Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 79 (1938)
- Issue
- Heft 15-16 (14.4.1938)
- Date
- 1938-04-14
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Personalien. Breslau, 12. ApriL Am : tnnn rnas? verschied im Alter von 76 Jahren nach langem schwerem Leiden HermWn Jakobowitz, 'ein in weitesten Kreisen beliebtes und angesehenes Mitglied der Gemeinde. Der Dahingeschiedene war viele Jahre hindurch Vorsteher der Fuchssynagoge, die er mit aufopfernde^. ^Hingäbe im Geiste ' der überlieferten Tradition geleitet hat. Sein größtes Verdienst hat er sich jedoch durch eine - vierzigjährige rastlose Mitarbeit an den Liebeswerken der Chewra kadis<;ha erworben. Unermüdlich besuchte und betreute er die Kranken. Zu jeder Tages- und Nachtzeit stand er zur -Verfügung, um an das Lager eines Sterbenden zu eilen und dort die letzten. Gebete zu verrichten, und in vorbildlichster Weise betätigte er sich bei der Vornahme der Taharoh, die er bis ins hohe Alter hinein nie versäumte. Bei seiner Bestattung brachte Herr Gemeinderabbiner Dr. Ho ff mann die Trauer ob des schmerzlichen. Verlustes zum Ausdruckt; .; -u ' '' ' n'izw . das Omerzählen hinaus auch sonst noch zählen und für die Waisenkinder auf dem Röderbergweg etwas übrig behalten, daran gemahnt das beiliegende Postscheckformular. (Postscheck Ffm. 15181.) Die Frankfurter Woche/ Achawa. Die Achawa ist im Jahre 1864 als Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger Lehrer gegründet und später zu einer Art Pensionskasse ausgebaut worden. Sie hat sich nunmehr : aus versicherungsrechtlichen Gründen veranlaßt gesehen, zu ihrer ursprünglicheü Wirkiirigsweise zurücKzukehreri, Der Charakter als Pe.nsionskasse. war nicht aufrecht zu erhalten. Der Verein hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Statut angenommen, das im Wortlaut mit dem Entwurf, übereinstimmt,, der im Herbst vorigen Jahres allen Mitgliedern zugegangen ist. Die neue Bezeichnung des Vereins lautet: Achawa (Brüderlichkeit), Hilfsverein für israelitische Lehrer in Deutschland. Er ist unter diesem" Namen neu in das. Vereinsregister eingetragen. Nähere Mitteilungen werden den: Mitgliedern durch ein..: Rundschreiben noch zugehen. Die Achawa hat im Jahre 1937 rund RM. 3000.— verteilt. — Zum Vorsitzenden wurde Oberlehrer i. R. E. Gut, Frankfurt a. M., Mendelssöhnstr. 63, wie-, dergewählt. Die Omertabelle der Israelitischen Waisenanstalt. Mit ein Herold des nahenden Pessächfestes, wie etwa dia „vier^bedeutenden Sabbate", ist die O m e rtabelle der Israelitischen Waisenanstalt, die uns dieser Tage ins Haus kam. Die Tabelle ist, dreiteilig auf Hartpapier, diesmal besonders schön-Und anmutig ausgestattet. Daß wir über frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. ' nos-Pro.gra m"m. I. T a g (nS») morgens nach Schluß der Synagoge im'Hörsaal: Jahrzeitslernen, Herr Dajan Dr. E. Posen. abends eine Stunde vor Nacht im Hörsaal: D-rnKPi? (Eine Hagodo-Betrachtung^ Herr Dr. S. Ehrmann. II. Tag (Sonntag) nachmittags 5.15 Uhr anschl. an Mincho im Hörsaal: „Nach den Sedernachten". Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer. »"mn morgens nach Schul im Hörsaal: Montag (auch Mittwoch) f ms t\w Herr S. Schachnowitz. Dienstag nan Herr Dajan Dir. E. Päpsen. Donners,ta g. ~mm Mitgliederlernen. . noB mntt (r-ias?!" nachmittags 4;3Ö Uhr im Vereinslokal: „Pessach und Möschiach" Herr Rabbiner H. Mayer. nachmittags 5.15 Uhr anschl. an Mincho im Hörsaal: „Das Lied der Lieder",. Herr Dozent JuJ. Ehrentreu. ' t Jahrzeitsstiftongen. Samstag, 16. April: Hanna Moos-Stiftung. Mittwoch, 20, April; Auguste Bier-Stiftung. Donnerstag, 21. April: Ida Weil-Stiftung, Sonntag, 24. April: Gretchen Wallerstein-Stiftung. Sonntag, 24= . April: Rabb. Dr. J. Lorsch-Stiftung. Dienstag, 26. April: Adelheid Schwab-Stiftung. Mittwoch, 27. April: Josef Wallach-Stiftung. JJpnnerstag, 28. April: Abraham Sender-Stiftung. . . Liwjath Chen. Am Sabbat nosn 'K nach Mincho, 5.15 Uhr, im -Hörsaale Friedberger Anlage, Vortrag des Herrn S. Schachhowitz über „Der zweite Seder . . .'" Gäste willkommen. i Agudas Jisroel-Gruppe Frankfurt a. M. Thora und Mussar. (Alle Schiurim wie üblich.) "y'Sfl'Schiur des Betar. Der bisher von Herrn Ing. R. Jacoby geleitete Tnach-Schiur wird ab 30. ds. Mts, von Herrn Josef Schwarz übernommen. Zeitpunkt: Jeden r~avf von 5.45 bis 7 Uhr im Jugendheim,' Eschersheimerlandstraße 65, Zimmer 6. Gäste willkommen. ' Gebetzeiten. nos Chomezverbot Freitag morg. 9.00 1. u. 2. Tag Freitag abend 6.45 Samstag u. Sonntag nnawn 6.50 i. „ morg. 8.00 „: i. „ nachm. 1.00 u. 5.00 Samstag abend 8.10 Sonntag abend Ausgang 8.10 ' Wocheng'Uesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6.30 , 2. Minjan 7.30 An G'ttesdienst anschl. Lernen des etti nip»- Vereins im Hörsaal Nachmittags 7.00 Tefillinlegen am Morgen 4.30 7. u. 8. Tag Donnerstag abend 7.05 Freitag abend 7.00 Freitag u, Samstag nmvn 6,35 „ „ „ morg. 7.45, 2. Tag Predigt i, „ „ nachm. 1.00 u. 5.00 Sabbatausgang 8.30 Wocheng'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6.30 2. Minjan 7.30 ' An G'ttesdienst anschließend: Lernen des npn D«.-.-Vereins im Hörsaal -Nachmittags 7.00 Tefillinlegen am Morgen 4.15 Familien-Nachrichten. Barmizwoth: Sallo PIeß, Zögling des Israelitischen Waisenhauses, Frankfurt a. M., Röderbergweg 87, "nnx mv. 30, April, Waisenhaussynagoge* — Fritz Feist Kellermann, Sohn des Herrn S. Kellermann-Sondheimer, Frankfurt a. M., Am Tiergarten 28, nnK rat?, 30. April, Waisenhaussynagoge. — Joseph Nathan, Sohn des Herrn Rabbiner Moses Wassermann und Frau, Breslau, Freiburgerstr.' 34, nos 'R niv> 16. April, Alte Synagoge, Wallstr. 9. — Jakob, Sohn deg Herrn Siegfried Dinkel und Frau Susi geb. Lewenstein, Amsterdam, Nieuwe Prinzengraacht 24, 'ins na»' 30. April. 8 0. Geburtstag: Herr Herrn. Jos. Kaufmann, jüdisches Asyl (Krankenhaus), Köln-Ehrenfeld, Ottostraße 85, am 29. Aprils 7 5, Geburtstag; Frau Gusta Rosen geb. Wang, Frankfurt a. M„ Zeil 39, am 16. April. c ciiin o rn Bettwäsche, Kissen LTULUSIU. und Koltertücher Goethesir. 26 in großer Auswahl Moskitonetze, Leinenst» üge, Sandalen, Tennis-Schläger. Ski-Ausrüstungen etc. Sab hat-Anfang und Ausgang nos fra> fnrm ms» TIOST 'K D2W Ort Anfang Datum Ausg. Datum Uhr Min Uhr|Mit>. Frankfurt a. M. 6 45 16. 8 io 23. Berlin 7V 05 April 7 51 April München 6 ,45 1938. #• 1938. Köln 7 00 8 15 Stuttgart 7 00 . 15. 8 00 22- Breslau^ 7 00 'n']0?i.".' .7 . 32? im--, Nürnberg, i -5 o 4S " rj^in,; n ,54-i >xrt^iir HambÜrg Ht; i :Tr- 05 .jy'-''- dg»< »11 (" ';- Wurzbürg 1 8«". ß ~TTT: twm —nvl '. $: trr?r w ~—?n VS-~Av>.\ Anfang Ausg. Uhr Min Uhr Min. 7- 05 8 30 7 15 8 02 6.;55: 7 57 7 10 8 25 7 15 8 15" lv :.15; 7 45 7-s m 8 05 7; 20 8 25 m * ■M Israelitische Waisenanstalt Fürth i. Bayern für Knaben und Mädchen In unserer Anstalt sind zur Zelt 2'Plätze. für Zöglinge.neu zu besetzen.; Ausführlich begründete Gesuche sind sofort zu rechten im das Direktorat der " Isri. Waisenanstatr - Füi-thV Julienstr. 2P TTT- ISRAELITISCHES .fr. ittim u. MANNE MBU BAD NAUHEIM Beginn der Kursaison am 25.' April 1938. Das Heim wird nach wie vor streng rituell geführt! Antragen sind za v »richten an das Heim, . tm&3&^&i*wmg |r Frau Dl Leo Dent«chün#er^ jJ ^aÖL g^wii^ Pöda^iir^^^ , nimmt in^hreni- Inte'WatW iun^ Externistinnen> -auf. -VGebotenv wird;. .Unterrichtin l^racbjElin (Hebräisch; Englisch, Französch), Ausbildung'in Hauswirtschaft (Kochen, Backen Räumen, Nähen, Stricken, Waschen, Bügeln), sowie in kaufmännischen Fächern (Stenographie, Schreibmaschine, Korrespondenz). Durch die gesunde Lage, efn'e große Terrasse und einen herrlichen Park ist,,das Heim auch, für: erholungsbi|-r dürftige 'Kinder- -währenddes Sommers geeignet. ".. Referenzen: Herr Oberrabbiner Dr. Tagücht, Wien II, Ferdinandslraße 27. Herr Oberrabbiner Dr. Joseph^Carlebach, Hamburg. Auskünfte und Anmeldungen durch;:.: .!(l Frau DrVteo Deulschlander, Wien XIX, Hofzeile 12,11, Israelitische Kinderheilstätte : :Bad; Iti srsingeir iA:;'fA:n ijfy'Q f^d.ui n g e n u= , ari( die GesQhäftssjt^lle t , - lltach- NWttbffcs^^ ©;a.|s rituell geführte Kilo^pital der jüdischen Gemeinde in Karlsbad bleibt auch im Jahre 1938 vom 1. Mai bis 30. Septeniber gieo ff he t. Aufnahmebedingüngen und Auskünfte durch das Kuraloriuirt des Israelitischen Kurhospitals ...... in Karlsbad; Bei streng religiösem Lehrerpaar in gesunder und schöner Umgebung Jerusalem^ ist. Gelegenheit geboten, in Pension zu geben. (Auch -vorüber- . gehend für die Zeit der Einwanderung und Einordnung.) Unterricht in hebräi- scher Sprache. Nachhilfe in all. Fächert Zuschriiten, erbeten unter 2664c-an die> Expedition des Blattes. Gr. leer. Zimmer im Ostend von ält. Kaufmann gesucht. Preisoff. u. 2<5ö2c E. Alter. Ehepaar sucht 2-24 Zimm.- Wohnung mü ZUbebör, nähe Friedberger Anlage, Preisoff. u. 2663 c E. Gebet-, Erbauungsu< dAndachisbiictier sowie sämtliche Ritualien w die neueste Jlid. Literatur -j"3 mit pns 'ihn 'am nni ]V1 'ISO /»*8n Lemb.1861 M 15. Ti mit s-jiv '3R ">ST» bbsn ^T1< 13 Hai biederbände, 1 Karlsruhe 18*6 — 1834 ...............Jl 20.- WÖI» von J°s- Breuer .;............M 8.— Q»3m, 4 Halbleinwandbände, Fütrther Ausgabe . . . . JL 30.— B»mo mit »"a. 4 Lfederbände.............M 20.— S. R. Hirich. Tefilloh................S )2- A. Marcus, Chassidismus. Hlbldrbnd. (s. selten) JH 18- Talleslm in Wolle und Seide. JÜDISCHER BUCHVERTRIEB H. BERGMANN Frankfurt a. M., :; : Allerheiligcnstr. 45 Telefon 21564 Stelle. Im Kochen u. Hausarbeit perf. Off. 2659c Jung. Mädchen flöd.) 18 Jahre, gelernte Kindernfleser. sucht Stelle in str. orthod. Haushalt mit Familienanschl. i. Ino. Ausl. Off. 2655c E. 1080 m 0. d. Meere Radioaktivste Therme der Welt Schönste ruhige _ , Las- ^<rA*Tl\^>^ Aller A9^Vo>5^Comfort- ^3*!-^^ Thermalbäder - - inrHause. Beate KQehe^ '* ä B I g e tirle^e. 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