, Sonntag nach n'*>n»i Rabbinatsziromer Ffxedberger Anlage 4. ■Der Schiur vor mn» unter Leitung d°s Herrn Zuntz (mv 'aa) .findet . 45 Minuten vor Synagoge, , Montag bis Donherstag im Hörsaal der-,L >R. "Gi *stätt: : Gebetzeiten. .; Ina n2v; Freitag abend 7.35 Samstag naawn 6.35 Samstag morg. 7.45' Samstag nachm. 1.00 u$d 5.00 Samstag Abend 9.10 . tjt '. is \: i} ', ■■f.i i "Wo cherig'ttesdienst: 'Hauptminjan in -dör1 Synagoge 6 30;2.'Minjaa>(7.30.'': : :•' ■:»;■ ■-■'^ ■ ^,-jAn Gottesdienst anschließend: ..-Jit.-^ : Lernen des o^n *ipa-Vereins, im jl^örsaal f..( Nachmittags V.IS - Tefillinlegen am Morgen 3,20 Gebetzeiten in Wien (Schiffschul). "Frettag äbenu 7.^ > - ■ -•Samstag Twain-&i5 > " -:;t ■'■ ■■ >-Samstag schacharis 8.30; i V- H J Samstag minchah .12.15 und 4.00 : "Samstag Abend 8.25 Werktags:.' , :S'chacharis 6.Ö6 1 Mitfcha 7.45 - - i! ": iHx l!f «nderei Frau|t% NfAIER WWi g F^auli^r :gr^)Ä:*% Ö 4M ft 1 Minute von deV-Konstabier-Wache i:.

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