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Der Israelit · 1938-05-12 · Heft 19 (12.5.1938) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
79 (1938)
Issue
Heft 19 (12.5.1938)
Date
1938-05-12
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 104 geschlachtete Lämmer und Zicklein sowie die schönsten Bäckereien und •Leckerbissen.— daß der Vorrat für ein halbes Dutzend Jahre zu genügen, schien. Aber als der Reiche wenige Zeit später wieder in seinen Speicher, blickte, um sich seiner weisen Vorsorglichkeit zu erfreuen, da mußte er zu seinem furchtbaren Schrecken bemerken, daß mehr als die Hälfte seiner Lebensmittel Schaden genommen hatte: viele der Brote bedeckte grüner Schimmel, der Rahm war sauer geworden wie Essig, im Käse hausten Maden, dem Fleisch entströmte ein unangenehmer Geruch, die Süßigkeiten waren steinhart geworden. Der Jüngste der Brüder aber hatte sich einen schlechten, zerlöcherten Mantel verschafft, ihn sich angezogen und in die Taschen soviel an Münzen gestopft, als nur hineinging. Damit hatte er sich unbemerkt in die Stadt und zu einem Lehrer begeben, dessen Unterricht er genoß und mit'dem er seine Habe teilte. Als sie so gemeinr säm das letzte Goldstück aufgezehrt hatten, nahm der Jüngling Abschied von seinem Meister und suchte seine Brüder auf, die ärmlich am Städtrande lebten, dort, wo einst ihr prächtiges Haus geisfanden. „Du hast den besten Teil erwählt!" verspotteten sie den Jüngsten, der nichts mit * sich hatte außer einigen dichtbeschriebenen Pergamentrollen. Bald aber stellte es sich heraus, daß der Jüngste von den dreien sein Kapital am besten angelegt hatte. Denn in kurzer Zeit war er. unter den Juden Babylons ob seines Wisr sens berühmt und selbst aus fernen Ländern strömten Schüler zu ihm, um aus seinem Munde die Deutung des g'ttlichen Wortes zu erfahren. Er aber nahm von den Geschenken seiher Schüller nicht mehr an, als er selbst und seine Brüder benötigten, um von dem einen Tag zum andern hinüber zu gelangen. „Baut Häuser dem Herrn," sagte er zu den Eifrigen, „daß ein Dach sei über den heiligeri Rollen. Richtet aber auch in euren Herzen dem Ewigen eine Wohnung ein, denn sein >jVert bleibt euch länger als alle Schätze der Welt!" ♦natf timV T -! , 'pwri nxr 'ax /natf 'Pii.n?.^'. pWn |& nW>&K ♦riatf *:ns n^»:?™?:ns nvisn wyi >>iya >nbpv ♦naff 7iap j> 'natfiiaaV nunn njrDn *w : r\^ n^p^ \^nV . / - Di'n >3 nrnü .^k mw&b wpym nv?™ T *T& .. nn^Vfnn1?^ >rfrtfa ^nnas d^yüs Jtis^b tyits$p.i f Vx?a o »n heizte den Herd zu bereiten Leckerbissen , mühte sich ab und bereitete sie buk sie kochte sie briet sie würzte ■nann npon pn1? D.'ayoa nmo riMm nnsK nbvi . nnte nnp , zu Ehren MW .TiSÖ^ des Sabbat sie ging Markt zu kaufen Bedürfnisse für den Sabbat sie kehrte zurück . nitP und brachte .... nK'am Mehl, naj? rntt'» pw nnpb -»ans (n,T5») aa^b nanip nris> Der Durchbruch ruft den Dieb, d. h. fehlen bei dem'Zaune eines Obstgartens einige Latten, dann kann der Dieb leicht eindringen. Mit anderen Worten das bekannte Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe. : tPenlet da.ia.n . . .. Qedel Kind usit&t rio-ck einen ^^annentenl

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