Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 79 (1938)
- Issue
- Heft 4 (27.1.1938)
- Date
- 1938-01-27
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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27r Januar 1938 D ef"hfa e 1 i t -L Nr. 4 Seite 11 Vermischtes. Frankfurt a, M., 26. Jan, Zum Andenken an Rabbiner Drv Jäcob Freimann V"si wird vom Direistorium des Keren.Hatorah ein G e/d äch in i sfands für religiöses Schul- und Erziehungswesen in Er ez Israel geschaffen. Näheres ist aus dem Aufruf im- Inseratenteile zu erfahren. * - Die Frankfurter Woche- Franz Werfe! im Jüdischen Kulturbund. „Eine alte Geschichte und bleibt immer neu, und wen es halt trifft . . ." -Zum Glück trifft es im Leben bei. weitem jnicht so viele,.» wie auf der Bühne ... Zwischen dem f3aron und seiner Gattin steht — im Werf ersehen Stücke „In einer Nacht" — erst der lebende, und dann, nachdem der Schuß gefallen war, der tote Freund. Es endet," wie es, auf der Bühne wenigstens, enden muß. Der . Freund . ist tot, der Baron im Gefängnis und die Baronin greift zum Giftbecher. Aus! . . . Die jüdische Note ist durch den Namen Werfel und den Jüdischen Kulturbund Rhein-Main-Ruhr gegeben. Gäbe G'tt, die Juden am Rhein, Main und an der Ruhr hätten keine anderen Sorgen und Probleme . . Es fehlte bei der Aufführung nicht an spannenden Momenten, die das große Auditorium im Säalbau in Atem hielten. Man ahnte den Ausgang. Einen - versöhnlichen Ausgang erlaubt die moderne Literatur und Bühnenkunst, die ein Spiegelbild des Lebens sein will, nicht. Im Leben pflegten allerdings in solchen Fällen die versöhnlichen Lösungen weit häufiger zu sein als die tragischen; so lange, dem Himmel sei es gedankt, die Menschheit nicht aus lauter Ibsen'schen und auch nicht aus Werf ersehen Gestalten zusammengesetzt ist. ■ .... Das Spiel der Kölner Mitglieder des Jüdischen Kulturbundes wurde dem Stücke gerecht. Nur, daß der Hauptdarsteller, Eduard, etwas undeutlich, zuweilen auch zu rasch und sich überschlagend sprach, was zum Teil aber auch auf den für ein Schauspiel denkbarst ungünstigen Raum zurückzuführen ist. —tz. Familien-Nachrichten. 0 Geburt en: Ein Junge und ein Mädel, Hans Haller und Frau Lea geb. Löwy, Tel Äwity, Mazestraße 51. — Ein Sohn, Max Seckbach und Frau Paula geb. Lewinsky, Haifa, POB. 148. (i Barmizwoth: Siegfried, Sohn der Frau Sidoriie Schwarz Ww., Ffm., Am Tiergarten 18, 2. Synagoge der Israelitischen Waisenanstalt, Röderbergweg, navin riao? — Max, Sohn des Herrn Pinchas Spielmann und, Frau Anna, Ettlingen (Baden), na«? nan/j- . V er mahlte: Röse Warda Lange mit Manfred Heinemann, Jerusalem, Amosstr. 8, 30. Januar. — Max Schlachter, Paris, mit Berthe Kahn,, Colmar, 30. Januar. Frankfurter Vereinskalender. Synagogengemeinde Tsräelitische Religionsgesellschaft. Am Sonntag, 8.15 Uhr abends, Vortrag des Herrn Qemeinderabbiners über das Thema „Der Rechtsanspruch des Unbelebten (Unser Standort in Erez Israel}" in der A üia der S. R. .Hirsch-Schule, Am Tiecgifeten. 8. ... ,. Verein Mekor Chajün. Freitag abend nach Schul Mikro, Herr Dr. Arnold Merzbach. - Sonntag nachm. 5.15 Uhr im Hörsaale Vortrag des ' Herrn Dr. S. Ehrmann „Vom Geiste der hebräischen Sprache". (Alle anderen .Schiurim wie übliqh.) Jahrzeitsstiftungen. Schabbos, 29. Januar: Sarah Rosenbaum-Stiftung. Dienstag, 1. Februar: Dr. Ernst Lindenbäum-Stiftung. Mittwoch, 2. Februar: Gabriel Rothschild-Stiftung. Mittwoch, 2. Februar: Bettchen Ginsberger geb. S chönberg-Stiftung. Donnerstag, 3. Februar: Theo Ries-Stiftung. Freitag, 4. Februar; Frau Jüstizrat Dr. Naftali Hirsch Therese geb. Eisler-Stiftung. Liwjath Chen. Samstag nach Mincho im Hörsaale Friedberger Anlage, Vortrag des Herrn S. Schachnowitz „Ein Kapitel der Sklavenbefreiung". nü ^Aguk'as Jisroel-Ortsgruppe.;;s n Thora und Mussar. t|; j ^Alle Schiurim wiefi üblich.) Jüdische Frauenvereinigung und Agudistische (- Frauenortsgruppe. Am Montag, den 31. Januar, fällt der Vortrag aus. Gebetzeiien. D'ÖStfra MW Freitag abend 4.45 Samstag nsaern 6.55 Samstag morg. 8.00 Predigt Samstag nachm. 1.00 und 4.00 Samstag Abend 6 05 Wocheng'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6 55 2. Minjan 7.30. An G'ttesdienst anschließend: Lernen desB^n ip>a- Vereins im Hörsaal Nachmittags 5.00 , _ Tefillinlegen am Morgen 7.04 29. Ja Wochenkalender. 5. ISpbruar/ Vom 27. Scnebat — 4. Adar 5Ö98 1938 | »81» «IT Samstag minn Jan. 29 MW 27 3 wmr\ T»3i3a n'BBwa Sonntag 30 28 83 Montag 31 29 33 ]vp iiaa ni» Dienstag Febr. 1 30 AS> VW tfKTI 'K Mittwoch 2 118 1 13 snn riro Donnerstag, 3, 2 H3 Freitag 1 i 3 13 Samstag ' 51 4 T3 nnnn rorc Briefkasten. K. Br. in M. Solange es Einsender gibt, die heimgegangene fromme Männer mit Moses und Abraham vergleichen, dürfen sie sich über das „Wüten des Redaktionsstiftes" nicht wundern. Infolge Platzmangels muffte eine Reihe von Berichten zurückgestellt werden. Sabbat-Anfang und Ausgang ö^üs^ö naw Ort Anfang Uhr | Min. Datum Ausgang Uhr | Min Frankfurt am Main 4 45 29. 6 05 Berlin 4 40 Januar 5 31 München 4 55 1938 5 57 Köln 5 05 6 05 Stuttgart 5 00 27. 6 00 Breslau . 4 45 ontt* 5 22 Nürnberg.....; 4 55 mnn 5 50 Hamburg ,_Jy- 4 45 5 47 Würzburg r1' 5 00 6 bo:"s Frankfurt a. M. HOTEL ULMANN gegenüber dem Frankfurter Hof Jeder Komfort - Telefon 23881 k Zu Pessach CShlfljO ] cSöltofrel Tee „Camajo" - Kaffee - Groöröslerei Carl' Max Josephs, Bremen 6 Die Herstellung erfolgt unter Aufsicht des Bremer Rabbinats. Wiederverkäufer gesucht. Dr.med. Isserlin (So;£^fttf0 San Remo Via Vitt. Eman. 4 Tel. 5979 Winter-Schlüfl-Verkauf \Bffv-.™«TfDH Sehr preiswert! J H U U D U I t H N Charmeuseu. künstseid,Damen-Wäsche steinweg 5 TEL. 23296 Ein Inserat hat immer Erfolg» Amerikanische Rasiermascfiine zu kaufen gesucht. Angebot, m. Preis unt. 2480 c an die Exp. Frommes jüd. Mädchen zur Besorgung der Küche gesucht oder erfahr, jüd. Kinderfräulein. Offerten an Rafael Erlanger, Lnzern. Junges jüd. 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