Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 46 (18.11.1937)
- Date
- 1937-11-18
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 66 Briefe unserer kleinen Leser. Lieber „Kleiner Israelit".1 Wie freue ich mich, daß der „Kleine Israelit" 1 Jahr alt ist. Er soll werden 120 Jahre! Da Sie, ^lieber „Deka", uns schrieben, wir sollten schreiben, was uns gefällt und was nicht, möchte ich es schreiben, und hoffe, daß Sie nicht beleidigt sind. Es ist sehr schön daran, daß er nur von hebräischen Dingen handelt. Es wäre sehr schön, wenn auch Kinder reinschreiben dürften. Sie könnten ja auch über jüdische Dinge schreiben, Er könnte doch auch größer sein oder öfters erscheinen. Ich fände es auch sehr schön, wenn ein Briefkasten darin wäre. Warum gibt es keine Geschichtchen in J—VHnj?. aber bitte leichte! Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie, lieber Deka, den „Kleinen Israelit" weiter so schön ausgestalten und danke Ihnen für alles, was Sie uns im ersten Jahre geboten haben. Hoffentlich gewinnt der „Kleine Israelit" im?weiten Jahre seines Bestehens recht viele neue Leser und Anhänger. Ich wünsche ihm weiter recht viel Erfolg und Gedeihen. Ester Zuntz, Frankfurt a. M. . Lieber „Kleiner Israelit1'! Ich gratuliere herzlich, daß Du jetzt Deinen ersten Geburtstag feierst und hoffentlich mit viel Freude und Glück. Du sollst leben bis 120 Jahre, wie la'airUPö Ich las Dich immer mit viel Freude, weil so interessante Sachen darin standen. Was in Dir stand, gefiel mir immer gut und vor allen Dingen, wenn ich etwas las von einem D"\ Wie Du heißt, is{ mir ganz gleich, nur daß Du einen Namen hast, und daß etwas in Dir steht. Zweitens ist „Kleiner Israelit" auch ein schöner Name, und ich bin nicht neidisch auf die Großen. Das Gleichnis von Sonne und Mond gefiel mir sehr gut. Es könnte zwar auch manchmal etwas von einer KTIÖ stehen, aber es ist jetzt gleich. Es gefiel mir alles gut! Viele gute ü""> -Grüße von Else Fraenkel (9 J.), Neu-Allschwil bei Basel. Dresden, 24. November. Lieber Deka! Ueber den kleinen „Israelit" vom 21. Oktober habe ich mich sehr gefreut. Erstens, weil er so schön bunt ist, und zweitens wegen der Preisaufgabe und der Aufforderung zur Mitarbeit. Zwar beim vorigen Preisausschreiben habe ich nicht gewonnen, du hast nicht einmal veröffentlicht, wer richtig gelöst hat. Trotzdem lasse ich den' Mut nicht sinken und hoffe zuversichtlich, daß ich diesmal der glückliche Gewinner bin.. Ich schicke dir inliegend ein Gedicht und eine Zeichnung zu der Preisfrage auf der ersten Seite des kleinen Israelit. Ich will hoffen, daß es dir gefallen wird, genau so gut, wie mir der kleine Israelit gefällt. Ich würde mich Sehl freuen, wenn ich auch einmal einen Preis von meinem Lieblingsblatt bekäme. Auf jeden Fall, lieber Deka, bitte ich dich recht herzlich, drucke meine Einsendung ab,, denn ich habe mir solche Mühe gegeben, und da will ich auch mal im kleinen „Israelit" drinstehen. Nicht wahr, du tust es doch? Das Gedicht mußte so lang werden, denn für die Beschreibung des „Israelit" (egal welcher!) braucht man eigentlich 4 Seiten, Nun hätte ich noch einen Vorschlag für unseren „Israelit". Richte doch mal eine Rubrik ein unter der Ueberschrift: „Ich möchte wissen!". Wir könnten dich dann fragen, was uns interessiert an statistischen Zahlen, jüdischer Geschichte usw., und bekämen dort die Antwort. Geht das? Das würde sicher viele Kinder freuen. Du könntest auch wieder mal eine Bastelanleitung bringen, z. B. für einen Chanukka-Leuchter. Alles übrige über unser Blättchen fasse ich in den Worten zusammen: „Was Schöneres gibt es nicht!!!" Nun muß ich aber Schluß machen. Ich hoffe, daß ich diesmal Glück habe. Bitte dich jedenfalls recht herzlich, mein Gedicht zu drucken und weiß, daß du 1. Deka, meine Bitte erfüllen wirst. Vielleicht kommt sogar der Preis? Was meinste? Es grüßt dich herzlich dein David Wilder (16 J.), Dresden-A. 1, Annenstr. 16 Dem „Kleinen Israelit" zum ersten Geburtstag. Ich herzlich B"ö sag'. Viel Freud' hast du mir schon gemacht, Und oft schon hab' ich über dich gelacht. Es stehen in dir viel' nette Geschichten, Selbst Lehrer nehmen sie zum Unterrichten, Auch Rätselnüsse kann man knacken, Die uns sehr oft viel Arbeit machen. Auch ein Zeichenwettbewerb war da, Das war für alle Kinder ein „Hurra", Sie gaben sich sehr große Müh', Daß auch ihnen ein Preis erblüh'. Dein Vater, der Israelit, der Sonne gleich, Bringt Licht in des Schabbos Reich. Jedoch auch dir dem kleinen Sohn Werde unser Dank zum Lohn. Möge er uns noch viel Freude geben! Unser „Kleiner Israelit" hoch soll er leben! Norbert Stern (103A J.), Frankfurt a. M.